Abbildungen der Seite
PDF

Bat. Komp. Esl.

Kinsky Chevainlegers .....— ^_ ^

zu Doesburg und Angerloo. Odonell Freikorps ...... — 3 —

zu Elckom.

Brigade des GM. Baron Welsch zu Düven.

Bat. Komp. Osk. Brechainville Inf. Reg, .... 2 --. — zu Westervoort; Geldersort; Lathum; Bauer.

Gyulay »...» ^— —

zu Düven.

Wentheim . . .2 —. —

zu Alt- und Neu-Sevenaer.

Saxe Husaren ^ --^ "- 2

zu Seveckert. Kavallerie, welche in Berei tschä ft gehalten wurde, um rechts und gegen die Mitte verwendet zu werden.

N<lt. Komp. E«k. Karaczay Dragotler ,....—. 2

in Didam. Koburg .^. ^

in Dotekum; Weel.

Brigade des Gen. Finle in Panderen.

Bat. Komp. Es?. Kaiser Chevaurleger« .....— — 4

in Elten. Gyulay Inf. Reg. ..-..i — —

in Grussen. Stuart Inf. Reg. . . . . i — —

in Panderen.

Bat. Komp. <§ek.

Joseph Colloredo » — —

in Aort.
Brigade des Gen. Boros in Emmerich.

Bat. Komp. E«K

Vztarray Inf. Reg » — —.

zu Emmerich.

Dalton Inf. Reg 2 — —

zu Emmerich. Tztarray Inf. Reg. ...... — ^-.

in Lobith. Karaczay Dragoner ..... — — 2

in Lobith. Grün-London Freikorps . . . .— 6 »^

in Lobith. Kaiser Ehevaurlegers .....— — 2

in Millingen.
Vrigade des Gen. Riese in Rees.

Bat. Komp. Esk.

Erzherzog Karl Inf. Reg 2 — -^

in Rees; Meehafen. Kaiser Dragoner ...... — — 2

auf Vorposten zwischen Wesel und Rees. Grün -London Freikorps .... — 6 —

auf Vorposten bei Dornick.

Scharfschützen ^- 6 —

auf Vorposten bei Rieslick. Division des FML. Baron Brugglach in Dünslacken. Brigade des GM. Petrasch in Geudenbur«.

Bat. Komp. E«. Hohenlohe Inf. Reg, ..... 2 — —

in Drevenach. Kaiser Chevauxlegers ..... — — 4

in Drevenach; Dorsten.

Brigade des GM. Hoditz zu Dünslacken.

Bat. Komp. Gsk. Großherzog Toskana Inf. Reg. . . 2 — —

in Dünslacken. Lobkowitz Chevauxlegers .... — — 6

in Essen; Haltuche. Odonell Freikorps ...... — 2 —

eine Kompagnie zu Walsum, die

andere von Wesel bis Roerort. FZM. Baron Alvintzy hatte sein Hauptquartier noch in Sevenaer. Von hier kehrte der FZM. Graf Clerfayt am 1c>. Iänner zu der Nieder-Rheinarmee zurück, und traf am 20. Iänner in seinem Hauptquartiere Mühlheim ein. — »

Die Franzosen griffen am 19. das zwei Stunden nördlich von Arnheim und dem rechten Ufer des Lecks gelegene Ro send aal, und zugleich auch Welp an. Diese beiden Orte waren von den Hannoveranern besetzt, von welchen die Franzosen mit Verlust von mehr als 20 Todten und 50 Gefangenen zurückgeschlagen wurden. Französische Patrullen kamen bis Asselt, — Am 20. besetzten die. Kaiserlichen Ro sendaal mit ihren Vortrupven, und am 21. stritten sie sich mit der französischen Vorhüt um diesen Ort; wobeies zu einer lebhaften Kanonade, und bei Welp zu einem Scharmützel kam. — Um einer Wiedervorrückung der englischen und alliirten Armee gegen Holland zuvorzukomM«n, und sich in dem Besitze dieses Landes vollkommen zu sichern, bestimmte Pichegru einen Theil seines Heeres, die Linien a» der Grebbe zu besetzen. Der Gen. Winther rückte mit seiner Brigade am i9. Iänner in Ammersfort ein. An demselben Tage führte Gen. Macdonald seine Division über den Leck, in die Linie der Grebbe. Der rechte Flügel derselben stützte sich bei Rhene n an den Leck; der linke dehnte sich über Ammersfort, hinter der Een, bis hinab an den Süder-See aus. — Hinter dieser Linie hinweg, marschirte nun der größte Theil der Nordarmee in das innere Holland.

Das von Ammersfort nach Amsterdam ziehende Korps nahte dieser Stadt mit solcher Eile, daß dessen Vortrab schon am 19. dieselbe besetzte. Am 16., als der französische Vortrab nur mehr einige Stunden von Amsterdam entfernt war, erregte das Volk einen Aufstand, setzte den alten Magistrat ab, und vertrauete die öffentliche Verwaltung einer revoluzionären Kommission. Diese sendete sogleich eine Deputazion in Pichegrus Hauptquartier nach Utrecht, wo sie am 20. Ianner anlangte. Pichegru begab sich nun selbst nach Amsterdam. — Die Division Bonneau war schon am i4, Iänner aus den Linien an der Merk, nachdem sie, ein Korps zur Beobachtung der noch immer widerstehenden Festung Breda zurückgelassen, — gegen Gertruidenberg marschirt. Die Franzosen fanden dieAnßenwerke von der geringen Besatzung verlassen, und beseiten dieselben. Dann bewarfen sie die Festung mit Bomben. Sie siel am 20. Ianner. — >

Der Erbstatthalter hatte sich um die Mitte des Iänners nach dem Haag begeben. Als die Prinzen, seine Söhne, sich überzeugt hatten, daß sie, in ihrer linken Flanke über Utrecht umgangen, — mit ihrem schwachen Korps die Festung Gertruidenberg, diesen Schlüssel des inneren Hollands, nicht mehr zu decken vermochten, und da überhaupt keine Hoffnung mehr übrig blieb, das Land zu vertheidigen, hatten sie sich ebenfalls aus ihrem Hauptquartiere Woerden nach dem Haag verfügt. — Am 17. Iänner nahm ter Erbstatthalter für seine beiden Söhne die Entlassung aus dem Kriegsdienste der hollandischen Republik. Dann legte er selbst alle seine Amter und Würden nieder. Als die franzosischen Truppen dem Haag nahten, begab sich der Prinz von Oranien mit seinen beiden Söhnen nach Schevelingen, und schiffte sich, der ungünstigen Witterung trotzend, nach England ein; wohin seine Gemahlinn und übrige Familie schon vorausgegangen waren. — Nun brach der Aufstand im ganzen Lande aus. Die dem Hause Oranien ergebenen Magistrate und Beamten wurden abgesetzt, und die Reooluzionsmänner von 1767 an deren Stellen erhoben. Die höchsten Diener der vorigen Regierung wurden verhaftet. Aller Orten wurden FreiheitLbäume aufgepfianzt, Nazionalgarden errichtet, batavische und französische Nazionalkokarden aufgesteckt, und die vorrückenden Franzosen mit Iubel empfangen.

Die Generalstaaten schlossen damals mit den bei dem französischen Heere anwesenden Volksi epräsentan, ten eine Kapitulazion ab, wodurch das ganze Land der militarischen Besitznahme und dem Schutze dieser Armee übergeben wurde. Die Franzosen beeilten sich sehr, diese Besetzung zu vollenden. Die Division Bonneau ging von Gertruidenberg am 21. Jänner über den ge.

« ZurückWeiter »