Mohamed: eine Abrechnung

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Droemer, 2015 - 240 Seiten
Der deutsch-ägyptische Politologe und Publizist Abdel-Samad hat sich vom Fundamentalisten zum Islamkritiker gewandelt. Nun nähert er sich der Vieldeutigkeit und Ambivalenz des Religionsstifters an. Mohameds Erkenntnisse wandelten sich im Laufe seines Lebens, sodass er einerseits friedliebende Botschaften, andererseits die Aufforderung zum bewaffneten Kampf gegen Ungläubige hinterließ. Die Abrechnung ist - neben vielen richtigen Einwänden gegen die Überhöhung des Propheten - auch mit reichlich Küchenpsychologie, Sex, Mord und Totschlag versehen, was so aus christlichen Pamphleten seit dem Mittelalter bekannt ist. Das Ziel dabei ist, die Glorifizierung und minutiöse Nachahmung des Lebens Mohameds ad absurdum zu führen.

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