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748 Große 10

Brotfi mit den eingebundenen Jungfern werden auf ihre Mar. thun fann, sintemat in jedem Falle febr viel Bollwerté, quen nach der Rufi gebracht, und allda in die andern, in and also viele Unkosten zu Erbauung derselbigen, erfordert den Puttings befindlichen, Jungfern gehangen und feste werden; so hat man zu dergleichen großen Festungen die geleßt. Wenn nun solchergestalt die Haupttauen aufges größte Defenslinie, die auf einen Nousquetenschuß einges bracht worden, so werden bernach an ihnen die Queere ail: ridtet ijt, angenommen, um semohl der genugsamen Des dere tieine Tauen, welche man Wevelingen nennet, und fenfion ais Ersparung der Kosten ein Genüge zu thun. von einem Haupttaue zum andern und von unten over Diese Feftungen nun, darinnen man die Defenslinient oben zu feste geschoren oder gewunden, damit die Bestós sechszig Ruthen groß macht, vat man Großronal ges leute, indem sie mit den Händen an den Haupttauen fidh nannt. Hingegen eine Festung, an welcher die Defense halten, und die Fuße in die Wevelingen feßen, aufund finie fürzer sich befindet als 60 Ruthen, doch so, daß die niederlaufen tónnien, um allenthalben hin zu kommen. Wite der Bolliverksspişeu von einander oder die außere Dergleichen Beveiingen befinden sich auf allen Schiffert, Polygon mehr als 60 Kuthen greb rey, hat man Mittel. und meisi an allen Wanden, wiewohl sie zu Zeiten an royal genannt; endlich Kleinroyal, wenn die Bollwerks. dem Wand der Bram tonge nicht gebraudt werden. puncte um 60 Ruchen von einander abstehen; so daß diese

Große Wiener Trauben, (Winger) 1. Weinrebe. felbst einander mit Mousqucten erreichen 'tonnen. Uns

Grojezza, Korallenmanufaktur) eine Art der tapa. Dere Jugenieurs bestimmen diefen Unterschied der Festun. neser Korallen, in vier Farben und Nummern, 9Pezje. gen lediglich nach der Größe der außern Polygon, und

Grollezza à botticella, (Korallenm.) eine Soite des nennen Großroyal, wenn die Polygon 100; Mittetroyal, Sortiments Livorner Korallen von 12pfund. Große, lång, wenn sie yo; Steinroyal, wenn sie 80 Ruthen groß ist; lidyt geschnitten, wovon jedes Bund (Mazzo) 36 Schnús wie wir an der Befestigungsmanier des Grafen Pagans re enthait

. Diese sind gemeiniglich in 8 Farben oder Numfehen. Unter den Ruchen, so wir bisher genannt, vers mern sortirt, welche folgendes Verhältnis haben: 1 Bund ftehet man die Rheinlandisdien. Weil nun die Franzosen Me. 1. 2 Qund No. 2. 2 Bund No. 3. 2 Bund No. 4. fich der 6füßigen Ruthen oder ihrer Toisen bedienen, hins * Bund No. S. 1 Bund No. 6, 1 Bund No. 7. 1 Bund gegen eine rheiniändische 12 Fuß hat, so ist ben den fran. No. 8. zusammen 12 Bund. Wenn man nun jedes zu 12 Pf. gosen ein Großroyal die äußere Pelngon 200; ein Mittels Livorner Gewicht redynet, so wird ein solches Sortiment ropal 180; ein Kleinroyal 160 Torjes. Blended theilt Korallen 144 Pfund wiegen. Der Preis ist, eine Num die Festungen nur in Groß- und Kleinroyal ein. In jes mer in die andre gerechnet, 10 Pesje das Pfund.

neur giebt er der äußersten Poligon 100, in diesen 85 Grolezza chiara, (Korallenmanufaktur ) eine Gats zwölffügige Ruthen; und so haben auch andere Inges tung der dritten Sorte Des Sortiments Livorner Koral. nieurs die äußere Polygonen, nach dieser Art der fer ten, von 6. bis 9 Nummern und Farben, das Pfund i ungen nad, andern bestimmt; andere haben auf diesen Uns bis 13 Pezje. Vou diesen hålt das Bund 36 Sdnúre. terschied nicht sonderlid) geachter, fondern ihre Art zu bes

Grojlezza pala und noii palja, (Koralienmanufaft.) festigen wieder anders nach ihren Rarimen eingerichtet. eine Art der tapansfer Korallen, eine Farbe in die andere Das Kleinroyal wird nur zu kleinen Feiungen, nidyt aber gerechnet, das Pfund ick Peaje.

ju großen Stácten gebraucht. Diejenigen Feitungen, Groffezza tonde, (Korallenmanufaft.) eine Gattung welche Fieiner sind, als Kleinroyal, werden insgemein der dritten Sorte des Sortiments Livorner Korallen, von Schanzen genannt. Es dienet also diese Eintheilung in 6 bis 9 Nummern und Farben, eins ins andre gerechnet, Groß Mittel- und Kleinroyal, die Festungen ihrer das Pfund 174 Pezze. Das Bund bålt von diesen 36 Gróje nach, wie auch nach der Größe ihrer Werfe , als Schnüre.

welche sich nach der Größe der Außern Polygoi ridten, Großgarinachofen, (Schmetzhütten) 1. Spleibofen. von einander zu unterscheiden; ingleichen bey einer irres ac.

guláren Fortification die Stärke eines an eine irregulare Großgewicht 1 Frohngewicht. Jac.

Linie zu legenden Berkes zu beurtheilen. Großguinte, (Orgcibauer) . Quintbas. Jac. Groß Tournois, (Munge) 1. Grosder.

Großroyal, (Kriegsbaufunft) wird eine Festung ges Großstrait, eine Art Seegeltuchs, die zu Abbeville mannt, wenn max fie in Ansehung ihrer Defenblinie, oder und iu mehreren Orten in der Picardie gewebt wird. auch äußern Polygon áįtimiret, und die Größe derselben Grot. Eine Rechnungsmünze in Bremen und Orte Daran am größten ron ihrer Art befindet. Råmlich die friesland, davon 72 auf 1 thir, gehen.

. a) Hach dem nöthige Defension einer Festung will haben, daß solche 20 Fl. fub geben guf eine Cöllnisdie Mart fein Gold auf einen Mousquetenschuß eingerichtet sen. Nun hat die 14196, Silber 960. Jhr Weith ift 4pf. Erfahrung gelehret, daß der Zielschuß einer Mousquete der Preußischen Courantfuß gehen auf die Cöllnische Mark auf 60 Ruthen trage; Dahero wird eine jede Defensliuie, fein Gold, 14905, Sliber 1008. Jhr Berth in Pia To uniter 60 Wuthen ist, auf einen Mousquetenschuß eins stolen-zut s thir. ist 3,8 pf. gerichtet regn. Beil nun an großen Städten nicht zu ras Grot Påmisch. Eine Redinungsmünze in Hamburg, then, daß man die Defenslinien zu klein annehme, wie davon 96 einen Thaler machen. Nach dem Hamburger man etpa an kleinen Festungen, Citadellen und so ferner, Bankofuß, drd Dukaten: Ju. 2 Thlr. gehen auf die Cölnia

ficare

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Groto

@rund

749 fiche Mart fein Gold 13137}}, Silber 884. Fór Werth Stålten- feinen Plats , " indem vom Grummet "wohl ji in Piftolen zu 5 thlr. ist 4,3 pf. b) Nach deri Lubifchen behalten, day folches den Pferden nicht zum Fitter Courentfuß in Pistolen zu 4 thir. geben auf die Sóllnis zu geben, weil sie davon sehr matt werden, und, wenn fche Mart fein, Gold 16088, Silbet 1088. Ihr Werth fie ziehen und arbeiten müssen, ubetináßig zu schroiken in Pistoten zul 5 thir. ist 3. pf.

anfangen. Hingegen kann man es für die Odsen, Rú. Grot, Oldenburger. 72 machen I thir. nach dem he, Schaafe und Ziegen, auch für die jungen Fohlen Is thir. Fus. Ihr Werth nach dem 20 Ft. Fus. ifi und Kälber gebrauchen, ob es gleich nicht gar übrig dårre 3fpf.

ist: Maaßen sie es nur desto lustiger und eher fressert, Grotesk. # Daß dicfe Verzierung sehr alt soy, Earn auch das Meltvieh mehr Milch davon zu bekommer pfles man daraus sehen, daß schon Vitruv zu Zeiten des Au get. Man menget oder schneidet aud) wohl auf der Fut. gusts über den Mißbrauch der Grotesten Flagt, und file terbant Hen oder Stroh darunter, welt das Vieh von als nachtheilig für die Kunst verwirst. Johann Manni dei Grummet allein faul werden und sterben rod. pon usina, geb. 1494, gest. zu Rom 1564, entdeckte die Grün.' (Staffiermaler:) Das Neapolitanische Gelbe Gretesken zuerst in den alten Grotten and in den Trüm and Grünspan, wenn sie mit mehr oder weniger Weiß mern des Palastes des Titus, und war auch der erfte, in verschiedenen Proportionen gemisdyt werden, geben der ihren Gebrauch wieder einführte, daher ihm einige die verschiedene Schattirungen von Grün. Diese Farben Erfindung derselben zuschreiben. Ihren Namen erhiel: mussen aber eine jede besonders mit trocnem Dei oder mit ten sie von den Grotten, wo man sie zuerst wieder ent: Cerpenthinol gerieben werden. Sit diesem lektern Falle bedte:

braucht man die daraus gemachte Misdjung mit Firnik, Grots Wregmesser, f. Wegmesser.

und den polirten Grund kann man gar wohl hellgrau Grortensiale, s Grottirte Såale. Jac.

machen. Groud, tůrEische Piaster, alte Chaler, eine Grund, * heißt auch die untere Fläche odér das Bets Silbermünze, wiegt 552 holl. 46.' Gehalt 9 Loch 9 Gr. te eines Klusjes. Oubt au balt fein Silber 3 22 hou. 26. Berth nacta dem 20 Fl. «Grund, wird eines Theils für das Erdreich oder Erde Fuß 21 gr. 2 pf. Heißt auch Toralo und gilt in Conkans boden genommen, und alsdann in feudster und trocneri, tinopel 40 Paras oder 120 Niper.

steinigten, falten, hizigen, magern", sandigten, freidige Grabe, (Mühlenbau) . Hafen. Jac.

ten, thonigten, leimigten, (chwarzen, grauen, rothen re. Grube, (Schuster) í. Fleck.

unterschieden, oder man nimmt es für galize Güter, Grube Abbûten, f. Grube abhöhlen. Jac.

Haus, Hof, Stucken Land, Feld, der, z. E. Wenn Grabe mit Berg verstärgen, ist, wenn selbige man von liegenden Gründen sprichr, da werden allezeit nicht aus der Grube gefördert, sondern überall darinnen Häuser und Gåter darunter verstanden, herum geseket werden.

Grund, (Baukunft) heißt sowoht die Aushöhlang det Grube ist zu Sumpfe, d. i. wenn tein Wasser in Erde, worinn die untere Mauer zu einem neu aufjufith: den Tiefsten sich befindet, das die Arbeiter ungehindert tenden Gebäude gelegt werden soll, als auch die Mauern abteuffen und arbeiten können.

selbst, so in die Tiefe kommen, und das darüber stehende Grubenaufstand, ist eine Nachricht von der Grube Gebäude tragen müssen. Wie tief der Grund gegraben; Beschaffenheit, in was für einen Stand sich selbige bes oder die Aushöhlung gemacht werden müsse, hat ein Baufinde.

meister aus der Schwere des aufzuführenden Gebäudes Graben eben machen, heißt auf den Raub bauen. und aus der Beschaffenheit des Bodens zu beurtheilen.

Grubenkleider, find, welche der Bergmann zu seis Kann er glauben, dag je tiefer man mit Graben gehet, her Arbeit anziehet, als Schachthütel, Kappe, Kittel, man desto festern Boden erhalten, und die Erde sich nicht Sasche, Atschieder, kniebugel 2c.

gar in einen Morast verivandeln werde, so ist freilich nas Grubentscherper, s. Grubenzscherper. Jac. türlich, daß die Erde in der Tiefe mehr tragen tonne; als

Grueita, nennt man in Spanien ben zählenden Dins die obere, weil sie schon gewohnet eine obere Laft, nåmlich gen 12 Docenas à 12 Piezas.

die oben gelegene Erde, zu tragen"; falls sie aber unten moe Gruis, fólie, ( Muskatenblumen) . Stoff: Fólie. rastig und die obere Erde nur wie einen oben aufliegenden

Gruminetboden. Dieser ist am bequemsten über den Peis getragen, so ist es an dem, daß sie nichts schweres, Viehställen anzulegen. Man muß solchen vorher mit gu. wenn man den Pelz oder die oben aufliegende Erde durchs tem, trocnem, dürrein Stroh, zuin wenigsten einer Hand bricht, tragen könne, und da muß dann der moraftige dick, bestreuen, und sodann das Srummet darauf than: Boden durch Einschlagung eichener Pfåhle fest gemacht, denn solchergestalt wird selbiges nicht nur von allen Dåns auf selbigen wohl ein Nost geleget, und auf dem Roft des ften und Gestant, der sich von dem Viehe hinauf ziehet, Bau aufgeführet werden. Ist der Boden leimicht, so rein erhalten, sondern es nimmt auch das Stroh alle legt man einen blossen Rost ohne Einschlagung der Pfåhle; andere Dinste und Feuchtigkeiten an fick), so daß das ist aber der Boden kiesicht, grandicht, daß man mühe Grummet trocken und vor aller Feuchtigkeit gesichert bleio hat, mit einer Keilhaue hinein zu fommen, so darf man bet. Dieser Boden- aber bekómint darum åber gedachten den Grund nicht tief grabeni, fordern man kann, wem

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man

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1

gen cómmt.

750 Grundf

Grundr man nur mannstief gråbt, cin ansehnlich Geb.bude darauf Grundgesche, Souterrains. Seben. Auf Felsen brautt man nur wenig einzu aucii, Grundgransteinwerk, L. Bergblaufaárifatur. daß das Betivitterte wegkomme, und die Grundinauer une Grundbeilwarzel, (oiraterialist) K. Oreofelini, von ten einen gleichen Fuß erhalte.

Athamanta Oreoselinum L. einer Pflanze, die auf troct. Grund, Grundfeste, ist in der Druckeren die mes nen, sonmichten, bergichten Wiesen wächst. Die Wurzel tailne platte, worauf die formenweise abgerente, und in ist außerlich mit einem derarzen Hautchen überzogen, ulls eiserne Rahmen zujanmen gesdıranbte Schriften gestellet ter demselben aber weiß, in der Mitte aber, gegen den werden, damit sie bey dem Abdruch darauf ruben, und holzichten Theil zu, geibliot, von bitterm, gemůrzhaftena die Versalt der Presse aushalten mögen.

Geschmacke, und angenehm gewúrjóafter Seruché. Grund, (Fárber) . Mark. Jac.

Frisch enthält diese Wurzel einen Fiebrichten Milchlaft, Grund. (Maler.) Die Oberfläche desjenigen Rörs der zu einem durichtigen goldgelben Harje eintrocknet. pers, worauf die Maleren gemacht werden soll, wie Der Weingeist zieht eine Einfcur heraus, die fast wie Ž. B. das Holz, die Leinwand, das Pergament u. ist, Pimpinellessenz (dymedt. Der wåfTerige Aufguß hat ei beist eigentlich der Grund, der keine andere als feine nen angenehmen Geschmack und Geruch nach Zitronschis ihin eigene natürliche Farbe hat. Allein die Maler verilen. Das mit Waller oder Bein bereitete Ertraft bat fteben aud) unter dem Morte und Namen Grund der eine zusammenziehende Bitterfeit, und das davon deftilir ersten Anstrich mit der Farbe, weldhen sie auf den natur: te Waller ijt kraftig und woylriechend. lichen Grund eines Körpers bringen, und eigentlich den Gğundbere, it derjenige, welcher leiden muß, daß übrigen zur Grundlage dienen muß. Dieser Grund ist der Bergmann auf feinem Felde mutien, churffen und nad) den versihiedenen Gegenstanden, die bemalet werden den Gang entblößen darf, dafür. muß der Lebuträger, Jollei, 'nicht weniger sehr verschieden.

nach erfolgter Befestigung, demselben den zum Bergrecht Grån das Glas zu fårben, f. Smaragdgrún. gewöhnlichen Bergkur ansagen, im Gegenbuch gewehren,

Grundballen. In der Wasserbaukunst diejeuigen und solden frer verbauen laten. Ingleiden muß er Wer Balken in einer Schleuse, worauf der Fußboden zu lies ge und Stege halten, und leiden, das Huthauser , Poch:

werke, Waschen und andere Taggebäude auf seinein Felde Grundbaß, (Musiel. Fundamentalbab.

gebauet, Sturzpiaße und Räume zu Wasserläuften, es Grund des Ballhauses, (Ballspiel) ist eine Ber sey auf Wiesen, deckern, Keldera oder Garten, anges nennung, die man der Hälfte desselben vom Striche bis. nommen werden mögen, sie auf teine Weile daran hins jur rediten Seitenmauer giebt. In dieser Halfte ist das dern, sondern vielmehr befördern. Jedod, foll auch das kleine Loch und das Bret in den Quatrés, in dem à Deo hin gesehen werden, das die Pochwerte, Schmieden und dans aber find in derselben die Dedans. Derjenige, der dergleichen Taggebaude, so viel immer möglich, au solche servitt, stellet kids auf die Seite, wo das Bret ist; der Orte, wo sie dem Grundherrn am wenigsten Schaden zus andere steht in den Quarrés auf das kleine Loch zu; in fiigen, geseget, und sie vor der Erbauung darum begrüßet den à Dedans aßer tritt derjenige, der og servirt zu den werden ; seine Wasser ist er auch schuldig auf Künste, kleinen Dedans an der Seite der Gallerie, der andere Hütten und Pochwerke berzugeben, ingleichen die Zes tritt zu dem großen Dedans. Auf dieser Seite ist audy chen mit Holz und andern Materialien zu versehen, und allemal, nach zwo Reihen Quaderstlicken, ein schwarzer zwar um einen billigen Preiß. Hingegen hat er die Erz. Strich; und dieses gehet bis zu der vierzehnten Reihe. fuhren um den Lohn, wie es andere thun wollen, vor ih. Bey der Thür, die auf dieser Seite ist, fteht der Mars nen zu genießen. Es ist aber ein Unterschied unter den queur,

Grundberrn zu machen, nämlich unter den, der das Grunde, (Schifffahrt) . Platten. Jac.

Bergregale selbst hat, und unter dem, auf dessen Erbgus Grund eines Gebäudes, (Baukunft) 1. Fundament. the oder Feldern der Gang entblóset wird. Sac.

Grün die Leinwand zu fårben, s. Leinen grún. Jac. Gråndel, (Mühlenbau) 1. Welle.

GrandEerben, (Bergelder) 1. Auftragen. Jac. Grůn den Cbagegin zu fårben, fiebe Chagrain. Grundlage, (Kriegsbauf.) 1. Anlage. Jac.

Grund legen, den. (Aufer dymidt) heißt, wenn man Grandfeile. (Uhrmacher.) Ift eine Einstreichfeile, die Arme an die Nuthe anschweißet. mit welcheč man, ohne zu zusehen, den Raum zwischen Grundlinie, (Marfsdyeider) ist die Linie, welche den allen Zähnen eines Redes gleich tief feilen kann, wenn Triangel (cyließt, delsen bcyde andere Seiten die Donlege man sie in ein, nach der Långe zusammen gebogenes und Seigerlinie ausinachen. túdihen taht lebt, ipelches, wenn die Tiefe groß ge. Grundmarchen, in Desterreich Marfstein, nung ist, über die Zähne herstreicht, und die Feile nicht Grundmasdyine, (Kupserstecher) l. Grundiverf. tiefer linken låst. Dies gebogene túc Stahl muß Grundmerget, Stahlmergel, Steelimarle, in Eng, tedyt grade und polirt seyn. Man kann es mit 18 draw tand, eine Mergelart, die leicht in Würfel von sich selbft ben an einer Seite felt an die feile zwingen. Grandfeste, (Rattuindrucker) 1. Grund,

bricht und ziemlich dicht ist.
Grundrecht, 1. Stroudrecht, Jaco

Grundi

Orunde

Grundt

751 Grundria, (Daukunst) ein Riß oder Vorstellung, fter bis auf die Erde hinunter gehe, und wie eine Thüre darinnen die Eintheilung eines Stockwerts von dem Ger könne aufgemacht werden, von welcher Beschaffenheit båude in leine Gemacher, nebst der Dide der Mauern die Fenster find, von denen ein Balcon angelegt wird. und der Scheidewande, ingleichen die Breiten der Thür. Die Camine und Rauchfange werden durch schwarze Viers me, Fenfter, Treppen u. f. xo. verzeicturet ist. Wenn man ecke abgebildet, und die Cloake durch schwarze Zirkel mit einen dergleichen Grundriß verfertigen will, so müssen alle einein kleinen Ausschnitt, die Trepperi find wohi kenntlich, die dazu nothigen Dinge, als die Breite der Hausthüren, und muß im Grundrisse allemal die rechte Anzahl der tie Fenster, der Mauer zivischen zwey Fenstern, der Verlas fen, nebst ihrer Länge und Breite und dem Ablake bemerkt ge, die Stärke der Mauer , Breite und Långe eines Zim. werden. Diese und dergleichen Dinge noch mehr pflegt mers, delsen Thüre, der Ort des da hinein zu setzenden man in den Grundriß nach einem verjüngten Waabftabe : Ofens, der Ort der Treppen und so ferner gegeben, oder einzutragen, und daraus alsobald die Größe eines jeden nach den Regeln der Baukunst, durch die Beurtheilung Theils und deffen Lage zu erkennen, und an dem Place des Ortes, wo ein Gebäude hinkommen soll, nach dem selbst, wo der Bau hinkommen soll, den Arbeitern., woo Sinn des Baaherrn, ausfundig gemacht worden seyn; da und was sie arbeiten sollen, anzuzeigen, Dergleichen man denn auf ein auf dein Reißbrett ausgespanntes Pas Grundrisse nun werden für jedes Stofwerk verfertiget, pier auf eine Linie diese Breiten, als der Thüre, den 20s um daraus die innere Beschaffenheit des Gebäudes durch. stand des nächsten Fensters von der Thüre, die Breiten gångig vor Augen zu haben. Diese Grundrisje müssen zu. der Fenster und ihre Beiten von einander und von den vor geinacht werden, ehe man den Aufriß eines Gebắus Ecken des Gebåudes, ingleidhen die Dicke der Scheidet deb, ingleichen dessen Profil oder Durchschnitt vorzeiche mauern xe. an gehörigen Orten auftragt; hingegen auf eine nen wil ; als wozu inan beyderseits jene nöthig hat. Andere Linie, so auf obiger in einem willführlichen Puncte Grundriß, (Kriegsbaukunst) wird diejenige Vorstels perpendikulár aufgerichtet wird, die Dicke der Mauer, die lung genannt, womit man den dufern Umfang einer Fes gange der Zimmer, und die Dicke der Scheidemauern zu kung, nebst allen dazu gehörigen Zußenwerken aufzeich). Ende derselben, ingleichen die Breite der Gemachthúren net, und die Breiten ihrer Brustwehren, des Grabens, an gehörigem Orte zc. angelegt; alsdenn durch die Theio des bedeckten Weges, der Berme, der Banquette, ves tungspuncte der erstern Linie mit der andern perpendiku: Wallganges, der bdachung u. s. 10. beinerket. Hon ein lár darauf stehenden Linie Parallellinien zieht; durch die nem dergleichen Risse verzeichnet man erst den Umsang Theilungspunkte der andern Linie aber gleichfalls Parallels des Hauptivalles, nach einer vorgegebenen Manier zu bes linien mit der ersten zieht, wodurch sich ein Mets ergeben feftigen. Sit die Festung regular, so wird solche nach seis wird, in weichen der Grundriß gar leichtlich ausgezogen nem regulären Vielecke eines Zirkels ausgetheilt, die Pos werden kann. Hier pflegt man alodenn noch die Treppen, ingon gezogen, der Perpendikel an die Mitte der Polygon Camine, Defen u. F. F. im Grunde hinein zu verzeichnen, angeseßt, dessen Länge aus der vorgegebenen Polygon, und den Niß gehörigermaaßen auszuschattiren. Di: Mit die gebraudite Art zu befestigen bestimmt, die Capitallinien tellinie eines solchen Rillies, welche denselben in 2 gleiche aus dem Mittelpunkte desselben Zirkels, und die epißen Theile theilet, und zu erkennen giebt, ob die Eurythmie der Polygon gezogen, die Lage derer Défenslinien ven mohl beobachtet worden sey; pflegt man durch ein Creutze der Spiße der Polygon durch die Ertremitåt des obges den vor den andern zu diftinguiren. Wenn Säulen, Wand- dachten Perpendikels bestimmt, welches nach erfordertext fáulen, Pfeiler, Wandpfeiler vorkommen, muß man sole Umständer, theils von außen hineinwärts, oder von étie dhe ebenfalls in Grundrissen derzeichnen, und ihre Weiten nen herauswärts, geschieht. Benn dieser Umriß fertig von einander bemerken, um dadurch zu erkennen, ob das ist, so werden die Äußeniverfe an ihren Orten gehörigera Bert nahefaulig, schönsäulig oder weitläulig fey. Die maaßen eingetragen, der Kaupgraben um den Hauptwali, @anien werden im Grundrisse durch einen Zirkel, dessen und die kleinen Graben um die Außenwerke mit den FacSemidiameter dem Modell der Säule respondirt, die cen der Bolló und Außenwerte parallel gezogen, ind die Pfeiler hingegen durch ein Viereck, so ihre Stärke beinerkt, Slacis ebenfalls mit diesen Graben parallel gezogen; außet borge tellt; beyde von diesen Vorstellungen werden auss wo die Warenpláße, Traversen, Absehnitte u. f. f. him schattitt. Die gewölbten Begen pflegt man durch punctir. kommen sollen. Alsdenn deutet man darinnen die Dide te Linien anzuzeigen, und besonders die Creuzgerólber der Glacis, die Breite deb daran liegenden Banquets und durch punktitte Crenze. Wenn die Fenster Brustlehnen bedeckten Weges, gleichfals durch Parallellinien an; und haben, so wird das Viereck, so im Grundrisse dessen Dis am Hauptwalle wird um den Umrig die Breite der Berme, de bemerkt, schwarz ausgemacht; die Embrasure hingegen Dicke der Brustwehr, Breite des Wallganges, dessen oder der Ausschnitt von demselben, welchen man vor den Anlage, und eben dieses an den Aufsenwerken bemerkt. felisten try steinernen Bånden zu machen pflegt, damit Die General - und Particularabschnitte, die Cavaliers, man nabe an die Glasfenster kommen und bequem hinaus Caponiers, Appareilen, Coffers, Cavetten und Traversen sehen Fönne, wird weiß gelassen. Wenn dasselbe långlich in den Gråbern, die Brücken, Thore, Gassen, Quar. te Viereck an dir Deffnung des Fensters, anstatt schwarz tiere und überhaupt alles Merkwürdige in einer Festung zu seyn, weiß gelassen wird, so bedeutet es, daß das Fen. an seinem gehörigen Orte angedeutet, deren Lage und Größe

75?
Grundr

Grüne
man alsbald durch einen daben gezeichneten Maaßstab zu beit viel mehrere Abdrücke aushalt, erfand Gottlieb Heis,
fcaßen fahig. Eben dieses ist ben dem Grundrisse einer geb. zu Memmingen 1686. geit. zu Augsburg 1740. Er
irregulären Festung zu beobachten, welche inan nach den jand, das die Gründung der Platten mit der Hand bes
Regeln der irregularen Fortification einrichten mus. Dies Idwerlich war, daher Mann er auf Mittel, sich diese Ar.
le Grundrisse dienen, den Bau einer Festung zu dirigiren, beit zu erleichtern, und erfand eine folche Maschine, die
wenn sie erst gebauet werden soll; hingegen deren Stärke ein Grundwerk genannt wird. Auch der Augsburger,
und Schwache daraus zu beurtheilen, wenn sie bereits ers Johann Heinrich Honig, erfand einige Grundwerke mit
bauet ist, und hat sich der Ingenieur, der sie erbayet , abs Geivichten und Kådern.
zeinehmen, wo die feftung am schwady ten und daber am Grüne 2 Ale, (Fischer) nennt man die Nase zum una
leichtesten zu attaquiren (cy.

terschiede der geräucherten, F. Hal. Jac. Grundrubr, ist das auf den Flüssen, was das Stranda * Grüne Beiie auf solz. Mehmet 3 Theile Grüns redt an der See ist, nämlich, daß die Personen und Sax span, 1 Theil Salmiaf, reibet es unter einander mit stars den, die den Grund berührt, d. i. in Flüssen zu Grunde fem Weine Tig, darnach in ein wohl glasurtes Gefäß gee gegangen oder Schiffbruch gelitten haben, dem Herrn des than, in dieses legt das glatt gehobelte Holz, welches zus, Wallets verfallen fern sollen.

vor 24 Stunden in starkem Alaunvaller gelegen und ivica Grandcubrrecht, (Schifffahrt) ist, wenn in Sees der getrofnet, laßt es darin liegen, bis es schon grün ges platen derer Schiffbruch Leidenden Sachen an das Ufer ges färbt. Oder grüne Nusschalen genommen, selbige in trieben werden, und den Territorialherren zugehören. fetarfe Lauge gethan, auch etwas Vitriol und Alaun dazu,

Grundsdonut, (Fischer) ist eine lange Schnur von und mit einander Fieden lassen, nehmet hernach ein halb Pferdehaaren, an welche Walhaken mit kleinen Fischen bes Loth Grúmpan mit Esig abgerieben, thut soldies auch in fettiget sind. Die Schnur wird an beyden Enden durch die Lauge, siedet das Holz wohl darinnen, so wird es ein Gewicht, Stein oder einen Stcef feste gemacht; doch schón grún. Zuvor. Aber muß das Hola zwey Tage in kann dieses Fischerzeug nur in Seen oder in einem nicht sdarfem Essig gelegen, und wieder getrockuet seyn, ehe schnell fließenden Strohme mit Nußen gebraucht werden. es gefotten wird. Oder man reibet Grünspan mit stars

Grundstein, (Baufunft) ist das unterste und größte fem Weinestig zart ab, thut 2 Unzen Vitriol dazu, und Glied am Fuße des Säulenituhls oder Fußgesimsce, wel. låßt das Holz darinnen weichen, bis es seine gehörige Fary ches sonst die Werkleute eine Platte nennen. Bey deni be angenommen hat. Vitruv heißt es Quadra, bey den Franzosen le zocle Grüne Citronate, 1. Citrone. oder socle, bey den Stalienern il focco; des Namens Grůn das Leder zu fårben, s, leder schön grün zıç Grundstein bedient fich Goldmann in seiner Baukunft fårben. p. 12. die Höhe dieses Gliedes ist in der Toskanisdhen und Grüne Erde, # in Berlin Fostet das Pfund 2 bis Dorischen Ordnung 1 Mudel ; in der Jonischen 2 7 Minus Groschen. ten, in der Römischen und Corinthilchen 25 Minuten eis Grüne farbe. Die gewöhnlichen Núanzen derselben nes Modells; durchgängig aber in allen Ordnungen bes sind: Spangrün, Berggrün oder Seladongrún, Gras tonimt es zu seiner Auslaufung 1 Modell, 231 Minute, grún, welches das eigentliche Grün ist, Apfelgrün, Laudy

Grundfiúđe, heißen überhaupt die Häuser, länder oder Saftgrún, Zeisiggrün und Olivengrün. reyen, Gärten, Deiche und dergl. lo dem Bürger oder Grüne Farbe auf Baumwollenzeng, ý. E. Mans Landmann zuständig sind.

fdbester. Das Grúne ist nichts als eine Mischung des Grundtadelafde, (Schiffbau) heißt affes, was an Blau und Gelben; beyde Farben werden auf so verschie. Tauwerk zum Ankergeråth und zur Befestigung des Schife dene Weise zubereitet, daß man dadurch gezivungen wird, fes gehört. Wo fe gewöhnlich auf Kausfahrern geborgen icde dieser Farben besonders aufzutragen; aber dennode wird.

läßt sich der verlangte Effekt ebenso wohl erhalten. Man Grundwasen, (Wasserbau) find Körper, die gewöhns färbt aber am zuträglichsten zuerst blau, und auf diese lich 32 Fuß lang und s Fuß im Durchmesser dick, von Busch, wird das Gülbe aufgefekt. Man bearbeitet das Zeng eine Erde und Steinen gemacht, mit großen Beden gebunden Viertelstunde lang, man sentt es wenigstens 12 Stunden und vor Wasserwerfe vorgelegt werden.

lang in ein Bad von heißem Wasser, darinnen man vier Grundwasenweden, (Balserbau) sind zwey - auch Thcile Alann und ein Theil Salpeter aufgelöst tjat; man breyjáhrige gerade gewachsene Stangen von Weiden, die arbeitet das Zeug von Zeit zu Zeit, in der Zwischenzett 11 -- 12 Fuß lang sind. Zwen dergieichen bindet inan von 12 Stunden, im Bade, damit es gleichförmig und an dem dünnen Ende zusammen, und hiermit werden die nachdrücklich von der Beize durchdrungen werde; man Grundwasen gebunden.

wå dyt es endlich im Flusse vom Leberfluile der Farbe rein, Grandwerke, Grandmaschinen, (Kupferstecher) Man bringt das Zeug in ein heißes Bad vpn 8 Theilen find Vorrichtungen, womit die Stupferplatten, die man Wasser und von einein Theile des Waidbades, worinner zur schwarzen Kunst brauchen will, weit geschwinder, als daljelbe so lange bewegt wird, bis dasselbe alle Farbe beya mit der bloßen Hand, und auch weit tiefer gegründet nahe verloren hat, man hebt das Zeug aus dem Bade, werden fónneni, so daß die beruach darauf gebrachte Ur und Teet eben diesem Bade zwey nexe Theile vom Waids

bade

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