Die verfassungsrechtliche Stellung des Deutschen Kaisers nach der Reichsverfassung von 1871

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Peter Lang, 2009 - 247 Seiten
Zur verfassungsrechtlichen Beurteilung der Stellung des Deutschen Kaisers des 1871 geschaffenen Deutschen Reiches existieren in neuerer Zeit keine Untersuchungen. Im Rahmen dieser Arbeit wird in der gebotenen Ausführlichkeit unter Berücksichtigung neuer Erkenntnisse, vor allem auch aus der Geschichtswissenschaft, auf den Kaiser als zentrales Organ des sich auf der Schwelle vom Konstitutionalismus zum Parlamentarismus befindenden Deutschen Reiches eingegangen. Der Verfasser beschäftigt sich dabei mit den folgenden Fragen: Welche historischen Vorbilder hatte der deutsche Kaiser? Welche Aufgaben und Befugnisse kamen ihm zu? Wie waren seine Kompetenzen im Detail ausgestaltet? Ergaben sich die kaiserlichen Befugnisse ausschließlich aus dem Text der Reichsverfassung oder speisten sie sich auch aus anderen, außerhalb des Verfassungstextes liegenden Quellen? Inwiefern wichen Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit voneinander ab? In welchem Umfang wirkte sich auf die Funktion des Kaisers im Reich das gleichzeitige Innehalten der preußischen Königswürde aus? Welche Entwicklung nahm das Kaisertum von 1871 bis 1918?
 

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Inhalt

Literaturverzeichnis
xvii
Abkürzungsverzeichnis
lix
Das Kaisertum in der deutschen Geschichte
5
Der Deutsche Kaiser in der Reichsverfassung von 1871
19
Die einzelnen Kompetenzen des Deutschen Kaisers
85
Die Rechtsnoatur der Kaiserwürde
223
Ergebnis
240
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2009)

Der Autor: Tim Ostermann, geboren 1979; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld; Erstes Staatsexamen Anfang 2005; anschließend wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Umweltrecht, Universität Bielefeld; Referendariat beim Oberlandesgericht Hamm; Zweites Staatsexamen 2008; seit 2008 als Rechtsanwalt in Minden und Herford tätig. Promotion 2009.

Bibliografische Informationen