Bürgerliche Werte um 1800: Entwurf, Vermittlung, Rezeption

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Hans-Werner Hahn, Dieter Hein
Böhlau, 2005 - 420 Seiten
Die zentrale Rolle, die der Formulierung und Vermittlung burgerlicher Werte wie Bildung, Arbeit, Selbstandigkeit im Ubergang zur modernen burgerlichen Gesellschaft zukam, steht im Blickfeld der hier versammelten Beitrage. Aus verschiedenen Perspektiven wird versucht, die Komplexitat des burgerlichen Wertediskurses in der Epoche um 1800 sowie die Prozesse der Verbreitung und Aneignung zu erschliessen. Es geht dabei um die Werte selbst, die burgerlichen Werteproduzenten, die Vermittlungsinstanzen und schliesslich um die Rezipienten und Rezeptionsprozesse. Ferner wird die Bedeutung der Region Weimar-Jena in der Wertediskussion dieser Zeit und des damit verbundenen burgerlichen Aufbruchs betrachtet. Deutlicher als bisher in der Forschung dargelegt, zeigen die Beitrage, dass man weder von einem normativen Begriff burgerlicher Werte noch dem Bild eines feststehenden Wertekanons ausgehen kann, sondern die einzelnen Werte in ihrer Eigenart und ihrer Wirkung auf das sich neu bildende Burgertum differenzierter beurteilen muss.

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Inhalt

Michael Maurer
227
Katja Deinhardt Julia Frjndte
253
Manfred Hettung
273
Urheberrecht

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