Zur Kritik der Schellingschen Offenbarungsphilosophie: Schluss der öffentlichen Vorlesungen über die Bedeutung der Hegelschen Philosophie in der christlichen Theologie

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Th. Chr. Fr. Enslin, 1843 - 66 Seiten
 

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Seite 19 - Vernunfteinsicht möglich sein muß, indem sie nur dadurch uns wirklich eigen, in uns selbst aufgenommen und ewig gegründet werden können. Ja, wir gehen noch weiter, und halten mit Lessing selbst die Ausbildung geoffenbarter Wahrheiten in Vernunftwahrheiten für schlechterdings notwendig, wenn dem menschlichen Geschlecht damit geholfen werden soll*.
Seite 62 - ... auftrat, der Phänomenologie. Die merkwürdige, ausführliche Vorrede dieses Buches dreht sich fast ganz um diese Differenz , welche in den drei Schlagworten sich zusammenfaßt: Das Absolute sei in jener Philosophie wie aus der Pistole geschossen; es sei nur die Nacht, in welcher alle Kühe schwarz sehen, seine Ausbreitung zum System aber sei das Verfahren eines Malers , der auf seiner Palette nur zwei Farben, Roth und Grün, hätte, um mit jener eine Fläche anzufärben, wenn ein historisches...
Seite i - Einleitung in die öffentlichen Vorlesungen über die Bedeutung der Hegel'schen Philosophie in der christlichen Theologie.
Seite 13 - Abdruck einer schönen Seele, welche die Trägheit hatte, sich vor dem Sündenfall des Denkens zu bewahren, aber auch des Muts entbehrte, sich in ihn zu stürzen und seine Schuld bis zu ihrer Auflösung durchzuführen, darum aber auch zur Selbstanschauung in einem objektiven Ganzen der Wissenschaft nicht gelangte.
Seite 62 - Anschauung: diesen Sprung machte Hegel zum geordneten schrittweisen Gang in der Phänomenologie. Der zweite Tadel betrifft die Art, das erreichte Absolute zu denken und auszusprechen, nämlich lediglich als Abwesenheit aller endlichen Unterschiede, nicht ebenso als das immanente Setzen eines Systems von Unterschieden innerhalb seiner selbst: und diese Entwicklung gab Hegel in seiner Logik. Die dritte Rüge geht die Durchführung des Systems durch den natürlichen und geistigen Inhalt an, und hieher...
Seite 6 - Bedeutendste für sie thun werde, wenn es mir gelingt, sie aus der unleugbar schwierigen Stellung , in der sie sich eben befindet , wieder hinaus zu führen in die freie, unbekümmerte, von allen Seiten ungehemmte Bewegung, die ihr jetzt genommen ist: denn diese Schwierigkeiten, mit denen die Philosophie zu ringen hat, sind offenbar und lassen sich nicht verheimlichen. Noch nie hat sich gegen die Philosophie eine so mächtige Reaktion...
Seite 61 - Philosophirender auftrat, der Phänomenologie. Die merkwürdige, ausführliche Vorrede dieses Buches dreht sich fast ganz um diese Differenz , welche in den drei Schlagworten sich zusammenfaßt: Das Absolute sei in jener Philosophie wie aus der Pistole geschossen; es sei nur die Nacht, in welcher alle Kühe schwarz sehen, seine Ausbreitung zum System aber sei das Verfahren eines Malers , der auf seiner Palette nur zwei Farben, Roth und Grün, hätte, um mit jener eine Fläche anzufärben, wenn ein...
Seite 18 - Erkenntniß ist, die das An-sich der Seele selbst ausmacht, und die nur darum Anschauung heißt, weil das Wesen der Seele, welches mit dem Absoluten Eins und es selbst ist, zu diesem kein andres, als unmittelbares Verhältniß haben kann.
Seite 41 - Seyu zu sich selbst zu befreien, ein Mensch, der sich nicht von seiner Naturbasis, die ihm ohne seinen Willen geworden, loszureißen und selbstständig zu werden vermag, bleibt roh und ungebildet".
Seite 34 - Beweise auch nur für die Wollenden und Klugen; man muß sie nicht nur verstehen, sondern ihre Kraft auch fühlen wollen.

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