Neues preussisches Adels-Lexicon: oder genealogische und diplomatische Nachrichten von den in der preussischen Monarchie ansässigen oder zu derselben in Beziehung stehenden fürstlichen, gräflichen, freiherrlichen und adeligen Häusern, Band 1

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Gebr. Reichenbach, 1836 - 463 Seiten
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Seite 7 - Begriff verbleibt; b) sind die Häupter dieser Häuser die ersten Standesherren in dem Staate, zu dem sie gehören; Sie und ihre Familien bilden die privilegirteste Classe in demselben, insbesondere in Ansehung der Besteuerung; c) es sollen ihnen überhaupt in Rücksicht ihrer Personen, Familien und Besitzungen alle diejenigen Rechte und Vorzüge zugesichert werden oder bleiben, welche aus ihrem Eigenthum und dessen ungestörten Genusse herrühren, und nicht zu der Staatsgewalt und den höheren Regierungsrechten...
Seite 7 - Häuser fortan nichts desto weniger zu dem hohen Adel in Deutschland gerechnet werden, und ihnen das Recht der Ebenbürtigkeit, in dem bisher damit verbundenen Begriff...
Seite 325 - ... seiner Abführung nach Küstrin, ein erstes Verhör zu bestehen. Das Truppenkommando, das ihn bis Mittenwalde geführt hatte, stand unter Befehl des Generalmajors von Buddenbrock, desselben tapferen Offiziers, der zwei Monate später dem mit der Todesstrafe drohenden König mit den Worten entgegentrat: »Wenn Ew. Majestät Blut verlangen, so nehmen Sie meines; jenes bekommen Sie nicht, so lang ich noch sprechen darf.«* Kronprinz Friedrich blieb zwei Tage in Mittenwalde, vom 31.
Seite 72 - Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel. Von Johann Friedrich Schannat. Aus dem lateinischen Manuskripte übersetzt und mit Anmerkungen und Zusätzen bereichert von Georg Bärsch, I — III, Köln, Aachen und Leipzig 1824—1855.
Seite 344 - Uberstlieutenant zu Wesel. Der Sohn desselben, Paul Heinrich Thilio de Camas, war Oberst und Chef eines Füsilier - Regiments , früher Gouverneur des Prinzen Heinrich von Preussen und zuletzt Commandant zu Frankfurt ad 0., als welcher er 1741 starb. Wie bekannt, gehörte er zu denjenigen, welche Friedrich II. von Jugend auf sehr hochschätzte und liebte. Seine Gemahlin war eine Tochter des k. preuss. Generals Wilhelm v. Brandt und wurde des Herzens und Geistes wegen von dem Könige und dem ganzen...
Seite 1 - Geburts-, Diploms- oder Schriftadel, sondern auch auf den sogenannten stillschweigend anerkannten Adel aus, ohne Unterschied zu machen, ob er unmittelbar zu den ansässigen Familien in der Monarchie gehört, oder nicht...
Seite 190 - Apres tout, c'est le plus grand homme qu'il y ait dans le pays, et qui mérite certainement qu'on l'entende et qu'on l'admire. Quelle finesse de pensées! quels tours arrondis! et le tout amené et conduit avec toute l'adresse du monde à ses fins.
Seite 344 - ... schrieb ihm wenige Tage nach der Thronbesteigung: ,, O Camas, der du mich von Kindheit an gekannt und die thörichten Verirrungen meiner Jugend gesehn hast, sei jederzeit ohne Nachsicht, schonungslos und unerbittlich und rücksichtslos gegen meine Fehler und Laster: so nur läutert sich mit Feuers Hülfe das Gold und scheidet sich von den unedlen Metallen, mit denen es vermischt worden :c.
Seite 2 - Vorrechten, Ordensauszeichnungen, geistlichen und weltlichen Stiftern usw , die der Adel zum Theil verloren hat, ist die Notwendigkeit immer deutlicher hervorgetreten, durch eine sorgfältige Erziehung das Verlorene auszugleichen. Auf einer ändern Seite hat der Verlust an Gütern und Vorzügen in Einzelnen vorzüglich, die moralischen Kräfte geweckt, die sonst unbenutzt, vielleicht ganz unbemerkt im Schlummer geblieben wären, oder doch nur blos ausschliesslich der dem Adel vorbehaltenen Bahn gewidmet...
Seite 8 - die Benutzung der Jagden aller Art, desgleichen der Berg- und Hüttenwerke verbleiben, jedoch dergestalt, dass sie sich den Anordnungen des Staates fügen, und diesem den Verkauf der erzielten Metalle, Mineralien und Fabrikate nach den Marktpreisen lassen müssen.

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