Die Realität der Massenmedien

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Springer-Verlag, 16.01.2004 - 219 Seiten
Der hier publizierte Text geht auf einen Vortrag zurück, den ich unter gleichem Titel am 13. Juli 1994 in der Nordrhein-WestfälischenAkademie der Wissenschaften in Düsseldorf gehalten habe. Eine ausgearbeitete Fas sung des Vortrags ist in der Vortragsreihe der Akademie veröffentlicht worden. l Auf Anregung des Verlags habe ich diesen Text noch mals beträchtlich erweitert und ihn vor allem um Ge sichtspunkte ergänzt, die den vergleichsweise engen Rahmen der "kommunikationswissenschaftlichen" Me dienforschung sprengen. Dabei sind jedoch die Pro blemstellung und die Aussagen des Vortragstextes er halten geblieben. Deshalb schien es angemessen zu sein, den jetzt vorgelegten Text als "zweite Auflage" zu be zeichnen, obwohl die Ergänzungen weit über eine Ak tualisierung mit Blick auf zwischenzeitlich erschienene Literatur hinausgehen. 1 Vorträge G 333, Opladen 1995. 7 Kapitell Ausdifferenzierung als Verdoppelung der Realität Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenme dien. ! Das gilt nicht nur für unsere Kenntnis der Ge sellschaft und der Geschichte, sondern auch für unsere Kenntnis der Natur. Was wir über die Stratosphäre wis sen, gleicht dem, was Platon über Atlantis weiß: Man hat davon gehört. Oder wie Horatio es ausdrückt: So I have heard, and do in part believe it. 2 Andererseits wis sen wir so viel über die Massenmedien, daß wir diesen Quellen nicht trauen können.
 

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Inhalt

VorWort
7
Selbstreferenz und Fremdreferenz
24
Kapitel 4
49
Ricüpero
82
Kapitel 8
96
Einheit und strukturelle Kopplungen
117
Kapitel 10
130
Die Funktion der Massenmedien
169
Kapitel 14
190
Kybernetik zweiter Ordnung als Paradoxie
206
Sachregister
216
Urheberrecht

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Über den Autor (2004)

Dr. Niklas Luhmann (1927-1998) war zuletzt Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld.

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