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fortzuführen war. Durch den am 22sten Juli zu Basel unterzeichneten Frieden erhielt es alle von der französischen Armee in Catalonien und Navarra gemachten Eroberungen zurück, und trat dagegen der Republik seinen Antheil an der Insel S. Domingo ab *).

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England zog alle Nationaltruppen, so wie die Emigrantencorps vom Festlande zurück, und entließ die in Sold genommenen Hannoveraner, Hessencasseler, Hessen= darmstädter, Braunschweiger und Badener, so daß auf dem' Kriegsschauplage in Deutschland nur noch die österreichische und Reichsarmee dem Feinde entgegenstanden. Zwar war am 13ten October 1794 die Stellung der fünffachen Reichscontingente beschlossen worden; allein erheb

1) Sur Koenigstein et Limbourg, vers Cologne: 2) Sur Friedberg, Wetzlar et Siegen vers Cologne: 3), Sur Hattersheim, Wiesbaden et Nassau à Coblentz: 4) Sur Hattersheim à Mayence, et vice versa de même que dans tous les pays situés sur la rive gauche de cette rivière et dans tout le cercle de Franconie, sans toutefois porter le moindre préjudice à la neutralité de tous les Etats, et pays renfermés dans la ligne de démarcation.

Le Comté de Sayn- Altenkirchen sur le Westerwald, y compris le petit district de Bendorf, au dessous de Coblentz, étant dans la possession de sa Majesté le roi de Prusse, jouira des mêmes suretés et avantages que ses autres Etats situés sur la rive droite du Rhin,

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*) Martens recueil VI. 542. Recueil des Traités L. 305.

liche, der drohenden Gefahr angemessene Resultate konnte dieß um so weniger ergeben, da einige Reichskreise von den Republikanern beseßt, andere durch die Bedingungen der ihnen bewilligten Neutralität verhindert waren, ihr Contingent zu stellen.

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Nach allem diesen dürfte die militairische Lage Frankreichs günstiger erscheinen, als sie es in der Wirklichkeit war. In der Natur der Dinge liegt, daß übertriebene Anstrengungen, wie sie unter der Schreckensregierung gemacht worden, nicht dauern können; so sahen wir die Armeen der Republik im September des Jahres 1794 über eine Million Soldaten stark, wovon 750,000 wirklich unter dem Gewehr, im April des Jahres 1795 nur noch 572,000 Mann bei den Fahnen zählen. Dazu kam, daß ihre Verwendung gegen äußere Feinde bedeutenden Beschränkungen unterlag, indem die kaum unterworfenen westlichen Departements durch eine starke Truppenmasse beaufsichtigt werden mußten, unruhige Bewegungen im ganzen südlichen Frankreich die Aufmerksamkeit der Regierung in Anspruch nahmen, und selbst die Stimmung in der Hauptstadt ernstliche Maasregeln des Convents nothwendig machte. Weit über hunderttausend Mann wurden durch diese Verhältnisse im Innern festgehalten; in Holland blieb wegen der Gefahr einer Landung der Engländer eine starke Truppenmasse stehen, von welcher spåter ein großer Theil nach der Bretagne gesendet ward.

Mit dem Ende der Schreckensregierung hatten auch die gewaltfamen Mittel aufgehört, wodurch ohne alle

Geldausgaben das gesammte Material so zahlreicher Heere beschafft wurde, und das einzige Tauschmittel, welches die Regierung besaß, die Affignate, hatten durch ungemessene Vermehrung so sehr den Credit verloren, daß ihre bals dige gänzliche Entwerthung vorauszusehen war *). Dazu kam, daß der Getreidemangel, welcher in diesem Jahre fast alle Theile Europa's drückte, in Frankreich doppelt empfindlich sein, und der Regierung ernste Besorgnisse einflößen mußte, weil bei der fast gånzlichen Vernichtung der Marine und dem entschiednen Uebergewichte der englischen Flotten das Beziehen von Vorräthen über See sehr zweifelhaft blieb.squisa ar

(*) In der Mitte des Juni wurden für einen Louisd'or 1000 LiI' vres in Assignaten bezahlt, am Ende des Octobers 4,200, im Anfange des December 5,400 Livres.

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Stellung und Stärke der Armeen. Jourdan überschreitet bei Eichelcamp den Rhein. Rückzug der Oesterreicher hinter die Lahn, so wie hinter den Main. Uebergabe von Mannheim an die Rhein- und Mosel-Armee. Treffen bei Handschuhheim. Cler: fait überschreitet den Main bei Offenbach. Gefecht an der Nidda.

Nach achtmonatlicher Blocade hatte Luremburg am 7ten Juni feine Thore geöffnet, ohne daß von den Desterreichern ein Versuch gemacht worden wäre, den wichtigen Plak zu entseßen, dessen Uebergabe wegen Mangel an Lebensmitteln mit vieler Bestimmtheit vorauszusehen war. Auch in den nächsten Monaten geschah von beiden Seiten. nichts, so daß es hinlänglich ist, Stellungen und Stärke der verschiedenen Heere in der zweiten Hälfte des Monat August zu bezeichnen. Die französische Sambre- und Maas-Armee unter Jourdan, über 85,000 Mann zåhlend, hielt das linke Rheinufer von Cleve bis Coblenz besett; die vereinigte Rhein- und Mosel-Armee, jezt von Pichegru

befehligt und einige tausend Mann stärker als jene, zerfiel in zwei Abtheilungen: sechs Divisionen schlossen Mainz auf dem linken Ufer des Rheins ein, fünf Divisionen befanden sich zwischen Strasburg und Hüningen. Die öfterreichischen und Reichstruppen bildeten zwei Heere, von denen das des F. M. Clerfait von Duisburg bis Philippsburg, das andere unter Graf Wurmser, von da ab bis Mühlheim das rechte Rheinufer beseßte. Um diese etwa sechzig Meilen betragende Linie mit 180,000 Mann zu sichern, hatten die österreichischen Generale ihre Streitkräfte in folgender Weise vertheilt: auf dem äußersten rechten Flügel, wo die Demarcationslinie in der Gegend von Duisburg das rechte Rheinufer verließ, standen 11,000 Mann unter dem Grafen Erbach zwischen dem Angerbach und der Wipper; der Prinz von Würtemberg beobachtete mit 9000 Mann den Raum zwischen der Wipper und Sieg; 14,000 Mann, vom Grafen Wartensleben befehligt, befanden sich zwischen der Sieg und Lahn, mit der Haupt? masse bei Neuwied; 8000 Mann in dem Raume von der Lahn bis zum Main; 19,000 zwischen diesem Flusse und dem Neckar; 15,000 links des letteren; außerdem betrugen die Besahungen von Ehrenbreitenstein, Mainz, Mannheim und Philippsburg etwa 20,000 Mann. Wurmsers Armee war größtentheils in drei Lågern bei Mühlheim, Krozingen und Freiburg concentrirt, und hatte außerdem flußabwärts noch einige starke Detachements *).

*) Freimüthige Beurtheilung der Operationen in dem Feldzuge

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