Das Ambraser liederbuch vom jahre 1582, Band 12

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Joseph Bergmann
Literarischer verein, 1845 - 400 Seiten
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Seite 205 - Darzu so kam ein reuter gegangen, 5 er freyet des königs tochter, er freyet sie lenger denn sieben jar er kondt sie nicht erfreyen. 3. Las ab, las ab du junger knab, du kannst mich nit erfreyen, 10 ich bin viel besser geboren denn du, von vater und auch von mutter.
Seite 129 - Was wollen wir singen und heben an? das best das wir gelernet han, ein newes lied zu singen; wir singen von einem edelman, der heißt Schmid von der Linden.
Seite 262 - Ach Vater, liebster Vater, die Wunden, die ich dir hab geschlagen, Die wolt ich dreimal lieber in meinem Haubte tragen.
Seite 261 - ... nun sag du mir viel junger, den schlag lehrt dich ein weib. 8 n 11. Solt ich von weibern lernen, das wer mir jmmer ein schand, ich hab viel ritter und knechte in meines vaters land, ich hab viel ritter und graffen 85 an meines vaters hoff, und was ich nicht gelernet hab, das lern ich aber noch.
Seite 261 - Nun sag du mir, viel junger, den schlag lehrt dich ein Weib." „Soll ich von Weibern lernen, das wer mir jmmer ein schand. Ich Hab viel ritter und knechte in meines Vaters land, Ich Hab viel ritter und graffen an meines Vaters hoff, Und was ich nicht gelernet Hab, das lern ich aber noch.
Seite 118 - Juugfrawen. 1. ACh Gott wem sol ichs klagen, das heimlich leiden mein, Mein hertz wil gantz verzagen, gefangen mus ich sein, Ins kloster bin ich gegeben 5 in meinen jungen jaren, darinne mus ich leben, kein freud noch lust darinne haben, das klag ich alles zwar. 2. Nun höret zu dieser stunde, 10 was ich euch sagen thu, Verflucht sein alle meine freunde, die mich haben bracht darzu. Das ich mich sol wehren, das nit zu wehren ist, 15 mein gut thun sie verzeren, mein seel höchlich beschweren, das...
Seite 282 - An jhrem graffen herr. 10. Der bott der thet sich eilen Wol wider heim zu land, Die fraw die stund in leide, Gar wol sie das empfand, So gar in stiller sachen, Thet sie das alles gern, Sie ließ jr ein kutten machen, Und jr ein blatten scheren. 11. Die fraw kundt...
Seite 372 - Tod erstanden bist, werd ich im Grab nicht bleiben ; mein höchster Trost dein Auffahrt ist, Tods Furcht kann sie vertreiben; denn wo du bist, da komm ich hin, daß ich stets bei dir leb und bin, drum fahr ich hin mit Freuden.
Seite 228 - Und sollt' ich mit dir ziehen, Kein Weg war' mir zu schwer/ — 6. Der Knab', der sprach mit Züchten: „Mein Schatz 'ob allem Gut, Ich will dich freundlich bitten, Schlag folch's aus deinem Mut! Gedenk mehr an die Freunde dein, Die dir kein Arges trauen Und täglich bei dir sein!
Seite 303 - So ward mir in keim jare kein nacht noch nie so lang, Denn diese nacht mir hat gethan, o reicher Christ von himmel, 90 wie wird es mir ergahn.

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