Wirtembergische Geschichte: von der Urzeit bis 1268, Band 2

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Beliebte Passagen

Seite 225 - Deutsche nur leben, wenn sie die Erinnerung an diesen Verlust im Herzen tragen? Denn sie haben ihr Bestes verloren und nur an Schmach gewonnen. Wenn sie nicht sogleich Rache nehmen, bleiben sie stets mit Schande bedeckt: so hart verfuhr Karll Karl zog zunächst nach Rom, um die ihm wieder übertragene Würde eines Senators anzunehmen.
Seite 114 - ... Friedrich durch ihre Anwesenheit zu verherrlichen. Von welcher Bedeutung für \ die folgende Zeit dieses Ereigniss war, das beweisen uns die Berichte der Zeitgenossen und derer, die aus ihnen schöpften. 'Noch lange fort lebte' so erzählt einer der Letzteren (Stälin Wirtemberg. Geschichte II. 114) 'in Liedern und Erzählungen die Rückerinnerung an diese durch Spiel und Sang und Lust jeder Art erheiterten Tage, an welchen fast Alles was Deutschland, und Vieles was die Nachbarländer Ausgezeichnetes...
Seite 188 - Baiern, den König von Böhmen, den Landgrafen von Thüringen, und den Herzog von Kärnthen.
Seite 795 - Constantinopel befand. Für diesen Handel hatte sich Ulm schon im zwölften Jahrhundert von den Markgrafen und Herzogen von Steiermark Rechte und Freiheiten zu verschaffen gewußt, worin diese Stadt mit den Kaufleuten von Cöln, Aachen und Regensburg gleichen Schritt hielt.
Seite 23 - Hohenstaufen, oder Ursprung und Geschichte der schwäbischen Herzoge und Kaiser aus diesem Hause. 2te Aufl. Gmünd 1815. 8. F. v. Raumer Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit. 6 Bde. 2te Aufl. Leipzig 1840-42. 8. Zur Diözcftiigeschlchte, 5. l>ll»nliu« Oezcriptio toliu» opiscopglu» duü«tautien«i
Seite 553 - ... Italien zubrachte, blieb Gotftied unter K. Konrad IV. in Deutschland , war — drei italienische Züge i. I. 1238, 1241 und 1245 abgerechnet — meist in des Letzteren nächster Umgebung und focht für ihn in der wichtigen Schlacht bei Frankfurt (1246). Dankbar nennt ihn K. Konrad seinen Rathgeber (Reg. 1242. 1245), seinen geliebten, getreuen Freund, der wie ein Nährvater ihm von zarter Kindheit an treu zur Seite gestanden habe und beständig stehen werde (Reg. 1251) , und rühmt seine und seines...
Seite 316 - In dem edlen Herzoge fanden sich so viele treffliche Gaben, daß sein Wesen recht königlich erschien, denn seine Worte und Geberden waren tadellos und mit seinen Werken gewann er allerwärts Beifall, da er nicht leicht fehlte noch irrte." ^ Der bereits (S. 310) erwähnte Rudolf !.,< Markgraf von Verona, ^ häusiger von Baden genannt, der jüngere Sohn Hermanns V., wurde beim kinderlosen Absterben der sämmtlichen Nachkommenschaft seines älteren Bruders der Stammhalter seiner Familie. Seine Gemahlin...
Seite 157 - Ein« tunften gelitten , ^ und auch unter andern Ständen in der Nähe und Ferne waren Stimmen der Abneigung gegen diesen Kaiser laut geworden. So sang ein Zeitgenosse, Walther von der Vogelweide: „Herrn Otto's Milde wollt ich nach der Länge messen, Vergriffen hatt ich mich an diesem Maß indessen: War er so mild als lang, viel Tugend hält
Seite 680 - Schirm» geld und in des Herzogs Gerichtsbarkeit keinen Zoll, haben freien Abzug und durch das herzogliche Gebiet sicheres Geleit. ' Kein Fremder kann Zeuge sein über einen Bürger, sondern nur allein ein Bürger über einen Bürger. Mann und Frau sind Genossen, beerben einander nebst den Kindern, ohne Abzug. Nur auf eine Tagreise weit ist der Bürger mit dem Herzog in den Krieg zu ziehen verbunden.
Seite 554 - Wird hierdurch nicht alle die mühe, die ich eben auf Bartschs Widerlegung verwant habe, zu schänden? Steht es nun nicht fest, dass die in rede stehenden im Wilhelm aufgeführten dichter zu dessen abfassungszeit noch nicht alle tot waren?

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