Altdeutsche Gedichte, herausg. von A. Keller

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1846
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Beliebte Passagen

Seite 52 - ... dollen Verligen solich ding mit wollen. Die ammen liessent den knaben liegen In der wagen vnd hiessent in schwigen ; 10 Sie lieffent zu dem türnier gemeyne Vnd liessent das kint ligen allein. Bey im bleyb niman zu der stund, Denne der falck vnd der [jage] hund. Des [wart] ein boszer slang gewar, 15 Wey das kint macht er sich dar.
Seite 246 - Li romans des Sept Sages nach der Pariser Handschrift herausgegeben von Heinrich Adetbert Keller, Tubingen, 1836.
Seite 85 - ... fant einen funt. Sie sprach: Liebe metz, [no] gang Vnd such ein leiter, dy [da] sige lang! Do lang all vff das tach »0 Der atzeln zu irem vngemach! Do sprach die alte maget: Mir auch das wol behaget. Ein lange leitter sie do noment, Vff das tach sie koment, »s Ein grossz loch sie dar in brechen [Vnd] an der atzeln sie sich gerochen.
Seite 152 - Der kunig mit allem sinem her. Die begundent sich wegen hin vnd her. Do sprochent züm kunig sein man : Herre, hant ir gesehen an Vff gime turn besunder »5 Das wunderlich wunder? Er sprach: Es ist ein wundergeschicht; Was es beteut das enweysz ich nicht. Sie sprochent: Herre, es ist Crist, Der der Romer got ist, 30 Der mit den schwerten beydin 1.
Seite 75 - Slach mir abe das haubt bald, Lieber sun, das pit ich dich, Hemelich es [auch] behalde, Das niemant erkenne mich, So bleibent ir in eren alle, «* Du vnd auch dy geschwistre dein. Obe dir das nun gevalde So volge, suon, dem rotte mein. Der sün zu vater sprach zu stunt: Vatter, dein rot der ist gut. »0 Du hast erdocht einen gutten fund, Also vnsz allen not tut. Der suon dem vater abc slug Das haubet, er beitet nit lang; Der das williglich vertrug.
Seite 11 - Da hab all zyt nit glauben an, Vnd sihe, das du fmer icht lassest, Das du wol gehaben magst. Du solt auch keynen jamer han Nach dem, das dir nit werden kan.
Seite 83 - L wan. 30. b. fehlt. 31. bulen. 33. Daz er von dem alten. Also sie gern het gesehen, Wann ir hertze vnd [alle er] sinne Stundent ir noch der minne. [Vnd] wann die fraw das vernam, * Das ir [euch] man zum hausze ausz kam Vnd vber felt solt wandeln, So sant sie [balde] noch einem andern, Der ir kunt muot machen Mit [gar] hoffelichen Sachen. >0 Des dinges dy atzel war nam. Also balde, also ir herre kam, Sie klaffete dem herren alles das, Was die weil geschehen was, Vnd liesz den herren das verston,...
Seite 8 - Von rittern vnd von frawen. Man möcht jn dick schawen Zuo houe mit den besten. Dem gesindt vnd den gesten Tatt er dick liebes vil, »5 Darumb ich von jm schreyben wil. Er hett ainen stoltzen sitt, Das lob behielt er damitt, Er übte dick den leybe Durch rum vnd durch schoane weib.
Seite 104 - Grossen dinst du von im helle [Dez] nachtes an dem bette, Das ich [alles] von dem alten nit enhan. Dar vmb wil ich zuom pfaffen gan. Do sprach die muoter: Sag mir, " Ist denn der pfaffe lieber dir, Denn ein ritter oder ein knechte? Das duncket mich, tochter, vnrecht. Muoter, das wil ich dir sagen Vnd meinen gebresten klagen.
Seite 6 - So hatt sie sich beratten Vnd schleusst mich jnn die kemnatten, Da die kelber jnn schlaffen, Oder sie setzt mich zu den schaffen Vnd spricht: Lasse dich nicht belangen! »0 Vil schier kompt sie gegangen, Als der wirtt entschlaffen ist, Als ain plinden zu der frist Weysst sie mich dats der stuben ein. So spricht die haytzerin meyn : »5 Mir was die weil für dich langk; Nun setz dich nider auff die banck! Die stub ist auSs der massen warm, Sie spynnt flachs, so wind ich garn.

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