Die Söhne des Thal's: Th. Die Templer auf Cypern

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I.D. Sander, 1807
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Seite 175 - Sei dies ein Traum — ich glaub, es ist nichts bessers, Und dennoch geh ich ihn um eure Wahrheit Um euren freudenlosen Himmel nicht. — Hat auch der Meister sich umsonst geopfert: Doch blut ich lieber für den schönen Traum Um nicht in eurer Wahrheit zu verdürsten.
Seite 147 - ... Den Dichter will er demgemäss im Augenblick der Weihe als Priester des Höchsten betrachtet wissen, während er in ungeweihten Minuten nur ein armer Sünder sei. Wenn ich dichte, sagt der Troubadour in den »Söhnen des Thals«, »Dann dünk' ich mir, ich schlechter Bürgersmann, Ein Gott zu sein, der eine Welt gestaltet; Ich bin es auch im Augenblick der. Weihe! Wenn der vorüber, ist es wie ein Traum, Ich selber weiss nicht, wie, noch was ich träumte, Gleich sink' ich wieder in mein Nichts...
Seite 296 - Wenn's erst geschehn ist, kann man immer ja Im Beichtstuhl sich besprechen, ob es recht war. Genug, es führt zum Pallium! — Die Sünde Schieb ich dem Pater Vincent in die Kutte.
Seite 96 - Da schwor ich einen fürchterlichen Eid, Daß ich Geburt, Erziehung, Rang und Adel Verleugnen wolle, um nur Mensch zu seyn, Nur Mensch seyn wolle, um das Hochgefühl Der Rache zu empfinden und sie einst In des Tyrannen Herzen abzukühlen. — , Molay. Du bist entsetzlich, Philipp! , ,' . Philipp. Nur ein Rauch, Ein schwacher Schimmer meiner Höllenflamme. — Freund, gönne mir den sel'gen Augenblick, Dem lang' verstummten eingepreßten Herzen In einem Schrei der Wuth nur Luft zu machen!
Seite 198 - Menschen die unter dir sind [. . .] der Mann[,] der Einzelne[,] kann öfters mehr[,] als im Verein mit Tausend[;] denn schwer zu lenken sind der Menschen Willen[,] und selten siegt der bessere Verstand. 'Written 'iiber
Seite 148 - Ebd. III l, 101 erzählt so schön der Troubadour dem Meister Molay von seinem früheren Sängerwallen: Eh' noch der Tag mit rothgeschlafnen Wangen Die Welt beguckt, und mit den Rosenfingern Sein Mütterchen, die Sonne leis' gewecket; Wallt' ich mit offnem Haar und Busen schon, Durch Siadt und Dörfer hin, Berg auf, Berg ab.
Seite 54 - Templermantel zu erringen. Er ist höchlich verwundert, da er sieht, dass der Meister selbst seine Pferde abwartet. In dem Gespräch zwischen Molay und Franz heisst es: Molay. Sagt, junger Freund, was wollt ihr in dem Orden?
Seite 56 - Des Wissens Durst bedrängt mich unaufhörlich Die Schule lehrte schöne Worte mir, Und kettenmässig Schlüss' an Schlüsse hängen; Doch fehlt mir immer noch die rechte Wahrheit, Der Worte Kern — und immer treibt es mich, Vom Unermesslichen den Grund zu finden, Die Wahrheit völlig nackend zu erblicken, Und hüllenbaar ihr Angesicht zu schau'n184. Nicht von der Hand zu weisen ist E. Vierlings Behauptung, dass Werner aus Berechnung der Loge beigetreten sei. Doch waren es weniger literarische Ziele,...
Seite 244 - Dieu et par Dieu (157), il a voulu vivre hors de lui et pas soi seul. Par sa prévarication, il a rompu les liens qui l'unissaient à la nature entière et à son créateur et ruiné l'harmonie originelle ; en voulant s'égaler à l'Etre suprême, il n'a (154) A..S. IV, 1G4, <s Allein der Meister dacht...
Seite 58 - Papa war Marschall, dessen Stallmeister, dessen Falkonier und so herab Bis zu dem Knappen, der die Rosse striegelt, Und zu dem alten Adam, der ein Bauer Im Schweiss des Angesichts sein Brot gewann. „Die...

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