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*) Diese Ouverture wurde als Einleitung zu Schuberts Operette: „Der häusliche Krieg“ (die Verschwornen) in einem Gesellschaftsconcerte in Wien am 1. März 1861, wahrscheinlich zum ersten Male öffentlich aufgeführt, und ist wohl das einzige bis jetzt bekannt gewordene Musikstück dieser Oper.

*) Das Eingreifen der Statuen in den Gesang bezeichnet jedesmal Horn- und Posaunenbegleitung.

*) Derselbe wurde am 11. Jänner 1814 beendet.

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*) Andante con moto F-Dur, von Oboe, Clarinette, Horn und Fagott getragen.

?) Schubert vollendete die Composition am 16. März 1814.

3) Der erste Act, in der Originalpartitur 128 Seiten ausfüllend, wurde am 3. September, der dritte am 22. October 1814 bearbeitet. Inwieweit die zweite Bearbeitung sich von der ersten unterscheidet, bin ich nicht im Stande anzugeben. Die Ouverture ist bei beiden dieselbe, nur ist in die später entstandene als Mittelsatz (Largo) die Musik zum Geisterspuk aufgenommen. – Der musikalische Theil der beiden Bearbeitungen ist mir nicht näher bekannt geworden.

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') Das Autograf besitzt Herr Josef Hüttenbrenner, dem es Schubert an Zahlungsstatt einer kleinen Geldschuld als Eigenthum überließ. Mit dem 2. Act heizten die Hausleute des Herrn Hüttenbrenner im Jahr 1848 den Zimmerofen!

2) Die hier folgende Schilderung Mayrhofers ist Mittheilungen der Herren v. Feuchtersleben, Franz v. Schober und v. Gahy entIIOIIIIIEII.

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') Meyern (Wilhelm Friedrich), geb. 1762 zu Ansbach, studirte in Altdorf die Rechte, verlegte sich aber nebstbei auf andere Wissenschaften. Er trat als Artillerie-Lieutenant in österreichische Dienste, folgte 1807 der österreichischen Gesandtschaft nach Sicilien, in späterer Zeit jener in Rom und Madrid und wurde schließlich der Bundes-Militär-Commission in Frankfurt am Main beigegeben, wo er 1829 starb. Er galt als ein Mann von Geist und seltenen Kenntnissen, den jedoch seine Abgeschlossenheit und Unfähigkeit, auch dem äußerlichen Leben einen Werth beizulegen, verhinderten, eine entsprechende Lebensstellung einzunehmen. Sein wunderlicher Roman Dia-Na-Sore (1787–1791) fand großen Beifall.

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