Extravaganz und Geschäftssinn - Telemanns Hamburger InnovationenBernhard Jahn, Ivana Rentsch Waxmann Verlag, 2019 - 352 Seiten 'Extravaganz' und 'Geschäftssinn' bilden die Eckpunkte, die das weite Feld von Georg Philipp Telemanns Wirken in Hamburg abstecken. Der Komponist verband mit wechselnder Gewichtung ästhetische Ziele und ökonomisches Kalkül, wobei er beides auf diffizile Weise ausbalancierte. Dass künstlerische Möglichkeiten und finanzielle Erfolge in hohem Maße von einem Absatzmarkt abhingen, der nicht unbedingt bereits gegeben war, sondern überhaupt erst geschaffen werden musste, lenkt die Perspektive auf Telemanns Netzwerke. Der Band sieht entsprechend einen Dreischritt von der ästhetischen 'Extravaganz' über die vielschichtigen 'Netzwerke' Telemanns und seiner Zeitgenossen bis hin zum persönlichen und verlegerischen 'Geschäftssinn' vor. |
Inhalt
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Liedminiaturen Telemanns Experimente mit der Einstrophigkeit Katharina Hottmann | 45 |
4ab RalphJürgen Reipsch | 71 |
weil nur Freiheit mir die Flügel rege macht Urbanität als Rahmen musikalischen Experimentierens Joachim Kremer | 93 |
Telemanns Fantaisies pour la basse violle and his Fantasia Principle Steven Zohn | 107 |
Georg Philipp Telemann als Briefeschreiber Arnd Beise | 127 |
Eine Altonaer Trauermusik Telemannscher Herkunft für den dänischen König Friedrich V von 1766 Jürgen Neubacher | 195 |
Der Altonaer Organist Christian Friedrich Endter und seine Bedeutung als TelemannKopist Jürgen Neubacher | 209 |
Schriftmäszige Gedanken und GemütsBewegungen Die Fortsetzung des Harmonischen Gottesdienstes Ute Poetzsch | 235 |
Telemanns zweiter Jahrgang auf Texte Hermann Ulrich von Lingens von 172829 Hansjörg Drauschke | 249 |
Zwischen Hamburg und Frankfurt Zur Rezeption der Vokalwerke Telemanns in Frankfurt 1722 bis 1767 Ann KerstingMeuleman | 281 |
Innovation und Geschäftssinn im geistlichen Kantatenschaffen Georg Philipp Telemanns Nina Eichholz | 299 |
Vertriebsstrategien eines Musikverlags im 18 Jahrhundert am Beispiel ausgewählter Druckwerke Georg Philipp Telemanns Brit Reipsch | 317 |
Wessen Geschäftssinn? Hamburger TelemannSonaten auf dem Londoner Musikmarkt Ina Knoth | 333 |
Wege ins irdische Paradieß Erzählter Erfolg in Autobiographien von Georg Philipp Telemann und Zeitgenossen Vera Viehöver | 139 |
Bruchlinien der Integration Konkurrierende Modelle politischer Gemeinschaft in den Libretti von Telemanns Kapitänsmusiken Martin Schneider | 159 |
Telemanns Verbindungen zur französischreformierten Gemeinde in Altona Eine Spurensuche Carsten Lange | 175 |
Häufige Begriffe und Wortgruppen
Abbildung Altona Aria Arie Aufführung Autobiographie von 1740 B-Teil Barthold Heinrich Brockes basse de violle beiden Beispiel besonders Brief Briefwechsel Anm Brit Reipsch Buxtehude Capellmeister Carl Heinrich Graun Carsten Lange Choral Christian Friedrich Endter Christoph deutschen Dichtungen Druck Ebenda Eisenach Epigramm Erdmann Neumeister ersten Fantaisies fantasias Frankfurt französischen Fundament Anm Gedichte geistlichen General=Bass=Übungen Georg Philipp Telemann Gott Graun große Hamburg Harmonischen Gottesdienstes Heinrich Herrn Hildesheim hrsg Jahr Jahrgang Jahrhunderts jeweils Johann Balthasar König Johann Mattheson Jürgen Neubacher Kantaten Kantatenjahrgang Kassel Kirchenmusik Klopstocks Komponisten Kompositionen König konnte Leipzig lemann lich Lied ließ Lingen Magdeburg Magdeburger Telemann-Festtage März Messias movement Music Musik Musikalische Werke Musikwissenschaft Notenbeispiel Oratorien Poetische Ralph-Jürgen Reipsch Rezitativ schließlich Schubart siehe Singen Sonate Sonntag nach Trinitatis sowie Stadt Strophe Stück Takt Teil Tele Telemann's Telemann’schen Text Theil Trauermusik TVWV Universitätsbibliothek Hamburg Vertonung Viola da Gamba violin Walsh & Hare Wolf Hobohm Wolfgang Hirschmann Zohn zwei zweiten
