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') Das Duo für Clavier und Flöte (op. 160) und die Fantasie für Pianoforte und Violine (op. 159) wurden, das erstere in einer PrivatAbonnements-Soirée im Jahr 1862 in Wien, die Fantasie aber im Jahr 1851 anläßlich der Schubertfeier im Salon Spina, dann im Jahr 1862 in einer Festliedertafel des Wiener Männergesangvereins (von den Herren Dachs und Hellmesberger) und in Ferd. Laub's Abschiedsconcert in Wien (Jänner 1864) vorgetragen. Franz Lißt spielte (im I. 1860 oder 1861) bei einer von ihm in Weimar veranstalteten Schubertfeier den Clavierpart der letzteren.

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') In der Operette „Die Verschwornen“ und im „Lazarus“ wirkte ebenfalls ein Theil des Singvereines mit.

*) Im Jahr 1841 wurde im Cäcilienverein in Prag der Hirtenchor aus „Rosamunde“, und im Jahr 1848 der 23. Psalm in Leipzig, in neuerer Zeit der „Gesang der Geister“ in München aufgeführt. Der bekannte Chor: „Widerspruch“ gelangte im Februar 1863 in dem Pauliner Verein in Leipzig, wie es scheint, zum ersten Mal, zur Aufführung, und ebenda anläßlich der Schubertfeier der „Nachtgesang im Wald“ und der Chor der Mauren und Ritter aus „Fierrabras“. Die achtstimmige Hymne scheint in Braunschweig erst im Jahre 1863 bekannt geworden zu sein.

*) Die B Messe wurde in neuerer Zeit (1861 und 1862) in der Dominikaner- und Altlerchenfelder-Kirche aufgeführt. Am Charfreitag 1863 wurde nach einer Pause von 22 Jahren das Stabat mater (1816) in der Altlerchenfelderkirche in Wien zu Gehör gebracht. In Leipzig wurde zu Ende 1862 oder Anfangs 1863 die Messe in As (zum Theil)

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aufgeführt, und im Jahre 1863 dieselbe in der Karoluskirche in Wien. – Eine arge Mystification erlaubte sich der unlängst in Wien verstorbene Componist Robert Führer mit der G-Messe. Er veröffentlichte dieselbe als seine Composition in Prag, wo er Capellmeister in der St. Veitskirche war, und dedicirte sie der Erzherzogin Marie Caroline, Aebtissin des adel. Damenstiftes am Hradschin. – Die Messe erschien daselbst im Stich bei Marco Berra.

') Im I. 1844 wurde in Leipzig die Ouverture zu „Fierrabras“ aufgeführt, welche „ungeachtet der frappirenden Akkordfolgen, Ausweichungen und Harmonien“, – wie es in den dortigen Kritiken hieß, – „durch den erhabenen versöhnenden Geist, der über das Ganze ausgegossen ist, lebhaft interessirte, und den Wunsch nach Aufführung der ganzen Oper rege machte.“

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!) So erwähnt Dr. L. v. Sonnleithner in einem Aufsatze über Schubert.

?) La jeune religieuse, Marghérite, le roi des Aulnes, la rose, la serenade, la poste, Ave Maria, la cloche des agonissants, la jeune fille e la mort, Rosemonde, les plaintes de la jeune fille, Adieu, les astres, la jeune mére, la berceuse, und eloge des larmes.

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