Elfriede Jelinek: Sprach- und Kulturkritik im Erzählwerk

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VS Verlag für Sozialwissenschaften, 18.01.1999 - 225 Seiten
"Über die Lust am Text ist keine 'These' möglich", (Roland Barthes) so lautet die Ausgangshypothese dieser Studie: Jeder Text ist ein Versuch, ein Sprach-Labor für das Unerhörte, in denen ästhetisch unterschiedliche Verfahrensweisen zur Entlarvung von mythenstiftenden Diskursen ausprobiert werden. Dargestellt wird anhand detaillierter Einzelstudien, die sich hauptsächlich mit den sprach- und kulturkritischen Aspekten in Elfriede Jelineks Werk auseinandersetzen, wie und womit experimentiert wird, welche Sprachschablonen zur Entlarvung eines Sachverhalts benutzt werden, aus welchen Elementen die diskursiven Verschränkungen zusammengesetzt sind und wie sie strategisch eingesetzt werden, um die historischen, sozialen, ökonomischen, kulturellen und psychischen Determinismen freizulegen.

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Inhalt

Elfriede Jelinek und die Literatur der Moderne
9
Die Ausgesperr
48
geratene Materie
72
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (1999)

Yasmin Hoffmann ist Übersetzerin und Dozentin an der Universität Orléans, Frankreich.

Bibliografische Informationen