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Feldzüge des Jahres 1795.

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272. Z27. Schon früher (am 9ten Februar) hatte der Großherzog von Toscana mit der französischen Republik eine Ucber- . einkunft geschlossen, welche das neutrale Berhaltniß,^m dem er vor dem 5ten October 1793 gestanden, wiederherstellte; da er ««Kriege selbst leinen Antheil genommen/ sond«m ,blos allen Vertehr mit der Republik untersagt hatte, fo tztknkcn

."'.: - Preußen stap.d, wie wir wissen, schon seit dem Schlusse V/'^e'K Iahxes i?V4-mit der Republik in Unterhandlungen wegen Beendigung eines Krieges, dessen ursprünglicher Zweck verfMt,"desfen Tendenz ganz verändert erscheinen mußte. Sie führten zu dem am 5ten April abgeschlossenen Baseler Frieden, welcher die Besetzung der auf dem linken Rheinufer gelegenen Lander des Königs durch die französischen Truppen anerkannte, und die definitive Entscheidung über dieselben dem künftigen Friedensschlusse mit dem deutschen Reiche vorbehielt. Schon etwas früher war die preußische Armee aus der Umgegend von Mainz nach Westphalen aufgebrochen, von wo sie nachher theils in ihre Friedensstandorte zurückkehrte, theils zur Besetzung der sogenannten Demarcationslinie verwendet ward. Durch eine am 17ten Mai ebenfalls zu Basel getroffene Uebereinkunft beider Mächte, hatte sich nehmlich Frankreich ver» pflichtet, alle jenseit einer bestimmten Linie gelegenen Länder als neutral zu betrachten, insofern die betheiligten Fürsten sich der Feindseligkeiten gegen die Republik enthielten, und namentlich ihre Contingente von der Reichsarmee zurückriefen. Der Landgraf von Hessencassel schloß am 28sten August zu Basel ebenfalls einen Separatfrieden, im Wesentlichen desselben Inhalts wie der mit Preußen*).

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Auch Spanien eilte einen Kampf zu beenden, welcher nur mit großen Opfern und noch größerer Gefahr

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