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und auch diesmal bei der Aufführung anwesend, und die Zeugen jener Productionen, Dr. Leopold v. S., Albert Stadler, der nachherige Oberfinanzrath Ant. Müllner, v. Schlechta und Herr Jos. Hüttenbrenner wirkten (letzterer im I. 1819) im Chor mit. Im J. 1820 wollte Schubert die Cantate im Augarten aufführen, kam aber davon zurück, da die Probe nicht gut zusammenging. Die Aufführung der Cantate währte beiläufig. Einer Stunde. ) Spendou war Domscolasticus, Dr. der Theologie, Regierungsrath, Mitglied der Studien-Hofcommission in Angelegenheiten der deutschen Schule, infulirter Prälat und Schuloberaufseher. *) Die Cantate ist als op. 128 in dem von Ferd. Schubert verfaßten Clavierauszug im Stich erschienen.

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) Es ist dies Schubert's vierte Messe (auf dem Titelblatt als dritte bezeichnet). Sie ist für vier Singstimmen mit Orchesterbegleitung geschrieben, Herrn Holzer „zur freundlichen Erinnerung“ gewidmet und als op. 48 bei Diabelli im Stich erschienen.

*) Das Magnificat ist für Solo und gemischten Chor mit Instrumentalbegleitung (Violine, Viola, Oboe, Fagott, Trompete, Pauke) und Orgel componirt. Es beginnt mit einem Chor (Allegro maestoso) Magnificat anima mea Dominum etc., auf diesen folgt ein Soloauartett (Andante ) Deposuit potentes de sede etc. und auf dasselbe als Schluß ein Chor gemischter Stimmen mit Soloquartett (Allegro vivace ) Gloria patri et filio et spiritui sancto Amen. Das Autograf mit dem Datum 25. Sept. 1816 besitzt Herr Spina.

*) Dieser umfangreiche Doppelgesang (Moderato G-Dur) ist von Violine, Viola, Oboe, Fagott, Cello und Contrabaß begleitet. Die

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gen. Im Jahre 1858 brachte die Wiener Singakademie das Terzett mit Chor zu Gehör; am 3. April 1863 kam es in der Altlerchenfelderkirche in Wien vollständig zur Aufführung.

') Die C-Moll-Sinfonie, componirt im April, besteht aus vier Sätzen: einer Einleitung Adagio molto mit daran sich schließendem Allegro, einem Andante (As-Dur #), einem Menuett mit Trio (Allegro vivace Es-Dur ) und dem Finale (Allegro C-Moll ); jene in B hat ebenfalls vier Sätze: ein Largo und Allegro, ein Andante, Menuett und Finale. – Der zweite Satz der C-Moll-Sinfonie kam am 2. Dec. 1860 in einem Gesellschaftsconcert in Wien als sinfonisches Fragment zur Aufführung. – Eine Copie der B-Sinfonie besitzt der Wiener Musikverein, eine Abschrift von jener in C-Moll Dr. Schneider. *) Das Autograf der B-Ouverture besitzt Dr. Schneider in Wien. *) Von Hatwig übersiedelte die Gesellschaft noch in die Wohnung des Spediteurs Anton Pettenkoffer (am Bauernmarkt). Als dieser Wien verließ und kein geeignetes Locale unentgeltlich zur Verfügung

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