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) Dahin gehören: Ein Streichquartett in F, ein Streichtrio, ein Violinconcert in D, ein Rondo für die Violine in A, eine Claviersonate in F, ein Adagio und Rondo concertant für Pianoforte, der erste Satz und der Anfang eines Allegro einer Claviersonate in E, zwei Märsche für Pianoforte in E-Dur und H-Moll, Märsche mit Trio in E-Dur, zwölf Deutsche mit Coda und sechs Ecossaisen. Auf den letzteren findet sich, von Schuberts Hand geschrieben, die Bemerkung: Als Arrestant in meinem Zimmer in Erdberg componirt. Mai. Am Schluß stehen die Worte: Gott sei Dank! – Da Witteczek, Mayrhofer und Spaun einige Zeit hindurch in Erdberg wohnten, so hängt die Arrestantengeschichte wahrscheinlich mit einem Scherz zusammen, den diese sich mit Franz erlaubten, als er bei ihnen zu Besuch war. – Ferd. Schubert, in dessen Aufzeichnungen die hier genannten Compositionen sich vorfinden, erwähnt auch einer Sinfonie in C (componirt im September), von welcher aber keine Spur vorhanden ist. Die drei Sonatinen für Clavier und Violine (op. 137) gehören ebenfalls dieser Zeit an.

*) Erschien im J. 1839 als Beilage der „Neue Zeitschrift für Musik.“

*) Das „Trinklied“ erschien im Jahre 1844 bei Mecchetti als Beilage der Wiener Musikzeitung.

*) Die Autografe von „Geistertanz“ und „Am Seegestade“ besitzt Herr A. Stadler in Wien.

v. Kreißle, Franz Schubert. 7

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*) Das Original des „Wanderer“ ist in Händen des Dr. Carl Enderes in Wien. Es trägt das Datum October 1816. Der Tag der Composition ist, wie es scheint von Schubert, durchstrichen; ebenso sind in der Clavierbegleitung einige Stellen durch dicke Striche unkenntlich gemacht, und an ihrer Statt von Schubert eine andere Begleitung beigefügt worden. Auf das Gedicht des Lübeckers Georg Filipp Schmidt (geb. 1766, gest. 1849) machte ihn der Geistliche Horni in Wien aufmerksam, der es wahrscheinlich in den, von Deinhartstein im Jahre 1815 herausgegebenen „Dichtungen für Kunstredner“ vorfand, wo es als „Der Unglückliche“ von Werner bezeichnet ist, daher Schubert auf das Original schrieb: Von Zacharias Werner.

*) Das Gedicht ist Lunz – der Name eines in Niederösterreich im Oetschergebiet gelegenen Ortes – überschrieben und beginnt: Ueber die Berge Zieht ihr fort, Kommt an manchen Grünen Ort; Muß zurücke Ganz allein, Lebet wohl, Es muß so sein u. s. w.

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Von Tagebuchnotizen liegen nur einige aus den Jahren 1816 und 1824 vor, welche hier und im weiteren Verlauf ihre Stelle finden. Ob Franz längere Zeit hindurch Aufschreibungen geführt, konnte ich nicht ermitteln"). Weder diese noch die Briefe sind geeignet, durch ihren Inhalt an sich

*) Der bekannte Autografensammler Alois Fuchs bemerkt in seinen Schubertiana: Vor einigen Jahren fand ich zufällig bei einem

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