Grundlinien einer positiven Philosophie: Geschichte der griechischen Philosophie

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Georg Joseph Manz, 1852
 

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Beliebte Passagen

Seite 196 - Einheit und Vielheit, Rechtes und Linkes, Männliches und Weibliches, Ruhendes und Bewegtes, Gerades und Krummes, Licht und Finsternis, Gutes und Schlechtes, Quadrat und längliches Viereck.
Seite 93 - Herodotus schrieb) so: ..Wasser war zu Anfang und Schlamm, welcher sich zur Erde verdichtete. Diese beiden Principien setzt Hellanicus als die ersten, Wasser und Erde, letztere, als zerstreubar von Natur, jenes als das, was diese zusammenleimt und zusammenhält. Den Einen Weltgrund vor diesen beiden Principien übergeht er, als unaussprechlich, mit Stillschweigen.
Seite 360 - Parmenides aber ist nach dem Homeros «ehrenwert mir» und zugleich «furchtbar». Denn ich habe Gemeinschaft mit dem Manne gehabt noch ganz jung, da er schon alt war, und es offenbarte sich 184 • mir in ihm eine ganz seltene und herrliche Tiefe des Geistes.
Seite 423 - ... THEAITETOS: Wie doch, o Sokrates, meinst du dies? / SOKRATES: Ich will es dir sagen, und es ist gar keine schlechte Rede, daß nämlich ein Eins selbst für sich selbst gar nichts ist und daß du nicht ein Etwas richtig mit einem Namen oder als wiebeschaffen bezeichnen kannst, vielmehr, wenn du etwas groß nennst, wird es sich auch klein zeigen, und wenn schwer, auch leicht und so gleicherweise in allem, weil eben nichts ein Eins ist, sei es nun als etwas oder als irgendwie beschaffen; sondern...
Seite 423 - Gesicntswahrnehrnung und sieht alsdann und ist geworden nicht eine Gesichtswahrnehmung, sondern ein sehendes Auge; auf der ändern Seite wird das die Farbe Miterzeugende erfüllt mit der Röte und ist geworden auch wiederum nicht die Röte, sondern ein Rotes, sei es nun Holz oder Stein oder welchem Dinge sonst begegnet, mit dieser Farbe gefärbt zu sein.
Seite 424 - Eine andre Schrift handelte über das Wissen und Nichtwissen. In dieser kommt sein berühmter Satz vor, der Mensch sei das Maß aller Dinge, der seienden, wie sie sind, der nichtseienden, wie sie nicht sind.
Seite 134 - Mehrere machen es schlimm : wie Bias meint , der Priener. Bürgschaft bringet dir Leid: so warnt der Milesier Thaies. Kenne dich selbst! so befiehlt der Lacedämonier Chilon. Endlich: Nimmer zu sehr , gebeut der Cekropier Solon.
Seite 437 - ... ist es nirgends; und wenn es nirgends ist, so existiert es nicht Das Seiende kann jedoch auch nicht geworden sein. Denn, wenn es geworden ist, so ist es doch entweder aus dem Seienden oder aus dem Nichtseienden geworden. Aber es ist weder aus dem Seienden geworden: denn, wenn es ein Seiendes ist, so ist es nicht geworden, sondern es ist schon; noch aus dem Nichtseienden: denn das Nichtseiende kann nichts erzeugen, da das Zeugungskräftige notwendig an irgendeinem Sein teilhaben muß. Also ist...
Seite 423 - Forlgehn besteht die Natur seiner Bewegung. Wenn nun ein Auge und ein solches Anderes ihm angemessenes zusammentreffen und die Röthe erzeugen nebst der ihr mitgeborenen Wahrnehmung, was beides nicht wäre erzeugt worden, wenn eines von jenen beiden auf ein Anderes getroffen hätte; dann wird, indem beide sich bewegen...
Seite 94 - Erde; es sey diess eine Schlange, woran die Köpfe eines Stiers ') und eines Löwen hervorgewachsen , in der Mitte das Gesicht eines Gottes. Auch hatte sie Flügel auf den Schultern.

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