Askari und Fitafita: "farbige" Söldner in den deutschen Kolonien

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Ch. Links Verlag, 2008 - 204 Seiten
Für das Deutsche Reich waren sie nur ein "notwendiges Übel". Da der Einsatz deutscher Soldaten in den neu erworbenen Kolonien weder aus finanziellen noch aus gesundheitlichen Gründen ratsam erschien, rekrutierte die Kolonialmacht zwischen 1884 und 1918 mehrere zehntausend Söldner - so genannte Askari, Fitafita oder Leoleo - in Afrika, Asien und Ozeanien für ihre Kolonialtruppen. An Bewerbern für den Militärdienst mangelte es nicht. Manche blieben bis zu ihrer Pensionierung in der Armee, andere verließen das Militär schon nach kurzer Zeit wieder, um sich mit dem gesparten Sold eine Existenz als Händler oder Bauer aufzubauen. Basierend auf den neuesten Forschungsergebnissen und eigenen Quellenstudien rekonstruiert der Historiker Thomas Morlang nun erstmals die weitgehend in Vergessenheit geratene Geschichte dieser Söldner in den deutschen Kolonien
 

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Inhalt

Vorwort
7
Schwarze Landsknechte
23
Behufs Dekorierung von Schwarzen
38
Mebenga mEbono alias Martin Paul Samba um 1875 11914
51
Eingeborene Soldaten
61
Jenseits des TreueMythos
72
Eine Art von Streik
93
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Bibliografische Informationen