Die Frage nach dem Sinn des Lebens: Das zwiegespaltene Verhältnis des modernen Denkens zu den Sinnentwürfen der VergangenheitFelix Meiner Verlag, 04.01.2018 - 336 Seiten Die Frage nach dem Sinn des Lebens zählt zu den sogenannten »großen Fragen« der Philosophie. Anders als etwa die Frage nach dem guten Leben ist sie jedoch kein ethisches Problem, sondern stellt in umfassenderem Sinne die Vorstellungen des Menschen von einem guten Leben in einen Zusammenhang mit seinen Vorstellungen von der Welt. Weshalb fällt es gerade dem modernen Denken – anders als etwa dem antiken – so schwer, auf die Frage nach dem Sinn des Lebens überzeugende Antworten zu finden? In einem materialreichen Durchgang durch die Philosophiegeschichte seit der Antike arbeitet der Autor die ideen-, begriffs- und philosophiegeschichtlichen Bedingungen der Möglichkeit heraus, in der Moderne die Frage nach dem Sinn des Lebens überzeugend zu beantworten. Die Philosophie hat seit Beginn der Neuzeit einen dialektisch höchst ambivalenten Bruch mit vormodernen Sinnantworten vollzogen, die einerseits hartnäckig präsent bleiben, andererseits einem dem Naturalismus verpflichteten Denken aber fremd geworden sind. So wird die moderne Philosophie die Frage nach dem Sinn des Lebens zwar nicht los, begibt sich jedoch zugleich der Denkmittel, sie noch vernünftig beantworten zu können. |
Inhalt
Abschnitt 4 | |
Abschnitt 5 | |
Abschnitt 6 | |
Abschnitt 7 | |
Abschnitt 8 | |
Abschnitt 11 | |
Abschnitt 12 | |
Abschnitt 13 | |
Abschnitt 14 | |
Abschnitt 15 | |
Abschnitt 16 | |
Abschnitt 17 | |
Abschnitt 18 | |
Andere Ausgaben - Alle anzeigen
Die Frage nach dem Sinn des Lebens: Das zwiegespaltene Verhältnis des ... Thomas Kriza Eingeschränkte Leseprobe - 2018 |
Die Frage nach dem Sinn des Lebens: Das zwiegespaltene Verhältnis des ... Thomas Kriza Keine Leseprobe verfügbar - 2018 |
Häufige Begriffe und Wortgruppen
antiken Sinnentwürfe Aristoteles außerhalb Bernulf Kanitscheider bestimmt Bezugnahme bildet bloß Charakter Christentum christlichen Cusanus Denkweisen derartige deswegen Diesseits Entelechie entscheidenden entspringt Erkenntnis erster existentiell relevante existentielle Sinnhaftigkeit Foucault Frage Friedrich Nietzsche Fundament geht geistigen Übungen gelingenden Existenz Gott Gotthard Günther Göttlichen Grundlage gute Leben Heidegger Hervorh heutigen hierbei hierzu Höheren Holm Tetens Hübner innerweltlich insbesondere intellektuell redlichen jenseitigen Wirklichkeit Kant Kierkegaard Kosmos kulturellen Überlieferung Kurt Hübner Lebensweise Marc Aurel Martin Heidegger Menschen menschlichen Existenz menschlichen Lebens metaphysischen Sinnentwürfe modernen Denkens Möglichkeit muss Natur neuzeitliche Wissenschaft Nietzsche Ontologie Perspektive Philosophie Picht Pico della Mirandola Platon Positionen Positionierung prinzipiell religiösen Seienden Sichtweise Sinn des Lebens Sinnentwürfe mit Transzendenzbezug Sinnentwürfen der Vergangenheit Sinnfrage sinnfreien Welt sinnlich gegebenen Wirklichkeit Sinnvorstellungen Situation Sloterdijk spezifisch modernen Sphäre Streben strukturell Timaios Traditionslinie transzendenten übende überlieferten Übungsbewegung Unbeständigkeit unsere Unterschied Vernunft Vertikalspannung vollzieht vormodernen Vorstellung Wahrheit Weise Weltbezüge wesenhaft wissenschaftliche Denken wissenschaftlichen Weltsicht zeigt zentrale Ziel
