Ein alt-athenisches Gefäss

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1832
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Seite 58 - noms des Vases Grecs et sur leurs différens usages, d'après les auteurs et les monumens anciens par M. Theodor Panofka. Paris 1829. fol. (17) Worüber die meisten Neueren sich verneinend erklären, z. B. der Marchese Herr Haus dei Vasi Greci pag. 33 ; bejahend aber , jedoch mit
Seite 57 - Lettre à M. le duc de Luynes sur les graveurs des monnaies Grecques. Paris 1831). Das
Seite 27 - Ueber die Frage, wie wir das in seiner Gestalt ziemlich verschiedene Gefässchen benennen sollen, wenn wir dem Sprachgebrauch der Alten auch hier getreu bleiben wollen, das der junge Mann in dem Bilde unserer Lecythus in der Hand hat, und woraus er Salben giesst —• über diese Frage können wir nun desto kürzer seyn. — Es ist ein
Seite 12 - und Vervollkommnung dieser Thongebilde mit der altberühmten Mutterstadt. Jedoch wir wollen nicht vorgreifen, sondern erst weiter untersuchen, ob und welche Beglaubigungszeichen eines Athenischen Ursprungs ^vorliegendes Thongefäss mit sich bringt. Dieses leitet uns sofort zur Betrachtung alles Dessen, was wir auf seiner Oberfläche erblicken. Von den Aufschriften anzufangen, so unterscheiden sie durch die beiden Zeitwörter
Seite 20 - Können wir nun aber auch schon, auf jene Beschreibungen des Plinius gestützt, alle diese und andere gleichgestaltete Gefässe und mithin auch das unsrige mit einiger Sicherheit Alabastra nennen, so müssen wir uns doch um die Namen und Gestalten der Salbengefässe noch weiter bekümmern. Denn zuvörderst kommen bei den Griechischen Schriftstellern mehrere Bezeichnungen dieser
Seite 46 - geworden ( 77 ). . Dass aber auch noch späterhin diese Bekleidung ein -wesentliches Stück der mysteriösen Gebräuche war, davon giebt uns eine Schilderung, die Demosthenes von dem früheren Leben seines Gegners Aeschines entwirft, einen zu anschaulichen Beweis, als dass ich sie hier übergehen könnte, zumal da darin zwei Ausdrücke vorkommen, die durch unser Vasenbildchen ordentlich
Seite 33 - Salben aus blosser Lust, oder zur Beförderung des körperlichen Wohlseyns; und. wenn Aerzte •wie Sittenlehrer die physischen und die moralischen Wirkungen des Salbens zu beobachten vielfache Gelegenheit hatten und besonders auch ' die erregenden Eigenschaften zur Nachtzeit, so dürfen wir -uns nicht wundern, wenn manche Lehrer der • christlichen Kirche endlich den . Gebrauch der Salben überhaupt verwerflich '• fanden
Seite 30 - Falle bleibt es eine Bakchische Bekränzung. Ja auch in einem dritten Falle, -wenn es ein Kranz aus Rosen ist. Und für diese letztere Annahme möchte vielleicht die purpurfarbige Schleife sprechen, die vom Kopfe der gegenüberstehenden Tänzerin über die linke Schulter herabhängt. »Das Haupt mit Rosen beblumet, sagt der Beschreiber alt-Griechischer Gemälde
Seite 21 - Der oben . schon rühmlich erwähnte neuere Forscher, Herr Panofka, hat, wie allenthalben, so auch in Betreff dieser Classe von Gefässen, sich einzig an die Alten angeschlossen, und aus Athenäus, Pollux und andern bewährten Schriftstellern Zeugnisse zusammengestellt. Minder finde ich deren Ausleger berücksichtigt. Wäre dies geschehen, so würde er in dem Artikel
Seite 45 - Erklärer, wo sie von der Bakchischen Nebris reden. Die Realbeziehung zwischen diesem Rehfelle und dem getüpfelten Kleide auf dem Sessel vor dem sich salbenden Jüngling liegt also vor Augen. ' In der buntgefleckten Nebris fanden die Alten bald eine Anspielung auf den Farbenwechsel der Weintraube, oder auf das phantastische und unstäte Dichten und Trachten der vom Weine Berauschten,

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