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') Einer Mittheilung des Herrn Doppler entnommen, welcher bei der Aufführung mitwirkte.

?) Wie auf dem, in Händen des Dr. Schneider in Wien befindlichen Autograf zu lesen ist, schrieb Sch. diese Messe in der Zeit vom 17. Mai bis 22. Juli 1814. Das Kyrie entstand am 17. und 18. Mai, das Gloria am 21. und 22., das Gratias vom 25.–28., das Quoniam am 28. Mai, das Credo vom 30. Mai bis 22. Juni, das Sanctus und Benedictus am 2. und 3., das Agnus Dei am 7. und das Dona nobis vom 15.–22. Juli. Die F-Messe ist nicht im Stich erschienen.

*) So erzählt Ferdinand Sch. in: „Aus Franz Sch's. Leben“. – Therese Grob erinnert sich nicht dieser zweiten Aufführung.

*) Das Autograf besitzt Dr. Schneider. Die Begleitung des Salve regina bilden Violine, Viola, Oboe, Fagott, Horn und Contrabaß.

Waldhörner gesetzt, drei Streichquartette ") eine mäßige Anzahl Lieder (darunter zehn auf Gedichte von Mathisson) fallen in diese Zeit. Unter den letzteren befindet sich eines: „Auf den Sieg der Deutschen“ betitelt, ein tanzartiges unbedeutendes Strofenlied?) mit Begleitung von Saiteninstrumenten, ohne Zweifel eine Gelegenheitscomposition, die auf die glückliche Beendigung des Krieges gegen Frankreich Bezug hatte und vielleicht im Freundeskreis gesungen wurde. Endlich ist noch einer großen vierhändigen Sonate *) in C-Moll zu erwähnen, welche aber unvollendet geblieben ist. Am 15. Mai 1814 beendete Franz die im Jahre 1813 in Angriff genommene „natürliche Zauberoper“: Des Teufels Lustschloß“) in drei Acten von Kotzebue. Das Stück

') In B- und D-Dur und in C-Moll. Jenes in B wurde in einer von Herrn Josef Hellmesberger's Quartettproductionen im Jahre 1862 – aber mit Kürzungen und Einschaltungen von Theilen aus anderen Quartetten – zur Aufführung gebracht, und ist in neuester Zeit bei Spina, der das Autograf davon besitzt, in Stimmen im Stich erschienen.

*) Die Textworte lauten: Verschwunden sind die Schmerzen, Weil aus beklemmtem Herzen Kein Seufzer wiederhallt. Drum jubelt hoch ihr Deutsche, Denn die verruchte Peitsche Hat endlich ausgeknallt. *) Das Clavierstück besteht aus einem Adagio, einem Andante amoroso in B, einem Allegro in B und einem Adagio in Des. Das Autograf dieser etwas ungeklärten Arbeit besitzt Herr Statthaltereirath Albert Stadler in Wien. *) Die Original-Partitur besitzt Dr. Schneider.

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