Charikles: Bilder altgriechischer Sitte, zur genaueren Kenntniss des griechischen Privatlebens entworfen von Wilhelm Adolph Becker, ; in zweiter Auflage berichtigt und mit Zusätzen versehen von Karl Friedrich Hermann. Erster-[dritter] Band, Band 3

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Seite 321 - Id si rescivit uxor, inpune est viro. Uxor viro si clam domo egressa est foras, Viro fit caussa , exigitur matrimonio. Utinam lex esset eadem, quae uxori est, viro. Nam .uxor contenta est, quae bona est,uno viro; Qui minus vir una uxore contentus siet?
Seite 274 - Sitte überhaupt auf einen gemeinsamen Ursprung hinweisen, so ist das Zusammentreffen in einem so sonderbaren Herkommen besonders auffallend. — Ein solches Unwesen war freilich den Griechen überhaupt gänzlich fremd, und einzelne Beispiele der Art wurden durch das Gesetz selbst mit Schande gebrandmarkt.
Seite 171 - Gewand wurde zuerst über die linke Schulter geworfen und mit dem Arme festgehalten, dann im Rücken nach der rechten Seite über den rechten Arm oder unter ihm hinweg gezogen und wieder über die linke Schulter oder den linken Arm geschlagen. Das nannte man...
Seite 285 - ... esse et me esse asellum: ubi tecum coniunctus siem, ubi onus nequeam ferre pariter, iaceam ego asinus in luto, tu me bos magis hau respicias gnatus quasi numquam siem. et te utar iniquiore et meu' me ordo inrideat, neutrubi habeam stabile stabulum, si quid diuorti fuat: asini me mordicibus scindant, boues incursent cornibus.
Seite 194 - Vermischung mit den Barbaren frei erhielt — was unter den späteren Imperatoren Roms freilich nicht der Fall war — die herrschende Farbe aller weiblichen Kleidungen der Frauen und Jungfrauen und in den höheren Ständen stets die weisse blieb; dass es in Athen sogar als Abzeichen leichtfertiger Frauen von nicht ganz unbescholtenem Rufe galt, purpurfarbige und andere hellfarbige Gewänder zu tragen.
Seite 283 - II 436 erste Ausgabe; bei den 'Pflichten gegen die Verstorbenen' fällt der Glaube an die wohlthuende Wahrnehmung der den Grabmälern dargebrachten Opfer und Liebeszeichen seitens der abgeschiedenen Seelen ins Gewicht. Aber mehr als die Mutter von...
Seite 153 - In scenam vero prodire et populo esse spectaculo nemini in iisdem gentibus turpitudini) quœ omnia apudnospartim infamia , partim humilia , partim ab honestate remota ponuntur.
Seite 244 - Terracotten mittheilt , muss das gelten , wobei man noch überdies über die Zeit , der sie angehören, in Ungewissheit bleibt. Bei Weitem in den meisten Fällen sieht man das lange , reiche Haar weder geflochten noch in künstliche Locken gedreht , sondern , wenn nicht anderer Kopfschmuck hinzukömmt, nach hinten oder auch selbst über dem Scheitel ¡n einen Büschel oder Knoten zusammengefasst und gebunden.
Seite 112 - ... Kleidungsstücke, Kinderspielzeug u. dergl. Das Mitgeben bemalter Thongefässe speciell aber, welches zur Zeit der Blüthe der griechischen Kunst ziemlich allgemein war, war zu Cäsars Zeit in Griechenland selbst schon wieder so ganz vergessen, dass, als man beim Wiederaufbau Korinths auf Gräber stiess, welche solche Gefässe enthielten, sie als seltene Merkwürdigkeiten von den Römern begierig gekauft und gesammelt wurden*).
Seite 113 - sequebantur epulae, quas inibant parentes coronati, apud quas de mortui laude, cum quid veri erat, praedicatum; nam mentiri nefas habebatur«.

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