Sinnlichkeit und Vernunft in der mittelalterlichen Musiktheorie: Strategien der Konsonanzwertung und der Gegenstand der musica sonora um 1300

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Franz Steiner Verlag, 2000 - 368 Seiten
Jegliche Form theoretischer Auseinandersetzung mit Musik muss sich mit dem Problem befassen, wie sinnliche Erfahrung konzeptualisiert wird. Der Autor untersucht, methodisch inspiriert durch Thomas S. Kuhn, dieses Problem aus interdisziplin rer, historischer Perspektive am Beispiel mittelalterlicher Musiktheorie aus dem Umfeld der Pariser Universit t der Zeit um 1300. Ausgangspunkt ist die Analyse von Wertungsstrategien, die der Ordnung von Konsonanzen zugrunde liegen. Da die mittelalterliche musica theorica als mathematische Wissenschaft, also als philosophische Disziplin galt, fuehren die Darstellungen vielfach in die Geschichte der Philosophie und Wissenschaften. "Die Solidit t von Hentschels Arbeit ist ein deutliches Zeichen, da eine Geschichte der Musiktheorie, die sich nicht auch der Musik zuwendet, bald gar nichts mehr zu sagen hat." FAZ "Die Arbeit besticht dadurch, dass in ihr komplizierte Sachverhalte mittelalterlicher Philosophie, Mathematik und Musiklehre auf einfache und verst ndliche Weise in ihrem Zusammenhang dargestellt werden." Die Musikforschung "Hentschel, a highly knowledgeable scholar of late-medieval philosophy [ ] His book is a masterwork of the conceptualization, interpretation, and presentation of complex historical interactions. [ ] a pathbreaking contribution to the history of music theory and also to the history of theoretical worldview in general." Speculum " a very thorough and well-grounded work" ISIS.
 

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Inhalt

Abschnitt 1
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Abschnitt 2
9
Abschnitt 3
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Abschnitt 4
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Abschnitt 5
67
Abschnitt 6
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Abschnitt 8
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Abschnitt 9
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Abschnitt 10
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Abschnitt 11
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217
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239
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323
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