Streffleurs militärische Zeitschrift, Ausgaben 7-9

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L. W. Seidel, 1837
Monthly issues published 1811-90 contain a section on army personnel changes, called, 1811-47, Neeste Militärveränderungen; 1848-49, 1864-90, Personalveränderungen; 1860-63, Armeenachrichten.
 

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Seite 138 - Massen« die Heftigkeit seines Angriffs, und es gelang ihm, dessen 2 Bataillons in Verwirrung zu bringen. Massena beorderte die 2. leichte Halbbrigade, die den Paß auf beiden Seiten einfassenden Höhen zu ersteigen. Die Grenadiere der 18. und 32. Halbbrigade ließ er eine Kolonne bilden. Diese drang nun, dem Feuer des Geschützes und der Grenadiere trotzend, mit Ungestüm vor. — FML. Khaim hatte nach den in beiden Flanken liegenden Höhen Bataillone geschickt, um die in der Umgehung begriffene...
Seite 59 - Ioube« sah sich dennoch ferne vom Ziele. Daher versuchte er es, den Paß mit Sturm zu gewinnen. Die Vertheidiger schlugen den Angriff mit größter Tapferkeit zurück. Besonders hatte der Hauptmann Quosdenchevich, mit seiner Kompagnie von Iordis, die Brücke der Eisack rühmlichst vertheidigt. — Doch bald darauf erstieg eine französische leichte Halbbrigade die steilen Felsenwände in der rechten Flanke des Passes. Sie wälzte sodann Steinblöcke und Felsenstücke auf die im Thal« gestellten...
Seite 271 - ... den zwei schwachen Kavallerie-Regimentern unter den Mauern von Capua zu lagern, den Fall der Linien bei Mignano abzuwarten, die dortigen Truppen aufzunehmen, und, — falls er sich nicht länger zu behaupten vermögen würde, — die gesammte Infanterie in diese Festung zu werfen , mit der Kavallerie aber langsam nach Apulien zu ziehen, dort das Eintreffen der Verstärkungen aus Sizilien und den Erblanden zu erwarten, und zu trachten, — wie er sich ausdrückte, — wenigstens die reichsten...
Seite 255 - Pulverthürmen, welche rückwärts der Landftonte am Felsenabhang liegen. Lebensmittel waren auf fünf Monate vorhanden. — So war der Zustand von Gaeta! — Dort, wo der Volturno, nach langem schlängelnden Lauf im breitem, fruchtbaren Thale, endlich die Gebirge durchbricht, und mit freudigem Ungestüm in die lachende Ebene von Kampanien tretend, in zahllosen Serpentinen und in hohen, steilen, meist bewachsenen Ufern dem Mittelmeere zueilt, das er bei Castel Volturno erreicht, liegt in einer der...
Seite 256 - Verpfiichtung, einen Platz zu vertheidigen, der, so wie er war, eben keine große Beruhigung einstoßen konnte. Nur ein Traun, — von der strategischen Wichtigkeit dieses Punktes durchdrungen, unter dessen Mauern sich drei aus den Nordprovinzen des Landes nach der Hauptstadt führende Straßen vereinigen, — verstand es, die Dauer eines Widerstandes, den man höchstens auf etliche Monate berechnete, und der nach eröffneter Tranchee schwerlich vierzehn Tage anhalten konnte, fast auf neun Monate...
Seite 271 - Volturnv zu bringen; da er von der Haltbarkeit der projektirten Verschanzungen bei Mignano wenig erwartete. Doch blieb er erbötig, sich mit den zwei schwachen Kavallerie-Regimentern unter den Mauern von Capua zu lagern, den Fall der Linien bei Mignano abzuwarten, die dortigen Truppen aufzunehmen, und, — falls er sich nicht länger zu behaupten vermögen würde, — die gesammte Infanterie in diese Festung zu werfen , mit der Kavallerie aber langsam nach Apulien zu ziehen, dort das Eintreffen der...
Seite 244 - Togen bewerkstelligten, und wodurch den östreichischen Angelegenheiten in Italien der empfindlichste Stoß beigebracht wurde, schien allerdings der günstige Moment gekommen zu seyn, in welchem der nicht volle achtzehn Iahre zählende Infant Don Carlos, — bei der notorischen Schwäche der kaiserlichen Besatzungen in Neapel und Sizilien und der klar am Tage liegenden Unmöglichkeit, selbe baldigst zu verstärken, — es ««gescheut wagen durfte, mit Erneuerung der schon von seinem Vater im Wiener...
Seite 34 - Husaren um so mehr stutzen, als sie erwartet hatten, die Stadt unbesetzt zu finden. Den Vortheil der Überraschung benützend, warf sich der Major mit einem Theil seiner Reiter ungestüm den Franzosen entgegen. Es gelang ihm durch diesen Angriff, sie gänzlich auseinander zu sprengen, den Eskadrons-Chef Taicker mit 21 Mann gefangen zu machen, und ihnen 26 Pferde abzunehmen. Die durch Flüchtlinge von diesem Vorfalle benachrichtigte nachfolgende feindliche Infanterie kehrte auf der Stelle um, und...
Seite 249 - Vice-Konig sahe dieß in seiner Geldverlegenheit vielleicht nicht ungerne; da ein rasches Fortschreiten in der Bildung dieser Truppen ihm die Pflicht für ihren Unterhalt nur desto dringlicher ans Herz gelegt haben würde. Auch die Errichtung der schon vom FZM. Wallis vorgeschlagenen Freikompagnien...
Seite 148 - Iager hatten dennoch bereits die Vorstadt erreicht, als 4 feindliche Eskadrons sich auf dieselben warfen, und zugleich mit ihnen in die Stadt drangen. Aber auf dem Platze sammelte Rittmeister Spleny 40 Husaren, Hauptmann Pflüger die nächsten Abtheilungen der Iäger, und von dem Hauptmann Fitscher mit einer Kompagnie öon Erbach unterstützt, warfen sie den Feind aus der Stadt, und behaupteten sich in derselben.

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