Ueber die Lasten des Grundeigenthums und Verminderung derselben in Rücksicht auf das Königreich Hannover

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Hahn'sche hofbuchhandlung, 1830 - 200 Seiten
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Seite 49 - Die trugen nunmehr Alles, die ursprünglich nichts tragen sollten, die welche das Grundeigenthum und die Einkünfte besaßen, auf denen die Vertheidigung und Verwaltung lag, trugen nichts. Hierin liegt der beweis der Ungerechtigkeit der gegenwärtigen Lasten, und es.
Seite xi - Auge und weiß denselben zu verfolgen; aber der Vortheil des Einzelnen ist selten unmittelbar auch der des Ganzen; und das eben ist der Zweck aller Regierung, daß sie dieses vereinzelte Streben durch Gesetz und Recht von der Bahn des Eigennutzes ab auf die. des Gemeinwohls zwinge, und durch diesen Zweck ist ihre Nothwendigkeit gerechtfertigt.
Seite 32 - Hier aber kommt es nicht darauf an; es ist nicht der Zweck, Vermögen aus einer Hand in die andere zu bringen, sondern es soll durch Wegräumen der Hindernisse das Vermögen überhaupt vermehrt werden. Die Berechtigten sollen nicht verlieren, den untern Ständen aber, und dies ist der beständige nie zu vergessende Zweck, soll die Möglichkeit gegeben werden, mäßigen Wohlstand zu erwerben,' der vorhandene soll gesichert, neuer aber bei ihnen, die es am meisten bedürfen, geschaffen werden.
Seite 14 - Kraft, ohne Druck ein Mehreres aufbringen, als von den Armen mit Entbehrung des Notwendigen, von den Reichen mit bittern nicht selten einflußreichen Klagen zu erhalten ist.
Seite 14 - Druck an Leib und Seele verschrumpfen läßt, noch ihn durch Luxus entnervt, sichert demselben die kräftigste Bevölkerung, und macht ihm möglich, in Zeit der...
Seite 104 - Denn das Herkömmliche steht als Recht einmal in der. Einsicht des Volkes fest, und eine plötzliche Entfernung von diesen Rechtsideen führt ^ *) lieber das für und wider vgl.
Seite 98 - Bauerstandes ihm um so vieles näher, und ist durch so viele Beziehungen an die Verfassung geknüpft, daß eine Auflösung...
Seite xi - Und so ist nichts unrechtlicher, als wenn man den Besitz mit dem Rechte verwechselnd, jedes bestehende Unrecht für geheiligt hält, dem Eigennutze nachgiebt, was der Milde und dem nur auf das Beste gerichteten Willen entzogen wird.
Seite 13 - Im Allgemeinen wird freilich ein Staat, dessen Vermögen hauptsächlich in Grund und Boden...
Seite 15 - Männern fehle, denen durch ihre äußere Stellung Unabhängigkeit des Geistes erleichtert wird, *) und die, durch eigenes Interesse mächtig aufgefordert, durch Bildung befähigt, durch bürgerliche Stellung geschützt, dem Bösen entgegen treten, das zu jeder Zeit und in jeder Verfassung und Verwaltung sich einschleicht» Um solche Männer zu sichern, ist großes Grundeigenthum ein Bedürfniß.

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