Gründungsaktivitäten in der zweiten Lebenshälfte: Eine empirische Untersuchung im Kontext der Altersproduktivitätsdiskussion

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Springer-Verlag, 21.10.2012 - 332 Seiten
Die Potenziale des Alters in der Arbeitswelt sind in der fachöffentlichen Diskussion in Deutschland eng mit der abhängigen Beschäftigung Älterer verknüpft. Das Thema Selbstständigkeit wird bisher vor allem im Hinblick auf Abweichungen vom Normalarbeitsverhältnis eruiert, während Gründungsaktivitäten von Menschen in der zweiten Lebenshälfte in den gerontologischen, soziologischen und demographischen Diskursen weitestgehend außer Acht gelassen werden. Annette Franke untersucht anhand einer empirischen Studie die Identifikation von Dimensionen, Möglichkeiten, Grenzen und Voraussetzungen von Gründungsaktivitäten 50plus in einer alternden Wohlfahrtsgesellschaft. Anschließend werden konkrete Konklusionen – insbesondere für die Soziale Gerontologie und sozialwissenschaftliche Altersforschung – entwickelt und Handlungsempfehlungen für die Sozialpolitik sowie Vorschläge für die Gründungspraxis formuliert.
 

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Inhalt

1 Einleitung
11
2 Begriffliche Klärung
17
3 Zum demografischen und gründungsbezogenen Hintergrund in Deutschland
25
Die Produktivität des Alters im Diskurs
89
5 Zum aktuellen Stand der Forschung
105
6 Forschungsmethodische und methodologische Rahmung der empirischen Untersuchung
135
7 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
153
8 Diskussion der Forschungsfragen und Ableitung theoretischer Perspektiven
265
9 Resümee und Konklusionen
299
Literaturverzeichnis
311
Urheberrecht

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Über den Autor (2012)

Dr. Annette Franke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Interdisziplinäre Alternswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

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