Quellen zur Geschichte der Wiedertäufer, Band 13

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Johnson Reprint Corporation, 1971
 

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Seite 2 - . . . dass alle und iede widertäufer und widergetaufte mann- und weibspersonen verständigs alters von natürlichen leben zum tod mit dem feuer, schwerd oder dergleichen, nach gelegenheit der personen ohn vorgehend der geistlichen richter inquisition gericht und gebracht werden...
Seite 909 - Item alle die, so vorgemelte nach biainander gewest, haben sich veraint, ungevarlich umb Ostern schierst zusammenzuziehen uf Reutlingen zu; do werden die widerteufer von Ougsburg und die Schweizer von Zurich auch zusamenkomen ungevarlich uf 700 stark und durch das land hinwegziehn, all oberkait, menich und pfaffen, die wider ir mainung sein, zu tod schlagen und die kirchen und closter abton ; und we nit ir mainung, den welten sie darzu zwingen.
Seite 105 - Seid allezeit bereit zur Verantwortung jedermann, der Grund fordert der Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmütigkeit und Furcht...
Seite 112 - Ehristu«, der uns gemacht worden ist von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung, auf daß, wer sich rühmet, der rühme sich des Heim.
Seite 352 - Vgl. Blanke I, 62. * Bossert I, 355: und (so) ir leben besser, fromer, erlicher und christlicher wer, wolt ichs auch lernen; so ich aber sich, das mein leben und meiner brüderschaft noch rechter oder cristlicher ist dan das eur, und ir kinden mir kein fromen menschen in eurer kirchen zeigen, so bleib ich noch bei dem meinen so lang, bis ich eine fromeres leben von euch sich; dan bisher sich in nun, das gotlos leben aus eurer leer volget, als lesterung, hurerei, hoflart, saufen, fressen.
Seite 2 - Welche aber da» verachten und nicht thun werden, in der Meinung, als ob die Kindertaufe nichts sei, der soll, wenn er darauf zu beharren sich untersteht, unserer oben angezeigten Konstitution unterworfen sein. Und soll keiner derselbigen, so aus oben angezeigten Ursachen begnadigt würde, an einen...
Seite 162 - Nu ist der widerteufer irtumb von weltlicher oberkeit gewißlich ein grosser irtumb vor Gott und ist an ihm selb ufruhr, und ist nicht gering zu achten und soll dem gefangenen gesagt werden, das man ihn von wegen ufruhr am leib zu strafen recht habe".
Seite 52 - ... tafel müssen tragen, die ungefährlich ein halb ehlen lang und breit, und darauf ein wolf, schlang oder ein anderes ungeheier, abscheulich tier gegraben und mit färben usgestrichen wäre, oder was sonst efg hierin für ein zeichen gelegen sein wollt...
Seite iii - Die Täufer sind nicht nur Stiefkinder der Reformation, sondern auch der Forschung gewesen. Unser Wissen von ihrer Ideenwelt war dürftig, unsere Kenntnis der täuferischen Gemeinden und der Verbreitung der Bewegung überaus lückenhaft, beinahe dem Zufall ausgeliefert...
Seite 525 - Der Kürnbacher Wiedertäufer Michael Jungemann, ein „gering verständiger Laie", wurde eingehend ausgefragt, während der neben ihm stehende „Nachrichter" mit der Folter drohte, falls er sich weigerte. „Endlich gab er in Gegenwart von 7 Zeugen dem Vogt das Gelübde, wenn ihn der Herzog aus dem Gefängnis entlasse, wolle er in die Kirche gehen und die Predigt hören. Wozu ihn Gott dann mahne und erleuchte, dem wolle er nachleben.

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