Erinnerung, Gedächtnis, Wissen: Studien zur kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung

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Günter Oesterle
Vandenhoeck & Ruprecht, 2005 - 685 Seiten
Vertreter aus elf verschiedenen Disziplinen entwickeln in diesem Band gemeinsam Grundzüge einer kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung. Neben den theoretischen Dispositionen konzentrieren sich die Beiträge auf zentrale Aspekte der Gedächtnisforschung wie Wissensordnungen, Intermedialität, Zeit und Identität. Das Spektrum ihrer Themen reicht von der Historizität des Gedächtnisses bis zur Verwissenschaftlichung der Erinnerung, von der Marginalisierung des Gedächtnisses bis zum globalisierten Weltgedächtnis, von der Glosse in der Französischen Revolution bis zur muslimischen Selbstinszenierung in Endzeiterzählungen. Den Bruchlinien der Erinnerung, so das Fazit, kommt gegenwärtig mehr Aufmerksamkeit zu als den bisher in der Forschung favorisierten identitären Erinnerungskonstruktionen.
 

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Inhalt

Vorwort
9
Theorie der Erinnerungskulturen
27
philosophie
37
GABRIEL MOTZKIN
53
JENs MATTERN
67
MARCUS SANDL
89
HARTMUT BERGENTHUM
121
GÜNTHER LOTTEs
163
HERBERT GRABES MARGIT SICHERT
377
WERNER RÖSENER
405
Intermedialität
429
ROLF REICHHARDT
449
THOMAS LANGE
491
ZeitRaum und Identität Erinnerungskonstruktionen
517
WINFRIED SPEITKAMP
523
Erinnerung und Nation in Afrika
539

ASTRID ERLL ANSGAR NÜNNING
185
Mythos und Erinnerung Mythentheoretische Modelle und ihre
211
ANDREAs HOEsCHEN
231
Wissensordnungen
261
KIRSTEN DICKHAUT
297
MANFRED LANDFEsTER
333
HELMUT KRAssER
357
SABINE DAMIRGEILSDORF BEATRICE HENDRICH
555
CLAUDIA ALTHAUS
589
Ort und Erinnerung Diaspora in der transnationalen Konstellation
611
DIETMAR RIEGER
635
CLAUS LEGGEWIE ERIK MEYER
663
Autoren und Autorinnen
677
Urheberrecht

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Beliebte Passagen

Seite 6 - Reif sind, in Feuer getaucht, gekochet Die Frucht und auf der Erde geprüfet und ein Gesez ist Daß alles hineingeht, Schlangen gleich, Prophetisch, träumend auf Den Hügeln des Himmels. Und vieles Wie auf den Schultern eine Last von Scheitern ist Zu behalten. Aber bös sind Die Pfade. Nemlich unrecht, Wie Rosse, gehn die gefangenen Element
Seite 39 - Gedächtniß ist also nichts anders als das Vermögen Gedancken, die wir vorhin gehabt haben, wieder zu erkennen, daß wir sie schon gehabt haben, wenn sie uns wieder...

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