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') Eine Abschrift dieses Briefes wurde mir von Herrn v. Schober mitgetheilt. *) In der „Skizze“ S. 133 Anmerkung findet sich folgende Bemerkung: „Die Partitur von „Alfonso und Estrella“ befindet sich im Besitze des Verfassers des Textbuches, Franz Schober, welcher trotz wiederholter Aufforderung des Ferdinand Schubert nicht zu bewegen war, sie letzterem wieder zurückzustellen.“ Diese auf einer ganz irrigen Mittheilung beruhende Angabe wurde in den Leipziger „Signalen“ (Nr. I. 1862) berichtigt. 3) Aus diesem Grunde wurde auch an Stelle der Schubert'schen Ouverture eine „Jubelouverture“ von Rubinstein aufgeführt. *) Die Darstellenden waren: Milde (Troila), Liebert (Alfonso), Mayrhofer (Adolfo), Höfer (Mauregato), Frau Milde (Estrella).

anerkennenden Beifalls; auch das Orchester und der Chor thaten ihre Schuldigkeit, dennoch war der Erfolg der Oper kein durchgreifender ) Weitere Versuche von Aufführungen

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haben in der Folgezeit weder dort noch anderswo stattgefunden.

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zwischen Estrella und Adolfo, im Siegesmarsch und in manchem Andern vollständig bewiesen hat, wie mächtig er auf dem Gebiete der Oper hätte werden können, wenn ihm anders der entsprechende Dichter hiezu die Hand gereicht hätte.“ – Dieses Urtheil stimmt so ziemlich mit dem von mir ausgesprochenen überein, nur ist hier zu viel der Schuld auf den Dichter gewälzt. – Der Componist P. Cornelius, welcher der Aufführung in Weimar beigewohnt hat, theilte mir mit, daß die Oper einige sehr schöne Musikstücke enthalte, aber – im Ganzen angesehen – sich unter den jetzigen Theaterzuständen und Geschmacksrichtungen kaum längere Zeit auf der Bühne behaupten dürfte, wobei freilich der Gedanke nahe liegt, wie viel werthloses Machwerk in Handlung und Musik von jeher und auch in unsern Tagen auf verschiedenen Bühnen Triumfe feiert, während diese sich einem Schubert'schen Werk beharrlich verschließen.

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