Die deutsche Sprache und ihre Literatur, Band 1

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Hoffmann, 1836 - 834 Seiten
 

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Inhalt

a u t l e h r e Erſter Abſchnitt Von der Einth eilung der Laute 1 Entſtehung der Laute e e e e
135
Vokale d
137
Conſonanten th e e º
139
Zweiter Abſchnitt Von der Biegung und Verſchiebung der Laute 4 Lautbiegung und Lautverſchiebung h e
144
Trübung der Vokale d ºd d Eh d e
146
Kürze und Länge 6 d e h
148
Schwächung und Dämpfung des Vokals e d
151
Verhältnis der Vokale in den Mundarten e d
159
Der Ablaut Eh e e
177
Conſonanten 10 Ueberhaupt
179
Schmelzlaute e
180
Starrlaute e e e
183
Lippenlaute e d e d
186
Gaumla Ute d e º e
190
Zungenlaute º ºh d e
203
Dritter Abſchnitt Von der Gliederung der Silben 16 Elemente der Silben e 4 s e d
215
Nakte und bekleidete Silben e º e
216
Schwebende Silben e
219
Zuſammenordnung der Silbenglieder
221
Wohlklang s
228
Vierter Abſchnitt
237
fünfter Abſchnitt
262
Vokale e
278
Zweites Buch
285
Infinitiv e d h
293
Hauptſtück Das Verb
302
Perſönliches und unperſönliches Verb d
308
Rückblick d h
315
Das Nennen überhaupt
318
Das Hauptwort
320
A Arten des Hauptworts 24 Anſchauungs und Merkmalsnahmen
324
Eigennahmen und Gattungsnahmen
328
Perſonen Ding und Stoffnahmen
331
Conkret und Abſtrakt
333
Einzelnahmen und Mengenahmen
338
Streben der Sprache zur Perſonifikation
340
Männliches und weibliches Geſchlecht
342
Drittes Geſchlecht
345
Zuſammenhang der Perſonifikation mit dem grammat Geſchlechte
347
Charakter der Geſchlechter ºh 4
352
Geſchlecht der Thiernahmen 4
353
Entſtehung des Geſchlechts bei den Merkmalsnahmen
356
Doppeltes Geſchlecht h
358
Hauptſtück Das Beiwort
363
Hauptſtück Das Fürwort 41 43 Weſen des Fürworts
367
Fragende Fürwörter
375
Beſtimmte
376
49 Perſönliche
377
Rückwirkende
385
Zueignende
388
59 Hervorhebende
390
Spruchform und Nennform 4
427
Unregelmäßige 4
461
Die neuhochdeutſche Deklination
534
Dekl fremder Wörter
543
Rückblicke Aeltere Zuſtände
553
Geltung der Zahlformen
563
Dritter Abſchnitt
589
Entſtehung des Wortes d
596
Ausbildung der Wurzel
608
Ablautung Ableitung Zuſammenſetzung
618
Hauptſtück Innere Wortbildung
624
Charakter der Ableitung
641
Schwache Kernformen Ueberſicht von Wurzelbildungen
644
TFormen e e ºh
650
GeFormen º 4 d 4 d
656
Zeit und Maßbenennungen d a
677
Rückblick auf alle erwähnten Formen Gegenſätze
684
Vergrößerungsformen d 4 d 4
693
Die Vorſilbe un 4
709
Bildung des Verbums
715
Rückblick h
738
Das Beſtimmungswort als Mehrzahl
763
Der Eigennahme als Beſtimmungswort
764
245 Verbum und Hauptwort
765
Partikel und Hauptwort
767
Adjektiv und Hauptwort 4
768
lbleitungen von den 248 Zuſammengeſetzte Definitiven und A ſelben 4 d 4
769
Zuſammenſetzung der Beiwörter 249 Mit Hauptwörtern
770
Mit Beiwörtern e
772
Zuſammenſetzung der Partizipien 253 e e e
773
Schlußbemerkungen zum III Hauptſtück
775
Hauptſtück Bildung der Fürwörter 255 Perſönliche
779
Zueignende 4
781
Fragende und hervorhebende
782
Unbeſtimmte e
785
Hauptſtück Bildung der Zahlwörter und der geſteigerten Bei wörter A Zahlwörter 259 Zählende Haupt und Beiwörter
787
Eigentliche Zahlwörter
788
Ableitungen von denſelben
789
Unbeſtimmte Zahlwörter
790
Begriff der Steigerung
791
Form derſelben 4
793
Eigenthümliche Comparativformen e
794
Hauptſtück Bildung der Adverbien 266 Entſtehung der Adverbien überhaupt
797
Partikeln e h
800
Pronominaladverbien 4
801
Subſtantiviſche Adverbien
805
27o Adjektiviſche d e
807
Zahladverbien
808
Steigerung
810
Verkleinerungsformen
811

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Beliebte Passagen

Seite 494 - Ist der holde Lenz erschienen? Hat die Erde sich verjüngt? Die besonnten Hügel grünen, Und des Eises Rinde springt. Aus der Ströme blauem Spiegel Lacht der unbewölkte Zeus, Milder wehen Zephyrs Flügel, Augen treibt das junge Reis. In dem Hain erwachen Lieder, Und die Oreade spricht: Deine Blumen kehren wieder, Deine Tochter kehret nicht. Ach, wie lang' ist's, daß ich walle Suchend durch der Erde Flur! Titan, deine Strahlen alle Sandt
Seite 368 - Die Stadt vom Tyrannen befreien!" „Das sollst du am Kreuze bereuen." „Ich bin", spricht jener, „zu sterben bereit Und bitte nicht um mein Leben; Doch willst du Gnade mir geben, Ich flehe dich um drei Tage Zeit, Bis lch die Schwester dem Gatten gefreit; Ich lasse den Freund dir als Bürgen — Ihn magst du, entrinn ich, erwürgen.
Seite 498 - Könnt ich nicht mehr, wie ich wollte? Nicht mehr zurück, wie mir's beliebt? Ich müßte Die Tat vollbringen, weil ich sie gedacht, Nicht die Versuchung von mir wies - das Herz Genährt mit diesem Traum, auf Ungewisse Erfüllung hin die Mittel mir gespart, Die Wege bloß mir offen hab gehalten?
Seite 242 - Und es wallet und siedet und brauset und zischt, Wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt, Bis zum Himmel spritzet der dampfende Gischt, Und Flut auf Flut sich ohn Ende drängt, Und will sich nimmer erschöpfen und leeren, Als wollte das Meer noch ein Meer gebären.
Seite 435 - AN DEN MOND Füllest wieder Busch und Tal Still mit Nebelglanz, Lösest endlich auch einmal Meine Seele ganz; Breitest über mein Gefild Lindernd deinen Blick, Wie des Freundes Auge mild Über mein Geschick. Jeden Nachklang fühlt mein Herz Froh' und trüber Zeit, Wandle zwischen Freud und Schmerz In der Einsamkeit.
Seite 649 - Zwei Seelen wohnen, ach ! in meiner Brust, Die eine will sich von der andern trennen; Die eine hält, in derber Liebeslust, Sich an die Welt mit klammernden Organen; "'5 Die andre hebt gewaltsam sich vom Dust Zu den Gefilden hoher Ahnen.
Seite 494 - Die Namen von Fürsten und Helden können einem Stücke Pomp und Majestät geben; aber zur Rührung tragen sie nichts bei. Das Unglück derjenigen, deren Umstände den unsrigen am nächsten kommen, muß natürlicherweise am tiefsten in unsere Seele dringen; und wenn wir mit Königen Mitleiden haben, so haben wir es mit ihnen als mit Menschen, und nicht als mit Königen...
Seite 512 - Jahr. Nur ewigen und ernsten Dingen Sei ihr metallner Mund geweiht, Und stündlich mit den schnellen Schwingen Berühr' im Fluge sie die Zeit. Dem Schicksal leihe sie die Zunge; Selbst herzlos, ohne Mitgefühl, Begleite sie mit ihrem Schwünge Des Lebens wechselvolles Spiel.
Seite 360 - Gatten, aus der zarten Kinder Schar, die sie blühend ihm gebar, die sie an der treuen Brust wachsen sah mit Mutterlust. Ach! des Hauses zarte Bande sind gelöst auf immerdar; denn sie wohnt im Schattenlande, die des Hauses Mutter war; denn es fehlt ihr treues Walten, ihre Sorge wacht nicht mehr; an verwaister Stätte schalten wird die Fremde, liebeleer.
Seite 498 - War's unrecht, an dem Gaukelbilde mich Der königlichen Hoffnung zu ergötzen? Blieb in der Brust mir nicht der Wille frei, Und sah ich nicht den guten Weg zur Seite, Der mir die Rückkehr offen stets bewahrte? Wohin denn seh ich plötzlich mich geführt?

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