Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages: Aus Sorge um den Soldaten

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Oldenbourg Verlag, 30.12.2011 - 394 Seiten
Die vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt herausgegebene Studie befasst sich mit dem Amt des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages in den Phasen seiner Konzeption, Formierung und Entwicklung von 1951 bis 1985. Vier Untersuchungsfelder sind zentral: Auftrag, Stellung im parlamentarischen System, Konfrontation und Kooperation mit der Bundeswehr, Rezeption in der Öffentlichkeit. Rudolf Schlaffer untersucht Wirkung und soziokulturelle Bedeutung dieser Institution im Rahmen des westdeutschen Modernisierungs- wie Demokratisierungsprozesses, der die Streitkräfte und die Gesellschaft erfasst hatte. Es entsteht das Bild einer politisch-parlamentarischen Einrichtung in ihrer Funktions- sowie Wirkungsweise auf die Bundeswehr im politischen und gesellschaftlichen System der Bundesrepublik Deutschland.
 

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Inhalt

Methode
9
Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg
23
Konzeptions und Formierungsphase 19511959
47
Der politische Kompromiss
61
Vergleich zwischen dem schwedischen Vorbild und dem deutschen
81
Die Stellung als Hilfsorgan im parlamentarischen System 1 11
111
Der Kontrolleur und die Bundeswehr
123
Der Wehrbeauftragte als Mittler zwischen Zivilgesellschaft
238
Die Armee als modernes Element in der Demokratie
279
Der Mentalitätswandel der Soldaten am Beispiel
285
Die offene Armee
307
Der Zwang zum Staatsbürger in Uniform
318
Der Wehrbeauftragte eine Erfolgsgeschichte?
329
Anhang
343
Dienstgrade der Bundeswehr
345
Personenregister
379

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Bibliografische Informationen