Gemeinsames Erbe: Reformierte und Täufer im Dialog

Cover
Michael Baumann
Theologischer Verlag Zürich, 01.01.2007 - 104 Seiten
Reformierte haben die knapp dreihundertjahrige Verfolgung der Tauferfamilien und -gemeinden weitgehend verdrangt. Mennoniten und Amische hingegen erzahlen die Martyrergeschichten ihrer Vorfahren von Generation zu Generation weiter. Wir haben mit ihnen rein gar nichts gemein!, hatte es Zwinglis Nachfolger Heinrich Bullinger formuliert. Gilt das immer noch? Ist der Riss, der von Anfang an durch die Reformationsbewegung ging, verheilt oder einfach vergessen? Wie kann das gemeinsame Erbe im okumenischen Dialog fruchtbar gemacht werden'. Der vorliegende Band versammelt die Dokumente zum Tag der Begegnung und Versohnung von Reformierten und Taufern am 26. Juni 2004 in Zurich anlasslich der Feiern zum 500. Geburtstag von Bullinger: Ein Schuldbekenntnis von reformierter Seite und ein Gedenkstein fur die in der Zwinglistadt hingerichteten Taufer setzten ein viel beachtetes Zeichen fur Versohnung und Dialog. Michael Baumann, Jahrgang 1970, ist Gemeindepfarrer und Reformationshistoriker.
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Vorwort
9
Versöhnung der Erinnerungen
15
Schritte der Versöhnung
24
Versöhnung? Eine mennonitische Stellungnahme
34
Täuferisches Erbe im ökumenischen Dialog
41
Das Bekenntnis und sein Stellenwert
49
Wozu der Dialog mit den Täufern?
59
Gegeneinander nebeneinander miteinander
65
Die neue Stadt
73
Bekenntnis
82
Einweihung der Gedenktafel an der Limmat
89
Brief der Old Order Amish Churches aus den USA
98
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2007)

Michael Baumann, Jahrgang 1970, ist Gemeindepfarrer und Reformationshistoriker.

Bibliografische Informationen