Gleichheitssatz und Religionsgemeinschaften: Die gleichheitsrechtliche Behandlung von Religionsgemeinschaften nach den Bestimmungen des Grundgesetzes, der EMRK und der EU-Grundrechte-Charta unter besonderer Berücksichtigung ihrer Organisationsformen

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Mohr Siebeck, 02.04.2015 - 321 Seiten
Welche Anforderungen stellt der Gleichheitssatz an die Behandlung der Religionsgemeinschaften durch den Staat? Welche Folgen ergeben sich durch die unterschiedlichen gleichheitsrechtlichen Bestimmungen im Grundgesetz und auf europaischer Ebene? Welche Bedeutung kommt hierbei den verfassungsrechtlichen Verburgungen des Religionsrechts, insbesondere dem Korperschaftsstatus, zu? Jost-Benjamin Schrooten versucht eine Antwort auf die durch zunehmende religiose Vielfalt immer dringlicher werdenden Fragen der gerechten Behandlung der Religionsgemeinschaften zu geben. Den Gleichheitssatz behandelt er dabei im Kontext von Religionsfreiheit, Neutralitatsgebot und Paritat. Die Unterschiede zwischen privatrechtlichen Organisationsformen und Korperschaftsstatus nehmen den besonderen Schwerpunkt der Arbeit ein. Schliesslich uberpruft der Autor anhand seiner erlangten Erkenntnisse die Konformitat von Ungleichbehandlungen im Einzelfall.
 

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Inhalt

A Einleitung
1
B Anwendung des Gleichheitssatzes im Religionsrecht
7
Verhältnis zum Neutralitätsgebot und Grundsatz der Parität
18
Abgrenzung zum Grundsatz der Parität
28
168
39
Kein Anwendungsausschluss durch die Religionsfreiheit
40
Ausgestaltung der gleichheitsrechtlichen Bestimmungen
43
228
48
c Ungleichbehandlungen als Rechtsfolgen der Verleihung
173
d Gleichbehandlung neu und altkorporierter religions
188
Bewertung der formalen Ungleichbehandlung durch
197
Ungleichbehandlungen nach materiellen Kriterien
223
Art 3 Abs 3 S 1
226
Schlussfolgerungen zur Ungleichbehandlung nach materiellen
240
E Rechtfertigungen von Ungleichbehandlungen im Einzelfall
244
Rechtfertigung formaler Ungleichbehandlungen im Einzelfall
252

Europäisches Diskriminierungsverbot nach Art 14 EMRK
84
229
91
254
97
Gleichheitsrechtliche Gewährleistungen der Unionsgrundrechte
118
c Achtung der Vielfalt der Religionen Art 22 GRCh
121
Die Bedeutung der gleichheitsrechtlichen Bestimmungen
127
Ungleichbehandlungen von Religionsgemeinschaften
129
bb Kontinuitätszweck
161
b Keine geeignete Lösung durch ein Rotationsmodell
276
F Schlussbetrachtung und Thesen
277
Literaturverzeichnis
285
185
294
188
301
248
302
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

14 EMRK Abgrenzung allerdings allgemeinen allgemeinen Gleichheitssatzes Anforderungen Anknüpfung Anwendung aufgrund Aufl Ausgestaltung Auslegung Bedeutung Begriff Begünstigungen Behandlung Bereich bereits Berücksichtigung besonderen bestehen Bestimmung Betrachtung Beurteilungsspielraum Bezug BVerfGE daher deutschen Deutschland Diskriminierung Diskriminierungsverbot Dogmatik EGMR eigene einzelnen Entscheidung entsprechen europäischen Fall finden Folge Förderung formalen Ungleichbehandlungen Frage Freiheit Freiheitsrechte führt gegenüber gemeinschaften gerade Gewährleistungen GG i.V.m. Art GG Rn gleich Gleichheit gleichheitsrechtlichen Gleichheitssatz GRCh Größe Grundgesetz Grundrechte grundsätzlich hingegen historischen inhaltliche insbesondere Kirchen kommt Körperschaften Körperschaftsstatus korporierten Kriterien lassen lichen materiellen Merkmale mittelbaren muss Nähe neue Neutralität Normen oben offen öffentlich-rechtlichen öffentlichen Organisation Organisationsformen Österreich Parität privatrechtlichen Prüfung Rahmen Rechte Rechtfertigung Rechtfertigungsgründe rechtlichen Rechtsform Rechtsprechung regelmäßig Regelungen Reli Religi Religion Religionsfreiheit Religionsge Religionsgemein Religionsgemeinschaften Religionsrecht Sachs Hg schaften Schließlich Schutz Siehe Sinne soll Staat staatlichen Staatskirchenrecht Status stellen strengen Ungleichbehandlung unterschiedlichen verbundenen Verein Vereinbarkeit Verfassung verfassungsrechtlichen Verständnis Vertrag Voraussetzungen weitere Wirkung Ziele Zweck

Über den Autor (2015)

Geboren 1985, Studium der Rechtswissenschaften und Fachspezifische Fremdsprachenausbildung in Französischem Recht in Münster; Auslandsstudium an der Niigata University in Japan; 2011-13 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hilfskraft an der Universität Münster; 2014 Promotion; seit November 2013 Referendar am Kammergericht Berlin.

Bibliografische Informationen