Gute Hochschullehre: Eine evidenzbasierte Orientierungshilfe: Wie man Vorlesungen, Seminare und Projekte effektiv gestaltet

Cover
Michael Schneider, Maida Mustafić
Springer-Verlag, 05.02.2015 - 193 Seiten
Wie man Vorlesungen, Seminare und Projekte effektiv gestaltet

Hochschuldidaktik ist ein schwammiges Forschungsfeld ohne klare Befunde? Bei fachlich kompetenten Dozierenden ist die Lehrmethode unwichtig? Hochschulen brauchen eine völlig neue Lehrkultur? – Nichts davon ist wahr. Unbemerkt von den meisten Lehrenden ist in den letzten Jahrzehnten ein erfolgreiches internationales Forschungsfeld entstanden, in dem Fragen der Gestaltung effektiver Hochschullehre mit den Methoden der empirischen Lehr- und Lernforschung untersucht werden. Mit Hilfe quantitativ-empirischer Experimente werden Kausaleinflüsse auf den Lernerfolg Studierender identifiziert. Als entscheidend erwies sich dabei, wie Dozierende Vorlesungen, Seminar und Projekte im Detail gestalten und welche Denkprozesse dies in den Köpfen der Studierenden jeweils auslöst. In Metaanalysen über Einzelstudien wurden zahlreiche Gestaltungsprinzipien gefunden, die unabhängig von Hochschultyp und Studienfach den Lernerfolgerhöhen. Das vorliegende Buch gibt Dozierenden einen prägnanten und handlungsorientierten Überblick über empirisch gut belegte Gestaltungsprinzipien effektiver Lehre. Es richtet sich an junge ebenso wie an bereits erfahrene Dozierende. Die Kapitel gehen ein auf die Themenfelder Vorlesung, Seminar, Projekt, PowerPoint-Präsentation, Prüfung und Lehrevaluation. Ergänzende Interviews mit Lehrpreisträgern illustrieren in jedem Kapitel Möglichkeiten und vermeidbare Fallstricke bei der praktischen Umse

tzung.

 

Inhalt

Abschnitt 1
1
Abschnitt 2
2
Abschnitt 3
13
Abschnitt 4
28
Abschnitt 5
34
Abschnitt 6
39
Abschnitt 7
53
Abschnitt 8
63
Abschnitt 9
76
Abschnitt 10
89
Abschnitt 11
119
Abschnitt 12
135
Abschnitt 13
153
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Abschn Active Learning advance organizer Arbeitsgedächtnis Assessment Aufgaben Befunde Beispiel beispielsweise bewerten Cognitive daher Denken Dozent Dozierenden Educational Psychology Educational Research Effekt effektiv Effektivität Effektstärken Einzelstudien Empirische Forschungsbefunde Ergebnisse Evaluation Evaluationsergebnisse Experteninterviews Fazit des Kapitels Feedback Feldman Folien Fragebogen generell Gestaltung gibt Gruppen Hattie Häufige Fragen Dozierender Higher Education hochschuldidaktische hohe Infobox Informationen Inhalte Inhaltsgebiet instruction interaktive intrinsische Motivation jeweils Journal of Educational Klausur Kompetenz Kooperatives Lernen lecture Lehre Lehrevaluation Lehrqualität Lehrveranstaltungen Lehrziele Lernenden Lernerfolg lernförderlich Lerninhalte Lernstrategien Lernziele lich Marsh meta-analysis Metaanalyse Michael Schneider möglichst Motivation multimedia Multiple-Choice muss Noten performance Personen Planspiel positive PowerPoint PowerPoint-Präsentationen practice Präsentation problembasiertes Lernen Projekt Projektseminar Prüfung Prüfungsangst Psychological Punkte Qualität Review of Educational Schulnoten Science Selbstbestimmungstheorie der Motivation Semesters Seminar sinnvoll sodass sollten sowie standardisierten stark stellen students Studien Studiengängen Studiennoten Studierenden teaching Teilnehmenden Test Text Thema Trainings Transfer unsere unterschiedlichen Variablen Varianz Veranstaltung viele Vorlesung Vortrag wichtig Wissen zeigt Zusammenhang

Autoren-Profil (2015)

Michael Schneider ist Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Trier. In seinen Studien untersucht er auf allen Altersstufen, wie der Aufbau von Wissensstrukturen zum Erwerb umfassender Kompetenz beiträgt und wie dieser Prozess durch die Gestaltung von Lernumgebungen effektiv gefördert werden kann. Zu seinen Forschungsinteressen zählen naturwissenschaftliches Lernen durch Konzeptwandel und die Entwicklung flexibler mathematischer Problemlösestrategien. Auf seine Promotion 2006 am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung folgten Postdoc-Aufenthalte an der ETH Zürich und der Carnegie Mellon University in den USA.

Maida Mustafić ist seit September 2014 wissenschaftliche Projektmitarbeiterin am Institute of Cognitive Science and Assessment der Universität Luxemburg. Sie beschäftigt sich dort mit der Erfassung, der Entwicklung und dem Training transversaler Kompetenzen, die Personen helfen, Aufgaben und Anforderungen des 21. Jahrhunderts in unterschiedlichen Lebensbereichen und in unterschiedlichen Lebensabschnitten erfolgreich zu bewältigen. Ihr übergeordnetes Forschungsinteresse gilt dem Thema Kompetenzentwicklung über die Lebensspanne. Sie promovierte an der Universität Zürich zu motivationalen Veränderungen vom jungen bis ins höhere Erwachsenenalter. In dieser Zeit war Maida Mustafić Stipendiatin des Forschungskredites der Universität Zürich und Fellow der International Max Planck Research School „The Life Course: Evolutionary and Ontog

enetic Dynamics“. Vor ihrem Antritt in Luxemburg war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Trier und hat dort Lehrveranstaltungen zum Thema Kompetenzentwicklung im Lebenslauf geleitet.

Bibliografische Informationen