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Seite 137 - Hephästos im Saal so gewandt umherging. Also den ganzen Tag bis spät zur sinkenden Sonne Schmausten sie; und nicht mangelt' ihr Herz des gemeinsamen Mahles, Nicht des Saitengetöns von der lieblichen Leier Apollons, Noch des Gesangs der Musen mit holdantwortender Stimme.
Seite 65 - Über den letzten erhebt ihn der Adel seiner Gesinnungen am weitesten; aber er ist auch männlicher in den Gefühlen als Tibullus und in Gedanken und Ausdruck weniger gesucht als Propertius. Ob er gleich nicht verhehlt, daß er sich die süßeste Lust des Lebens zum Geschäfte macht, so scheint er doch nur mit der Liebe zu scherzen. Sie unterjocht ihn nie so, daß er dabei die offne Heiterkeit seines Gemüts einbüßen sollte. Schwerlich hätte er sich gefallen lassen, lange unerhört zu seufzen.
Seite 69 - Kirch' und Palast, Ruinen und Säulen, Wie ein bedächtiger Mann schicklich die Reise benutzt. Doch bald ist e,s vorbei: dann wird ein einziger Tempel, Amors Tempel nur sein, der den Geweihten empfängt. Eine Welt zwar bist du, o Rom; doch ohne die Liebe Wäre die Welt nicht die Welt, wäre denn Rom auch nicht Rom.
Seite 177 - Glaubt er ihn aber Schon auf den Gipfel zu dreh'n; da mit Einmal stürzte die Last um; Hurtig mit Donnergepolter entrollte der tückische Marmor. Dann von vorn' arbeitet' er angestrengt, daß der Angstschweiß Rings den Gliedern entfloß, und Staub umwölkte das Antlitz.
Seite 84 - Der ganze Sinn des Gedichtes liegt in dem Apfel Proserpinens begriffen. Es ist eins jener erhellenden Gleichnisse, welche die Wirkung der letzten Lichter tun, die man auf ein Gemälde setzt.
Seite 72 - Was du mit heiliger Hand bildest, mit heiligem Mund Redest, wird den erstaunten Sinn allmächtig bewegen; Du nur merkst nicht den Gott, der dir im Busen gebeut, Nicht des Siegels Gewalt, das alle Geister dir beuget, Einfach gehst du und still durch die eroberte Welt.
Seite 84 - Urteil über ihn sprach. Diesem Gedanken, den der Künstler in der Schrift menschlicher Züge darlegte, sind hier wenige, aber lebendige Worte verliehn. Die Vergötterung des Herkules endigt die Reihe dieser Bilder auf die zweckmäßigste Art; und das in der letzten Strophe wiederholte Wort : — des Erdenlebens Schweres Traumbild sinkt und sinkt und sinkt, malt uns die Befreiung...
Seite 407 - Vollführe das Werk und gewinne Lästerung dir zum Lohn! Eile der Welt zu schenken ein Buch, das Herkules selber Kaum zu tragen vermag. Wenn Wir schreiben, so bringen Wir Deutsche mit...
Seite 87 - Wesen der Phantasie vorbereitet werden. Sie gaukelt uns alsdann das lieblichste Märchen vor, das je von ihrem Himmel auf die dürre Erde herabgefallen ist. Alle ihre Jugend und Fröhlichkeit scheint wach geworden zu sein. So bunt sie aber ihr Gemälde mischt, so gemildert ist es dennoch in seiner Haltung. Eine Reihe der lieblichsten Bilder zieht uns fort; sie gehen zuweilen in eine lächelnde Charakteristik und dann wieder ins Rührende über : doch hegt das Rührende mehr in der holden Zartheit...
Seite 17 - Menschen erstrecken? Wird er sich selbst treu bleiben und auch bei seinem letzten Fall noch menschliches Mitleid verdienen, weil er mit großen Anlagen menschlich fiel? Oder wird der verworfene Geist, dem er sich übergeben hat, ihn dahin bringen, selbst Erfinder von Bosheit, selbst Teufel zu werden? - Diese Frage bleibt noch unaufgelöst. Wie die Anlage dieses Schauspiels einzig ist (denn es läßt sich durchaus mit keinem von Goethes eignen noch irgendeines ändern Dichters dramatischen Produkten...

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