Annalen und Chronik von KolmarWilhelm Wattenbach Dyksche Buchhandlung, 1897 - 248 Seiten |
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Häufige Begriffe und Wortgruppen
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Beliebte Passagen
Seite 146 - Er war ein Mann von großer Gestalt ', sieben Fuß lang, schlank, mit kleinem Kopf, bleichem Gesicht und langer Nase; er hatte wenig Haare, lange und schmale Hände und Füße. In Speise und Trank wie in anderen Dingen war er mäßig, ein weiser und umsichtiger Mann, doch selbst bei dm reichsten Mitteln stets in der größten Geldverlegenheit.
Seite 134 - Gießbäche und Flüsse waren damals nicht so groß wie jetzt, weil die Wurzeln der Bäume die Feuchtigkeit des Schnees und des Regens längere Zeit in den Bergen zurückhielten"26.
Seite 99 - Elsaß gewaltet : er trug aus seinem Haupte einen mit Silber, Gold und kostbaren Steinen geschmückten Hut, mehrere Mark Silber an Werth, und war mit einem Gürtel gegürtet, der mit Silber, Gold und kostbaren Steinen besetzt und nach der Schätzung der Leute vierzig Mark werth war. Es starb der Murbacher Abt Albert ° von Falkenstein, ihm solgte Herr Bertold
Seite 20 - Feuer aus: der ganze Ort mit Ausnahme der Kirche des Heiligen Petrus und vier benachbarter Häuser ging in Flammen auf. An demselben Tage aber kam der Bischof von Basel mit den Seinen, nahm die Stadt ein und zerstörte alles, was er darin fand. Kloster Ottmarsheim zerstörten die Bürger von Neuenburg durch Feuer bis auf den Grund, Kloster Sitzenkirch das Heer des Grafen Rudolf.
Seite 136 - Krnstantinopel, die Stadt der Griechen, welche nach dem Atlas unter der südlichen Linie liegt, im Osten; von da bis in das Elsaß kann ein gesunder, starker Mann bequem in acht Wochen gelangen. Auch im Westen von ihm liegt eine Stadt, Kordova genannt, und dorthin kann ei» Mann bequem in sieben Wochen gelange».
Seite 22 - Minderbrüder, zwölf Sackbrüder, acht Brüder der heiligen Jungfrau und das ganze Volk der Stadt, Männer und Weiber. Der König kam mit hundert Rittern und vielem andern Gefolge : mit großem Ruhm und Glanz führte er die Sternträger in die Stadt zurück. Die Schaffhaufer vernichteten fich gegenfeitig.
Seite 185 - Sonnenaufgang« ein Frost, und die Kälte belästigte ihn über die Maßen. Da sah er gegenüber von dem Hause, in dem er lag, eine Bäckerei, die Ueberfluß an brennenden Kohlen hatte. Der König zog sich nur sein Unterkleid an und lief schnell zu den brennenden Kohlen.
Seite 185 - Worten m: es sei nicht recht, daß die Ritter bei armen Weibern einkehrten. Da sprach der Herr König demüthig zu dem Weibe: „Liebe Frau, laßt euch durch meine Anwesenheit nicht stören; ich bin ein alter Soldat, der all sein Gut im Dienste des erbärmlichen Königs Rudols angewandt hat; allen guten Verheißungen entgegen läßt er mich nun darben".
Seite 123 - Ein Priester kann nicht enthaltsam sein; besser ist es also, wenn er nur ein Weib hat, als wenn er aller Weiber reizt und erkennt".
Seite 127 - Haus, verschloß sie sest daselbst und verschasste ihnen so gut er konnte Lebensunterhalt. Er miethete nämlich einen Knecht, der täglich sür sie in der ganzen Stadt Brot erbetteln mußte. Da erbarmten sich die Leute der Weiber, gaben ihnen reichlichen Unterhalt und empsahlen das Werk des genannten Rudols aus alle Weise. Als dieser nun sah, daß seine Thätigkeit...
