Die Papstwahlen und die Staaten von 1447 bis 1555 (Nikolaus V. bis Paul IV.): eine kirchenrechtlich-historische Untersuchung über den Anfang des staatlichen Rechtes der Exklusive in der Papstwahl

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Beliebte Passagen

Seite 38 - Papfte eine solche Stellung einräumen und ihm die Ausübung solcher Rechte gestatten, müssen sie sich fragen, ob die Wahl und die Person desselben die Garantien darbieten, welche sie gegen den Mißbrauch solcher Gewalt zu fordern berechtigt sind. Dazu kommt noch...
Seite 38 - ... und die Person desselben die Garantien darbieten, welche sie gegen den Mißbrauch solcher Gewalt zu fordern berechtigt sind. Dazu kommt noch, daß gerade unter den jetzigen Verhältnissen nicht mit Sicherheit zu erwarten steht, daß auch nur die Garantien, mit welchen in...
Seite 38 - Dies galt schon unter der früheren Ordnung der Dinge, wo die Stellung der Bischöfe noch eine selbständigere war, und die Regierungen nur in seltenen Fällen in kirchlichen Dingen mit dem...
Seite 59 - Paolo è proceduto più astutamente, perché non ha mai mostrato di temere il Concilio, anzi, sede vacante, come decano del sacro Collegio, si lasciò apertamente intendere, il Concilio piacergli ed esser cosa da lui desiderata e procurata da tutto il Collegio, facendo sopra ciò officio tale, che si acquistò il favore dei cardinali Germani, di Trento e di Salisburgo, li quali caldamente ricordavano e procuravano questa materia.
Seite 19 - Christi eniexe rogamus et hortamur ac eis nihilominus sub divini interminatione judicii praecipimus et mandamus, ut attendentes magnitudinem ministerii, quod per eos tractatur, in dandis suffragiis ac aliis omnibus et singulis electionem quomodolibet concernentibus, omni dolo ac fraude, factionibus et animorum passionibus remotis, ac Principum...
Seite 48 - VIII. commenced in the middle of December with the observance of all usual forms. At one time it seemed likely to close by the election of Cardinal Giustiniani ; when the Court of Spain interposed and prevented it. Allusion has been made to the existence of this privilege, vested more by usage than by any formal act of recognition, at least in three great Catholic Powers. Should two-thirds of the votes centre in any person he is at once Pope, beyond the reach of any prohibitory declaration. It is...
Seite 215 - Der Anfang des staatlichen Rechtsanspruches der Exclusive datirt aus der Zeit und von Kaiser Karl V. Er glaubte, auf Grund seiner Stellung als Kaiser verpflichtet und berechtigt zu sein, in die Papstwahlen wenigstens insoweit einzugreifen , dass er seinen Cardinälen erklärte, welche Candidaten er nicht auf den päpstlichen Thron erhoben sehen wollte, und dass dann die von ihm abhängigen Cardiiiäle gehalten sein sollten, den Excludirten die Stimmen zu versagen* (S.
Seite 1 - Martens Die Besetzung des päpstlichen Stuhles unter den Kaisern Heinrich III. und Heinrich IV.
Seite 23 - ... etiam juramento adjecto nulla et irrita neque ad observantiam eorum quemquam teneri, aut ex transgressione notam incurrere fidei non servatae decernimus et declaramus et contrafacientes ex nunc excommunicationis poena innodamus : tractatus tamen pro electione habendos vetare non intelligimus.
Seite 135 - ... ihm das schönste Land. Er hatte immer als ein Befreier erscheinen wollen; seine neuen Untertanen behandelte er gut und weise: er erwarb ihre Zuneigung und Ergebenheit. Nicht ohne Furcht sah die übrige Welt so viel kriegerisch gesinnte Bevölkerungen in dem Gehorsam eines Papstes. „Sonst", sagt Machiavell, „war kein Baron klein genug, um die päpstliche Macht nicht zu verachten: jetzt hat ein König von Frankreich Respekt vor ihr.

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