Apologie des Ordens fer frey-mäurer

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C.L. Stahlbaum, 1778 - 246 Seiten
 

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Seite 32 - Wer Arges thut, der hasset das Licht, und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gerüget werden. Wer aber die Wahrheit thut, der kommt an das Licht , daß seine Werke offenbar werden, denn sie sind in Gott gethan.
Seite 151 - Anfange versprochen, daß ich nicht nur die Einwürfe und Beschwerden, die man wider uns macht, widerlegen; sondern ihnen auch, so viel mir möglich ist, einigen Begriff von unsern Geheimnissen geben will. Ich erfülle also hier die andere Hälfte meines Versprechens. Vielleicht hätte ich dessen und der folgenden Abschnitte gänzlich überhoben seyn können, indem ich in allen vorhergehenden zehn schon genug gesagt. Aber, um mich als ein halber Pythagoräer auszudrücken, der größte Theil der...
Seite 159 - Kann man also schwerlich den eigentlichen Ursprung der Mysterien entdecken, und möchte dieses, ob es gleich nur ein historischer Umstand ist, schon mit zu den Geheimnissen derselben gehören, die den Forschungen der Gelehrten sich entziehen; so sieht man doch hieraus so viel, daß schon von eben den alten Völkern, bey welchen ehemals die Mysterien in Uebung und Ansehen waren, das Alter derselben aufs allerhöchste hinausgesetzet worden.
Seite 195 - ... Geheimnissen die in der alten Welt gefeyert worden, keine einzige solcher Schriften, nicht einmal ein Formularbuch, um den Gelehrten in ihren Untersuchungen zu dienen, bis auf unsere Zeiten gekommen. Sind sie von ihren Verfolgern aus der Welt geschafft, oder sind sie aus Neid und Gewissenhaftigkeit derer, die sie besessen, der Nachwelt entzogen, und in den Ruinen der Tempel mit begraben worden, das weiß allein die Vorsehung
Seite 26 - Sozietät in der Welt besteht ohne das ; aber dennoch kostete mir alles nichts. Der erste Schritt, den ich machte, zeigte mir deutlich, daß ich bey allen Wegen, die ich bisher so mühsam gewandelt hatte, mich im Irrthum gefunden. Aber dies war es nicht allein, so wichtig auch...
Seite 152 - S. 152: Ich will unsern Orden gegen die Verbrechen, die man ihm beylegt, und wider allen Verdacht vertheidigen, ich will ihn als eine erhabene, tugendhafte und nutzbare Societät vorstellen.
Seite 173 - S .173: So häufig auch der Mysterien in den Schriften der Alten gedacht wird, so kann man doch nur eigentlich sagen, daß es entfallene Worte sind, die wir davon antreffen.
Seite 160 - Epikurer und Cyniker; diese starken Geister hielten dennoch die Mysterien in Ehren, und sahen sie als den Grund, ja als die einzige Quelle der Religion an, die über die gemeinen Begriffe erhaben wäre, und als die Lehrmeisterinn reiner und frommer Sitten unter den Völkern.
Seite 26 - Ohngefähr, wenn anders ber< gleichen existirt, und nicht vielmehr alles von .der Hand der ewigen Weisheit und Güte gelenkt wird, führte mich in eine aller Welt unbekannte, kleine, verborgene Loge, die aber dasjenige von innen vollkommen ersetzte, was ihr von aussen «bgieng.
Seite 215 - Ueberzeugung von unsern Geheimnissen sagen, was Cicero zum Pomponius sagte: Die Einweihung zu denselben haben wir wirklich als den Anfang zum Leben erkannt, und wir haben nicht allein dieses erhalten, daß wir mit Vergnügen leben, sondern daß wir auch mit einer bessern Hoffnung sterben können.

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