Himmlers Raumplanung im Osten: Der Generalplan Ost in Polen 1940-1944

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Birkhäuser Basel, 25.01.1994 - 349 Seiten
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«Wir stoppen den ewigen Germanenzug nach dem Süden und Westen Europas und weisen den Blick nach dem Land im Osten», schrieb Hitler 1924 in «Mein Kampf». Bereits 16 Jahre später wurde dieses Programm zur Grundlage einer rücksichtslosen und gigantomanischen Umsiedlungsplanung unter Himmlers Federführung.
Die Raumplanung der Nationalsozialisten wird in dieser grundlegenden Studie anhand der Kolonisation im besetzten Polen als einer ersten Realisierungsphase des Generalplans Ost dargestellt. Der Autor, selbst Architekt, analysiert die damals geplante Kolonisation riesiger Gebiete bis hin zum Ural unter Deportation von mehr als 31 Millionen Menschen. Speers Baupolitik für den Osten, die ideologischen Grundlagen der Planung, die organisatorische Vorbereitung und vor allem die Praxis der Vertreibung und «Germanisierung» werden detailliert dokumentiert.
Das Buch, entstanden in mehr als zehnjähriger Forschungsarbeit, ist ein aufschlussreiches Stück Geschichtsschreibung aus planerischer Sicht.

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