Who the fuck is Manfred?: Ein studentischer Diskurs um die letzten Staufer, das Interregnum und Rudolf von Habsburg

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Christopher Folkens, Daniel Kaune
Scius, 24.08.2021 - 188 Seiten
Im Wintersemester 2017/18 begaben wir uns am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover auf die Spuren des sogenannten Interregnums (ca. 1245/50-1273). Im Mittelpunkt des Projektseminars stand dabei die markante Diskrepanz zwischen der gegenwärtigen geschichtswissenschaftlichen Forschung und älteren historischen Narrativen, durch die der kritische Diskurs der Studierenden gefördert und schlussendlich in einer "individuellen" schriftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema münden sollte. In Anlehnung an die derzeit vieldiskutierte Lernform und das (hochschul-)didaktische Format des Forschenden Lernens entstanden sowohl in diesem Seminar als auch in zwei weiteren Veranstaltungen - zur Spätphase der Stauferdynastie (Wintersemester 2018/19) sowie zur Herrschaft König Rudolfs I. (Sommersemester 2019) - zahlreiche studentische Arbeiten, die im vorliegenden Werk in Auswahl zum Abdruck gelangen. Gerahmt von einer thematischen und didaktischen Einleitung sowie einem Fazit zur angewandten Lehr-Lernform ("Forschen lernen lehrend begleiten") versteht sich der Band als praxisnahe Reflexion zu innovativen Konzepten der forschungsbezogenen Lehre.

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Über den Autor (2021)

Christopher Folkens ist Historiker und seit 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich "Geschichte des Mittelalters und der beginnenden Frühen Neuzeit" am Historischen Seminar der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover tätig. Neben seinen Forschungen zur politischen Kommunikation der Reichsstadt Nürnberg im 15. Jahrhundert hat er bereits zahlreiche, gemeinsame Lehrveranstaltungen mit Projektcharakter durchgeführt: zuerst zu den theoretischen Konzepten der Geschichtswissenschaft, dann zur europäischen Geschichte am Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter. Aus der mehrjährigen, gemeinsamen Lehrpraxis mit Daniel Kaune entstand 2021 schließlich der vorliegende Band.

Daniel Kaune ist Historiker und seit 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich "Geschichte des Mittelalters und der beginnenden Frühen Neuzeit" am Historischen Seminar der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover tätig. Neben seinen Forschungen zur Ratsgerichtsbarkeit im Basel des 14. und 15. Jahrhunderts, hat er bereits zahlreiche, gemeinsame Lehrveranstaltungen mit Projektcharakter durchgeführt: zuerst zu den theoretischen Konzepten der Geschichtswissenschaft, dann zur europäischen Geschichte am Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter. Aus der mehrjährigen, gemeinsamen Lehrpraxis mit Christopher Folkens entstand 2021 schließlich der vorliegende Band.

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