Kommentar zum Briefe Pauli an die Römer

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E. Anton, 1842 - 674 Seiten
 

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Seite 30 - Werk zu thun sind, sondern ehe man fraget, hat er sie gethan und ist immer im Thun. Wer aber nicht solche Werke thut, der ist ein glaubloser Mensch, tappet und siehet um sich nach dem Glauben und guten Werken...
Seite 29 - Werke thun, solle man fromm und selig werden. Das macht, wenn sie das Evangelium hören, so fallen sie daher und machen ihnen aus eigenen Kräften einen Gedanken im Herzen, der spricht: ich glaube. Das halten sie denn für einen rechten Glauben. Aber wie es ein menschlich Gedicht und Gedanken ist, den des Herzens Grund nimmer erfähret, also thut er auch nichts und folget keine Besserung hernach.
Seite 29 - Gaben 24 unterscheiden sich so 25 angekündigt und des Geistes halben. Um des ungetöteten Fleisches willen sind wir noch Sünder. Aber weil wir an Christum glauben und des Geistes Anfang haben, ist uns Gott so günstig und gnädig, daß er solche Sünde nicht achten noch richten will, sondern nach dem Glauben in Christo mit uns verfahren, bis die Sünde getötet werde.
Seite 24 - Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge, ihm sei Ehre in Ewigkeit.
Seite 116 - Du aber nach deinem verstockten und unbußsertigen Heizen häufest dir selbst den Zorn auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes, welcher geben wird einem jeglichen nach seinen Werken; nämlich Preis und Ehre und unvergängliches Wesen denen, die mit Geduld in guten Werken trachten nach dem ewigen Leben...
Seite 30 - Zuversicht auf Gottes Gnade, so gewiß, daß er tausendmal darüber stürbe. Und solche Zuversicht und...
Seite 29 - Glaube ist nicht der menschliche Wahn und Traum, den etliche für Glauben halten. Und wenn sie sehen, daß keine Besserung des Lebens noch gute...
Seite 27 - Geschwätz übel verfinstert ist, die doch an ihr selbst ein helles lacht ist, fast genugsam, die ganze Schrift zu erleuchten. Aufs erste müssen wir der Sprache kundig werden und wissen, was S. Paulus meinet durch diese...
Seite 28 - Gnade und Gabe sind des Unterscheide daß Gnade Eigentlich heißt Gottes Hulde oder Gunst, die er zu uns trägt bei sich selbst, aus welcher er geneigt wird, Christum, den Geist mit seinen Gaben in uns zu gießen, wie das aus dem fünften Kapitel klar wird, da er spricht ^V.
Seite 28 - Glaube allein gerecht macht und den Geist und Lust bringet zu guten äußerlichen Werken, also sündiget allein der Unglaube und bringet das Fleisch auf und Lust zu bösen äußerlichen Werken.

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