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welcher am i. Jänner 1806 errichtet wurde, und dessen Großmeister der König ist. Der Orden zählt an inlänoi« schen Mitgliedern 1 Großkrcutz, Feldmarschall Fürst Wrede, 5 Kommandeurs, und Li wirkliche, 3 Ehren-Ritter.

Die Militär-Verdienst-Medaille, welcheseit dem 22. November 1794 besteht.

Das Militär-Sanitäts-Ehren zeichen, gestiftet am 8. November 1812, und

das Militär »Denkzeichen, gegründet am 4. Dezember 1814. ,

ArmeoEintheilung.

General - Inspektion der Armee, gebildet am 27. November ,8i5. General-Inspektor ist der Feld. Marschall Fürst Wrede.

Leibgarde der Hartschiere, deren GeneralKapitän der GL. Graf Max von Preysing»Moos ist. Sie zählt 1 Premier-, 1 Second»Lieutenant, 1 Kornet, 4<5rempten, , Adjutanten, 4 Premier-, 4 Sous»Brigadiere, ic>o Hartschiere mit Junkers ° Rang.

Generalquartiermeisterstab. Generalquar» tiermeister ist der General der Infanterie Clemens vonRaglovich. Das Korps zählt 1 Generallieutenant, 1 General» major, 3 Obersten, 3 Oberstlieutenantö, 5 Majors, 9 Hauptleutt. — Das topographische Bureau des Generalquartiermeisterstabes besteht aus 1 Major, 4 Hauptleuten des Generalquartiermeisterstabes, welche in demselben zur Dienstleistung verwendet werden, — 1 Hauptmann, 3 Oberlieutenants, n Unterlieutenants, 2 Junkern, die zur Dienstleistung aus der Linie kommandiit sind; — aus im Vureau angestellten 6 Ingenieur-Geographen, »Konservatoren, 1 Sekretär und Rechnungsführer, 3 Dessin«» teurs erster, 1 Desslnateur zweiter Klasse, — für das Ku» pferstecher-Personale aus 1 Inspektor, » Revisor und 14 Kupferstechern. — Das Hauptkonservatorium der Armee besteht aus 1 Conservator (Major vom Generalquartiertiermeisterstab), , zurVerwendung ihm beigegebenc» Haupt» nianne der Infanterie, i Bibliothekar, 2 Gehilfen (alle 3 Unterlieutenants).

Das Gendarmeriekorp« wurde «in 11. Oktober 1612 errichtet. Kommandant desselben ist der GL. Freiherr von Berger. Es beheht aus 8 Kreiskompagnien, und 1 K«m« pagnie der Hauptstadt München.

Arm « e d ivison e n sind vier, deren Sitze zu Mün» chen, Augsburg. Nürnberg und Würzburg festgesetzt sind.

Das Artilleriekorps, welches in dieser vereinigten Gestalt seit 29. April 1811 besteht, hat den GL. Baron Hollberg zum Ehef. Unter diesem stehen die Zeug» Haus-Hauptdirekzion in München, die Zeughaus» Verwaltungen in Augsburg, Ingolstadt, Landau, Mün» chen, Nürnberg, Oberhaus, Rosenberg, Nothenberg,Vorchheim, Wülzburg und Würzburg, — die G e w e hrfabrikDir« kzion in Amberg, — das erste und zweite Artil» l«ri e»Neg imen t, mit ihren Fuhrwesensabtheilungen; — die Pontoni« r> und Ou vrier - Kompagnien.

Das Ingenieurkorps wird von dem GM. Streiter geleitet. Unter ihm stehen das Festungs- und Militär» Bauwesen, und die fünf Genie.Dire kzionen zu München, Augsburg, Nürnberg, Würzburg und Landau. Das Korps zählt 2 Obersten, 2 Oberstlieutenants, 4 Ma» jors, 10 Hauptleute, 16 Ober-,, 7 Unter» Lieutenants, 9 Conducteure. Unter dem Korpschef stehen die Mineur» und die erste und die zweite Sappeur» Kompagnien.

Stadt- und Festungs. Kommandantschaf» ten sind eilf: zu Augsburg, Ingolstadt, Landau, Mün. chen, Nürnberg, Oberhaus, Rosenberg, Nothenberg, Vorchheim, Wülzburg, und Würzburg mit der Feste Marienberg.

Infanterie: 16 Linien-Regimenter und 4 JägerBataillons. — Zuerst wird die Uniform und Bewaffnung ausführlich angegeben. Dann folgen die Regimenter einzeln. Bei jedem finden sich eine kurze innere Geschichte desselben seit der Errichtung, die Inhaber, die Feldzugsjahre, die mitgemachten Schlachten und Belagerungen, und die UnterscheidlU'gszeichen ihrer Uniformirung. Da»» folgt die Namenliste ihrer Stabs» und Ober-Offiziere. —

Kavallerie: « Kürassier», 6 Chevauxleger»Regimenter.

Artillerie: 2 Regimenter; i Kompagnie Ponto.nie«; i Kompagnie Ouvriers.

Technische Kompagnien des Ingenieurkorps, i Mineurl und 2 Sappeur» Kompagnien.

2 Garniso ns'Komp agnien: zu Nymphenburg und Würzburg.

Invaliden hau« zu Fürstenfeld, und Veteranen» Anstalt zu Donauwörth.

Das Kadete nkorps in München, dc/sen Komma», dant der GM. Georg von Tausch ist, und das i3 Inspek» zionsoffiziere, ,2 Professoren, i3 Lehrer, » Fechtmeister, und 7 Musiklehrergehilfen zahlt. , .

Das Generalauditoriat.

Die Mi lltärfonds.Kommissio«.

Die Hauptkriegskasse.

Das Armee-Wontoursdepot.

Die Militär.Follenhöfe.

Die Kreiskommandos der Landwehr.

Die allgemeine Rangsliste der Offiziere der aktiven Arme«, einschlüssig der Karak teri silt« n in Aktivität.

Die Nangsliste der Quie«z ente n und P« »> sionisten, dann der Nilitä rb eamten.

Die Rangsliste der Generale » I» «uit« und Ka» ralterisirten.

Das allgemein« Namenregister macht d«u N«. schluß.

«) Versuch «inerBeftstigungiart; nach d«u Grundsätzen des neuer» Kriege« und »ach dem gegenwärtigen Zustande der Geschütz, tunst eingerichtet, von Charles Pertuisier, Offizier der reitenden Artillerie »ou der königlich»,» Garde, — Aus dem Französische» übersetzt vom Generalmajor Hoy er. — Mit IX. Kupfertafeln. —Ber» lin 1621 in der Schlesingerischen Buchhandlung, —? 26c, Seiten.

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Dieses Werk verdient Aufmerksamkeit wessen seines Gegenstandes, und eben so, weil der rühmlichst bekannt« General von Hoyer es übersetzte, und mit Anmerkungen und einer Vorrede begleitete. Aus der Letzteren geht her^ vor, daß der Verfasser durch eine Preisfrage des Forti, fikazions - Comit6 veranlaßt wurde, die von derselben festgesetzten Bedingungen berücksichtigend, einen Entwurf zu einem selbftständigen Van zu geben, gleich anwendbar für weniger als fünfhundert, wie für zweitausend fünfhundert Mann. Diese Forderungen waren nicht leicht zu erfüllen; weil eine Vertheioigungtzraserne, die eben groß genug ist, dreihundert sechzig bis fünfhundert Mann, mit einigen Geschützen, der erforderlichen Munizion und dem nöthigen Proviant unterzubringen, sich nicht so leicht zur Aufnahme von zweitausendfünfhundert Mann, nebst alle,, ihren Bedürfnissen, eignet. Schon Montalembert hatte die Lösung dieser Aufgabe versucht; aber der von ihm vorgeschlagene kostbare Vau hat, der großen Kosten wegen, von der Aus« Führung seiner Entwürfe abgeschreckt. Pertuisier hat dl« Figur des Andreaskreuzes für seine Absicht angewendet, und suchte, durch immer weiteres Hinausschieben derSchen, kel, jedem Bedürfniß bei zunehmender Stärke der Vesa» tzung zu genügen. Gen. Hoyer äußert, „daß durch die mit vielem Fleiß« durchgeführte Lösung der Aufgabe ein Entwurf entstanden sey, gegen den sich allerdings noch Manches einwenden lasse, der aber dennoch den Hauptbedingungen vollständig Genüge leistet: „eine dem Feind« «überlegene Geschützvertheidigung und möglichste Sicher« „heit aller Vertheidigungsmittel zu gewähren." — „Sein» Vorschläge zeigen von Genie und von richtigem Urlheil. Sind sie auch nicht überall durchaus anwendbar; bieten sie doch/gute Ideen dar» die sich bei dem, — dem stets drän» genden Zeitgeiste und der allgemeine« Beschränkung der Mittel so »»gemessenen, — bombenfesten Holzbau auf massiven Umfangsmauern, mit Nutzen gebrauche» lassen." — Der Verfasser scheidet sein Werk in vier Theile, deren I. von der Vertheidigungskaserne und ihrer Befestigung, — der II. von den Festungen handelt, — der III, diese Be° festigungsart in Hinsicht ihrer Ausführung, ihrer Anwendung und ihre« Widerstandsvecmögens untersucht, —der IV. endlich verschiedene Abänderungen des Umrisses und Profils erörtert. —

2) Feldbestigung für alle Waffen. Von Louis Blesson. Mit fünf Kupfertafeln; Verlin, in Schlesingers Buchhandlung. i6«5. In Oktav. — 566 Seiten. — Mit lateinischen Lettern. — (Ein anderer Titel: Vefestigungskunst für alle Waffen , erster Band, — ist vorgebunden, und bezeichnet den Zu» sammenhang obigen Werkes mit anderen folgenden.)

Dieses Werk beginnt mit einer allgemeinen Einleitung über den Geist und Karakter der Befestigungsanlagen. Nun folgen die Grundzüge der Vefestigungskunst, und dann, als erste Abtheilung derselben, die Feldbefe« stigungskunst in dreizehn Kapiteln. Das I. Kapitel handelt von dem Ursprung und den Fortschritten der Be» festigungskunst, und dem allgemeinen Profil der Verschan» zungen. Das II. hat die horizontale Einrichtung und die Verhältnisse der Verschanzungen, — das Trac«, — zum Gegenstande. Im III. wird vom Einflüsse des Terräns gehandelt. Das IV. führt die Aufschrift: Beschreibung und Verhältnisse der verschiedenen gebräuchliche» Werk«. Einfache Verschanzungen; — das V. Kapitel Verbindung der verschiedenen Werke, oder zusammengesetzte Schanzen; — Kapitel VI. Von den Brücken und ihren Verschanzungen; — Kapitel VII. Nebenwerke; — Kapitel VIII. Bau der Verschanzungen; — Kapitel IX. Verstärkung der Verschanzungen; — Kapitel X. Gebäude-, Dorf- und Städte.Ve» festigung; —Kapitel XI. Küstenbefestigung. — KapitelXII. Angriff und Vertheidigung der Feldbefestigung. —

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