Fünfzig GebeteTheologischer Verlag Zürich, 01.01.2005 - 64 Seiten Der erste und grundlegende Akt theologischer Arbeit. ist das Gebet", so hat es Karl Barth in seiner letzten Vorlesung "Einfuhrung in die evangelische Theologie" formuliert. In welchem Geist und mit welchen Worten Barth selber seine offentlichen Gebete formuliert und gesprochen hat, ist in dieser Sammlung von 50 Gebeten nachzulesen. Barth hatte, wie er schreibt, von Jugend an eine Abneigung "gegen alle kultische Feierlichkeit" und gegen alles Gesalbte. Die Nuchternheit und die schlichte Sprache seiner Gebete sind noch 50 Jahre spater eindrucklich. Und ihr nicht geringer Vorzug liegt auch in der Kurze; Barth hat sich namlich an seine eigene Maxime gehalten, dass "die Wurze in allen Stucken an aller geistlichen und theologischen Gesprachigkeit vorbei auch in der Kurze" zu bestehen habe. Geordnet sind die Gebete zuerst dem Kirchenjahr entlang und dann in einer lo-ckeren thematischen Zusammenstellung. Karl Barth (1886-1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tubingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Romerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Gottingen ein, spater wurde er Ordinarius in Munster und Bonn. Er war Mitherausgeber von Zwischen den Zeiten (1923-1933), der Zeitschrift der Dialektischen Theologie. Karl Barth war der Autor der Barmer Theologischen Erklarung und Kopf des Widerstands gegen die Gleichschaltung der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universitat wegen Verweigerung des bedingungslosen Fuhrereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, Die Kirchliche Dogmatik, ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts. |
Inhalt
Vorwort | 7 |
Jahresschluß | 22 |
Zu glauben zu lieben und zu hoffen Himmelfahrt | 36 |
In unserer Arbeit | 49 |
Häufige Begriffe und Wortgruppen
Abendmahl Amen anrufen anzurufen Armen Barm besonders Beten und Singen Betrübten bitten bleiben danken demütig dürfen Ehre Erbarme Erde erhören erkennen erleuchte Erwecke ewigen Lebens Finsternis Freiheit Freude freuen Frieden ganzen Welt Gebete Gefangenen Befreiung Gemeinde geschehen getan hast gewiß glauben Gnade gnädig groß großen halten Hand Hause Heiligen Geist heit helfen Herr unser Gott Herrn Jesus Christus heute Hilf Himmel Hoffnung jetzt Karl Barth Kirche kommen Kran Laß lassen Lehrer lich Licht lieben Sohn Lieber himmlischer Vater Lieber Vater loben machen Macht deines Heiligen Menschen menschlichen miteinander möchten muß Namen neue Nimm Predigt preisen recht Reden und Hören regieren Regierenden Sonntag Sterben Stunde Trost unsere Angehörigen unsere Gedanken unsere Herzen unsere Kraft unsere Sorgen unsere Sünden unserem Heiland unserem Land unseren Augen unserer Arbeit unserer Mitte unseres Herrn Jesus verheißen versam versammelt Verwirrten viel Weihnacht weißt wieder willst und wirst wissen Zuversicht

