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Garmenm

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Gaime y Calmey, . Man hat weißen, gelben und eisen in einen langen Einguß ausgegossen, und also die Gees rostfarbigen Gallmey. Er ist nicht sonderlich schwer. Seis schmeidigkeit untersudyt werden. Wenn Bleyglanz unter ne eigene Schwere ist 4,4 bis 5,0. Hr. Bergmann fand dem Galmey oder unter der Blende bricht, ist das Ró in dem weißgelben Gallmey 84 Theile Zinkkale, 3 Theile sten, wie mit einer strengen Bleyerze, zu verrichten. Eisentale, 1 Theil Thonerde uno 12 Theile Kieselerde. Auf daß aber das Bley nicht unter den Messing fomme, man bearbeitet den Gallmen nicht geradezu auf Zink, und dessen Farbe und Gescimeidigkeit verderbe, wird uns weil diese Arbeit kur in verschlossenen Gefäßen, folglich der das Gemenge der dritte Theil Lehm genommen, und nur im Kleinen gesdeben kann. Marggraf war der erfie, im Tiegel so fest zusammen gedrückt, daß der Messing der hiervon schrieb, und zeigte, daß durch

) obiges Verfahs nicht unter das Gemenge kommen kann, sondern, nur ren der Zink aus seiner wahren Miner, dem Gallinen, ganz blos von dem Zinndampfe durdydrungen, in seiner Lage metallisd) ausgeschieden werden könnte. Dieses geschah bleibe. 1746. Doch joulder Bergrath Anton von Swab schon 1742.

Galmey auf Zink zu probiven, l. Zink aus dem mit dieser Sache bekannt gewesen seyn, und soll sie haben Salmey herzustellen. wollen ins Sroße treiben. Ob nun gleich der Gallmeys istan .

Galmey : Blende. (Bergwerk.) Dieses ist eine Art fen, daz man ihn darauf bearbeitet, und dieser heißt eisen. Blende, die eben so reich an Zint, wie der Galmey, ift; baltiger Galliney. Im Jahr 1656. erkannte Glauber sie hat meistentheils ein irregulaires, blåtterigtes Gefüge, schon den Galmey als Zinkminer; auch Homberg erklärte und ein ziemlich schweres Gewicht. Die Farbe derselben suiche im Jahr 1695. Dafür.

ist meistens braungelb; einige schwärzlich, bellgelb, auch, Galmey auf Meffing zu probiren. Es werden jedoch selten, weißlich oder ins Brúne fallend, ist meia zur Probe 12 Probircentner Galmen erst gröblich zerstof: feurs halbot:rchsichtig, führt fast allezeit Schwefel ben rich. fen, auf einigen Rostscheiben unter der Muffel scharf ge. Man trifft diese Blende vielfältig ben den Bleyerzen an, röstet, welches, weil kein Zusammensintern zu besorgen und werden solche dadurch), bey dem Schmelzen, To râu. ift, in etlichen Ssunden kann geendiget werden. Diese berisch und unertig, daß uft nicht der dritte und vierte klar zerrieben, werden, dem Maaße nach, mit eben so vies Theil heraus zu bringen ist. len kleinen, zerstoßenen, reinen Kohlen vermenget, und, Galmeymůble. (Messinghütte.) Diese Mühle hat damit solches desto egaler geschehen könne, mit Wasser ans zween Laufer, deren Uchse an eine senkrechte Welle befes gefeuchtet; das Gemenge zur Hälfte in einen Schmelzties stiget sind, und von einem Pferde umgetrieben werden. gel gethan, sehr dånn geschlagene Plåttchens von dem fein. Diese beyden Mühlsteine laufen frey auf einem großen Aten Kupfer darauf gelegt; auf diese der Rest vom Siemens eingegrabnen Steine, dessen Umfang von einem breternen ge, und dann wieder kupferne Plåttdyens. Es gehören Schuße eingefasset ist, den verschiedene Pfåhle feste hale aber auf die 12 Centner 8 Centner Kupfer, und ist dabey ten. Der untere Zapfen beweget sich in einer metallenen zu merken, daß soldie über dein Gemenge breit aus eins Pfanne, die in einem viereckigen Baum eingelassen ist, ander zu legen, damit es allenthalber mit dem Kupfer welcher in der Mitte des Steins durch ein Loch, von der bedeckt rey. Auf das lekte Kupfer wird endlich ein Paar nånilichen Gestalt, gehet: der obere Zapfen aber gehet in Queerfinger hoch oder so viel in den Tiegel gehen kann, zwey zusammen gefekten Stücken, welche in einem Loche Kohlenstúbbe gedeckt, und der Tiegel mit einem Deckel im Balkon des Gebäudes mit zwey Bolzen, die durch den verfehen. 2) Die Cemencation und das Ochmelzen ges Balken geben, starf befestiget werden. Der Arbeiter, lo schiehet in einem Windofen, eine halbe Stunde lang, mit zu dieser Arbeit ist, wendet stets den Galmen mit einer gelindem Feuer, welches nach und nach bis ohngefähr zu Schaufel im, damit er durchgängig unter die Mühlsteine dem Grade verstärkt wird, darinnen Messing fließet. tómmt, und gleichförmig zerdrückt werden kann. Ein Zeichen, daß der Galmey auf Zint fich reducire und Das Pferd fimmt in einer Minute viermal herurn, das Kupfer durchdringe, giebt die Farbe der Flamme, und kann täglich 20 Maan Valmey mahlen. Ein solches weiche blaulid), mit etwas Danıpf, er dyeinet. Mit dies Maag hålt oben 15 Zoll und 6 Linien im Durchmesser, fer Hige ist noch eine gute Stunde fortzufahren, und dann auf dem Boden 13 Zoll und 6 Linien, und ist 13 Zoll der Tiegel aus dem Feuer zu nehmen. ;) In dem abges body. Es hat die Gestalt eines Eymers, und ist mit ein kühlten Gefässe wird sich das Kupfer sehr verändert fin: fernen Reifen beschlagen. Am Gewicht enthålt es 150 deni; es bat am Bewichte um ein Großes, nämlid) ein Pfund Galmey, und also macht die Maaß zusammen 39 Viertel, ein Drittel und darüber, zugenommen; die Gentner, welches das gewöhnliche Tagewerf ist. braunrothe Kupferfarbe hat sich in eine schöne gelbe, beys Wenin Tiegelerde auf dieser Mühle gemahlen wird, for nahe dem Golde gleiche Farbe, verändert, und die met werden in einer Stunde 4 folche Maaß fertig; sind es aber tallische Gefdruneidigkeit ist vollkommen geblieben; nur alte Tiegel, so können in einer Stunde nicht mehr als 3 mit dem Interschiebe, daß sie sich in der Hite verliert, Maas gemahlen werden, weil der gebrannte Thon hårter und, wenn es sehr heiß und dunkelglühend wird, fic iftAn Holzkohlen werden fündlid) 6 Körbe gemahlen, durch einen geringen Stoß zertheilen läßt. Die Körner welche nicht mehr als drey Körbe Gefübe oder Kohlene, fönnen unter einer Koblenstubbe jusammen geschmolzen, meht geben.

Galmer

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Gai ne 18,

Ganaffe Galmey zu zerlegen nach Sen. Bergmann. * Dies man besonders gålte Kübe, gålte Schaafe und gelte fer giebt uns zivo Methoden hierzu. Die erste ist, ihn Ziegen. in Salpetex säure vermittelst der Hitze zu dephlogistisiren,

Gamandora, f. Gummi Gutt. und die Säure jur Trockne abzudunften.. - Diese Opera.

Gambarelli, cine Art kleiner eininarinirter Taschetta tion muß man zwen - oder dreymal wiederholeti, und je: krebse, die úber Venedig und Triest zum Handel geschickt desmal zweymal so viel Säure gebrauchen, als das Erz werden. piegt; und endlich alles, was sich ausziehen láßt, in ei. Gambenklavier, ein von dem Organist Gleichmann ner frischen Portion Salpetersäure auflösen. Hierdurch in Jimenau 1725. erfundenes Tastenintrument, mit der wird der Zink und das Blen, wenn es vorhanden ist, mit Einrichtung einer Leyer, welches der Biola gamba nach. Dem Thon aufgenommen, indeß das, Eisen, weil es des ahmet. phlogistifirt ist, mit dem Kiesel unaufgelöst bleibt. Wenn Gambienser Gummi, ist ein hartes, gerbrechliches, die Auflösung Bley enthält, so wird die Kochsalzfåure es dunkelrothes, oder beinahe schwarzes, undurchsichtiges niedersdylagen, und alsdenn kann man Vitriolsäure ge: Gummi, von welchem jedoch die kleinsten Stückchen roth brauchen, um die etwa enthaltene Kaskerde niederzuschla- und durchsidstig find. Es giebt keinen Geruch. Auf der gen, oder Bley und andere Metalle tonnen durch ein bin. Zunge zerfließt es geschwinde ist ein schleimigtes Wefen, zu gethanes Stück Zink niedergeschlagen werden. Den und verursadyt ein starkes, doch angenehmes Zusammena Zink kann man alsdenn durch Blutlauge fållen, deren Ges ziebn; wenn es gróblich gestoßen, løft es sich im Waffen wicht durch s dividirt, das Gewicht des, in metallisder größtentheils auf, und theilt demselben eine dunkelrothe Gestalt im Erz enthaltenen Zinks giebt. Der unaufgelöste Farbe und ehren starfen zusammenziehenden Geschmac Rúcitand muß mit dreymal so viel concentrirter Pitriot mit. Was im Wasser unaufgelöst bleibt; scheint harzig säure behandelt, für Trockne abgedunftet, und alles aufs zu feyn. Es untersdyeidet sich von dem Senegallischeut lösbare mit warmen Wasser ausgezogen werden. Das Gummi, weil es viel zerbrechlicher ist, und von dem Dras Eilen muß durch die Blutlauge, und der Thon durch lufte chenblut, mit welchem es leicht verwechselt wird, weil es volles Mineralalkali niedergeschlagen werden, welches man sich im Wasser auflöst

. Es foll als ein rother Saft aus auch der Salpeterauflösung, wenn der Zink prácipitirt ist, einem Baume in Gambia Fließen, welcher Pau de Sangue zuleen muß.

genannt wird, sonst aber unbekannt ist. Man braucht Die zweyte Methode ift tarzer und finnreicher. - Er es zu Arzneyen. destilirt die Vitriolsäure über den Ballmer bis zur Trockne's

Tamronische Rechnungsmünzen. Man rechnet

i Toman ju den Nudiand laugt er in heißem Waffet aus, was abrig nach Mamoudis Courant zu 20 Gafsal. bleibt, ist unaufgelöster Kiesel. Zur Auflösung segt er

100 Mamoudi Courant. i neuer Bassi oder Abasti ift 2 kaustisches fluchtiges Alkali, welches Cisen und Thon nie. Mamoudi Courant. Von den Mamoudis foll i Siber der chlást, aber den Zink aufgelöst läßt, weil er in vitrios und Kupfer seyn, 100 weiße oder silberne Mamoudi zu ljictem Salmiak auflösbar ist

. Den Niederschlag loft er Avesa in Chusistan geprägt, wiegen 711 Miscal oder 6942 wieder in Vitriefaure auf, und seheidet Eisen und Thon, Afen. Mithin würde ein Mamoudi zu 28 As fein Sils wie zuvor.

ber getvůrdiget, und 22 pf. Convent, Geld werth, und Galnote, (Schiffbau) f. Galleote. Jac.

26assi 3 gr. 8 pf.

Gamsel, (Schifffalyrt) ein Donauschiff, To 90 bis Galop, (Bereuter) ist recht der mittlere Gang zwis 100 Baprifiche Fuß lang ist, und zur Hausfahrt gebraucht Ichen dem Trott und der Carriere, woben das Pferd die wird. benden Vordeịfüße fast zugleich etwas hoch erhebt, und Gamuto, ein Urt Werg oder Hanf, die in Ostindien mit den beyden Hinterfußen auf gleidse Weise folgt. Eis und auf den philippinischen Inseln, von den Palmbäumen nen englischen Galop nennt man, so ein Pferd die perfertiget wird. Die Hollander, Spanier und andere Schenkel nicht hoch genug aufhebt. Wenn ein Pferd dens Natiorze kaufen das Tauwerk, welches daraus gemacht jenigen Vorder- und Hinterfuß, mit welchem es zu galos wird, sehr gerne, obschon es nicht vollig fo baltbar, wie piren angefangen hat, allezeit eher aufhebt, als den andern, unser Hanfwerf ist. so galopitec es vein und kunstmäßig; wechselt es aber ohne Ganafie, Ganasche, (Roßhandel) heißt die untere des Reuters willen mit den Schentein, so heißt es falsch Kinnlade des Pferdes, von der Keble bis zum Kinn. Ele galopiren.

besteht aus einem Knochen, welcher in ziveen Hefte ge. Gåltevieb, (Viehzucht) oder, wie es andre nennen, theilt ist, die aber bey einern erwachsenen Pferde nicht so das gelde, gólie, kalte oder gůbste Vieb, wird das merklich zu unterscheiden sind, als an Fullen. Der Rauma jenige Rind: Schaaf, und Ziegenvieh genamt, welches zwischen beiden Heften formirt in- und auswendig eine entweder noch nicht zugekommen und getragen hat, und Art Ranal oder Ninne: in der inwendinen Ribt die Zunge; unter den Rindvieh noch Fersen oder Kalben oder gälte und die åußere Kinne verengeit fich immer gegen vorne Stůde beißen, oder welches zwar ein oder einigemal zu , bis sie sich beym dußersien Theile des Unterkiefers, trachtig gewesen, aber doch wieder ausgefekt, und zuweis oder an dem Orte, wo sich die besten Knochen der Gauas (en ein oder mehr Jahre nicht tráchtig wird, und diese nenut fche über dem Kinne und Auswendig, an dem unterein Technologiídeo no órterbuch V. Tbeil.

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backen

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Gand

Bang

baden verrinigen, vollig verliert. Die Beulen zwischen Berhårtung der Maffe oder durch Erdbeben entstanden, den Ganasden sind ein Zeichen der Druse, und man und nachher durch die Wirkung des Feuers und Wassers nimnit insgemein als ein Kennzeichen an, daß die Druse mit den Gangarten und Erzen ausgefüllt worden sind. gutartig ist, wenn sich solche hin und herschieben lassen; Wenn zu der damaligen Zeit die Oberfläche unter dem fiben sie aber an den Ganaschen fest, so hält man es für Meer stand, und also das Wasser die entstandnen Spale ein Merkmal, daß der Roß fchon wirklich vorhanden sery, ten sogleich anfüllte, so ist der Ursprung der Gangarten, uver daß er doch aus der Druse entstehen werde. welche mehrentheils krystallinisch sind, leicht zu begreifen; Gandange, T. Sineser Rangam.

aber die Entstehung der Metalle ist nicht so deutlich, und Gang, (Baufunft) f. Gallerie. Sac.

wir inússen über die Art, auf welche die Natur selbige Gang, Erigang. (Bergbau.). So nennt man die hervorgebracht hat, unsere gänzlide Unwissenheit gei Spalten der Gebirge, in welchen die Metalle, Erze und stehen. andere von der Malle des Gebirges, oder der Bergart, Man erfennet aus vielen Kennzeichen, ob ein Feld unterschiedene Fossilien enthalten sind. Um sich von der der Gebirge einen Ersgang enthålt, vornehmlich wenn gewöhnlichen Gestalt dieser Gånge richtige Begriffe zu ma: dieser Erigang nicht weit von der Oberfläche der Erde ents den, stelle man sich durch das Gebirge, oder einen Theil fernt ift. Denn Erdgegenden, die mit Mineralien erfüllt desselben, zwo paralele Ebnen gesegt vor, die die über sind, důnsten schweflichte und metallische Dämpfe aus, einander liegenden Schichten der Gebirgsmalle, die Ges welche bisweilen beträchtlich genug find, um einen Eins birgslager durchschneiden. Wenn man sich nun den druck auf die Empfindungswerkzeuge zu machen, die fick Raum zwischen diesen Ebnen entweder leer oder mit einer aber am östersten durch die Wirkungen zu erkennen geben andern Masse ausgefüllt denkt, so hat man im ersten Fat welche sie in den Pflanzen hervorbringen. Sie machen le eine Kluft, im zweyten einen Gang. Haben diese fie mager, fiech und halb entfärbt; oft sind sogar, sagen Ebnen einerlen Lage mit den Gebirgslagern selbst, und ist die Mineralogen, dergleichen Orte gånzlich unfruchtbar, thr Raum ebenfalls mit einer andern Materie ausgefüllt, und es wádoft keine einzige Art von Vegetabilien auf rela To heißt ér ein flót. Man sieht diese Ebnen als Granger bigen, ohnerachtet der Erdboden Tonft gut, und zur des Ganges an, uno ihr Abstand von einander bestimmt Fruchtbarkeit fehr geschickt zu seyn scheinet. Es ist unter. feine Dicke oder Machtigkeit. Bey den Gången heißen dessen gewiß, daß man auch sehr fruchtbare Erden und ein diese Gränzen Saalbånder, und zwar die obere das im besten, Zukande fich befindendes Pflanzenwachsthum Hangende, die untere das liegende; bey Flogen wird auf metallisdyen Erdgången findet, selbst oft, wenn solche die obere das Dach, die untere die Boble geniaant. der Oberfläche der Erde sehr nahe sind. Die Quellen von

Die Rid;tung eines Ganges nach den Weltgegenden, mineralischen Wallern, die guarz. oder spathartige Natur oder des Winkels, welchen die in seinen Ebnen gezogenen der Steine, die sich auf der Oberfläche der Erde befinden, Horizontalinien mit der Mittagslinie machen, heißt sein ja sogar die Stúden von Mineralien, die man antrifft, Streichen, und wird von den Markscheidern nicht in sind nicht weniger anzeigen von Erzen. Man juuß aber Graben, sondern in Stunden angegeben. Man theilt auf diese Kennzeichen nicht schlechterdings rechnen, denn zu dem Ende den Horizont in 24 Stunden, welche vom oft geschieht es, daß man ben alle dem nichts, oder wes Mittagspunkte und Mitternachtspunkte aus zur Rechten nigstens sehr arme Erze antrifft, wenn man die Erde auf. bis XII fortgezahlt werden. So falfen die gedachten gråbt. Die besten Rennzeichen dieser Art find noch die

Puntte felbst in die zwölfte der Morgen und Abende måßige Höhe des Gebirges; mineralische Wasser, Riese, punkt aber in die sechste Stunde, und von einem Gange, Vitriol und alaunhaltige Erde, alte verstürzte und verlas. welcher von Nordoft nady Súdwest läuft, fagt man, er rene Gånge, Beschlagen des Gebirges mit einer Erbart, ffreiche in der dritten Stunde. Je nadidem diefe die von der, welche das Gebirge ausmacht, verschieden ist. Richtung eine solche ist, hach welcher man in eben diesem Die besten Orte zu dergleichen Untersuchungen sind die Gebirge bereits viel oder wenig fündige Gånge angetrofs Chåler. Die Wasser, welche sie durchfließen, pflegen fen hat, sagt man, der Gang streiche in einer guten oder oft durch Hinwegschlemmung der Erde, welche das Ger schlechten Stunde,

birge deckt, die Erzgånge zu entblößen. Auch kann man Die Neigung des Ganges gegen die Vertikalebne heißt aus dem abgerissenen erzhaltigen Steinen und Sande, die fein fallen, und wird durch gewöhnliche Grade ausges im Bette des Flusses angetroffen werden, auf ähnliche in drückt. Die Wissenschaft alles dessen, was hiebey auf Åbs der Gegend gewachsene Erze schließen. Das Aufgraben messung und Berechnung anfómmt, heißt die Markscheio der Erde, wo man Erze vermuthet, oder Schürfen, ift dekunst.

demnach das einzige gewisse Mittel, wodurch man sich Die Gånge find mit einem, von der Bergart verschies überzeugen kann, ob fie in der That etwas enthalten, oder denen Sestein der Gangart ausgefüllt, in weldoer die nicht, und von welcher Art der Gehalt fey. Denn es in Erze liegen. Die feine Erze enthalten, heißen taube leicht einzusehen, daß die berüchtigten Wünschetruthen, Gånge, die übrigen fåndige.

vermittelst welcher viele Leute, ohne die Erde aufzugra. Man sieht diese Gánge am wahrscheinlichsten als Spal ben, die Erze und ihre Beschaffenheit entdecken zu tónnen, ten an, welche in den ältesten Gebirgen, entweder bey vorgegeben haben, und noch vorgeben, ein blosses Hirn.

gefpiant

Gang

Gange

611 gesptunst find, das seinen Ruf nur der Unwissenheit und Tage; theils müssen mit Schächten in ziemlicher Tiefe er Leichtgläubigkeit zu danken hat.

sunfen, theils auch mit Stollőrtern und Queerschlågen Gang, (Gårtner) heißt ein nach der Schnur gezoges

entblößet werden.

Gånge fallen einander in die Vierung. d. i. Wenn Mer, oder frumm laufender, von allem Unkraut fleißig gereinigter, und mit Walzen geedneter Sandweg, nors jüngere gerutóete Gange zu einem ålter gemutheten Gans

ge, dem Streichen oder Fallen nad), darzu kommen. auf man bequem gehen kann. S. a. Alee.

Gånge bereinwerfen, wenn sie mit Sdjießen ges Gang. (Peitschenstockmacher) To nennt derselbe das

wonnen werden. fahraubenförmige Gewinde der Peitschenstocke.

Gang einer Uhr durch alle Monate des Jabrs. Gangi (Müller) wird in den Mühlen das zu einem Den Anfang machen wir nicht mit dem Januar, sondern mit Wasserrad gehörige sämmtliche Getriebe genannt. Eine dernisten September. Diese Epoche hat dieses Empfeb. Mühle von vier Gången, hat nach Staberzeug auch vier tende für fich, das der wahre Sonnenmittag mit dem Wasserråder, nach Panjer, oder Panfterzeug aber nur Mittage, den eine bestandig nach der mittleren Zeit ge. jmer, weil ein jedes davon zwey Kammråder, und folge hende Uhr zeiger, bey seinem Anfange irgend eines Mo: fich auch zween Mühlsteine umtreibt, und dieses heißt nats so überein trifft, als bey diesem. Septembet, man einen doppelten Gang.

Da bey dem Schlusse des vorigen Monats die wahre Gang, Eingang. Barkbålser, Leibholzer, Planı Zeit der Sonne und die mittlere Zeit der Uhr übereintrafi ken, Scheerfiođe, wegerangen u. E... (chiffbau) To gehen Sonne und Uhr mit dem Anfange dieses Mos beißt eine Reihe vor einander gestossener Stúde nach dem nars von einem Punkte aus; aber jede nach ihren Gefe.' ganzen Belauf des Schiffs von vorn nade hinten, so breit ßen. Die Sonne geht in Bergleichung mit der Uhr an ihn eine Holzbreite liefert.

jedem Tage dieses Monats eine Drittelminute zu geschwin. Gang der Ubr, (Uhrmacher) L. Gang einer Uhr. de. Mit dem Schlusse des Monats ift fie 10% Minute Gang, Wasserbau) f. Bette. :! Fac. is

vor der Uhr voraus, oder, welches einerley ift: die Uhr Gang ariet sich mit dem andern, das ift, kommen ist so viel zu langsam gegangen. October. Die Uhr ầusammen.

geht in diesem ganzen Monate noch zu langsam. Aber Gang, aaf einen finken, (Bergw.) s. Xuf einen ihre Langsamkeit, die in den ersten Tagen des Monats Oang sinfen.

noch tåglich fast eine Drittelminute betrug, wird gegen Gangbare Werkstätte, (Handw.) fiehe Besente den noten Octob. nur eine Viertelminute auf jeden Tag; túhle.

gegen den 20sten nur eine Sechstelminute, bis am Ende des Gang. Barkbólrer, (Schifffahrt). f. Gang. Monats Sonne und Uhr gleich geschrinde gehen. Uebers

Gang, bebauner, (Bergm.) f. Bebauene Gånge. haupt verspätet sich die Uhr vom ersten bis zum lesten Sac.

dieses Monats 6 Minuten. Die Sonne geht also mit eis Bang belegen, das ist, daranf arbeiten lassen. nem in diesem und dem vorigen Monate gewonnenen Bore Gang belebnen, I. bestätigen.

fprunge von 161 Minute in den November. Moveme Gang bestreicet ein ander Gefehrde, wenn der ber. In dem ersten Viertel dieses Monats geht die Uhr Gang aus seiner Stunde kommt und sein Streichen vers so geschwind als die Sonne, wober gleichwohl die Sonne. åndert.

noch 16 Minuten voraus ift. Nach und nach nimmt der Gang beweiset rid, d. i er wird fündig.

Wettlauf eine andere Wendung, und die Uhr bringt jede Gang beweisec sich am Tage mit Erz, d. i. wenn 24 Stunden eher zu Ende als die Sonne die ihrigen. der Gang zu Tage ausstreicht mit Erze.

**: Gegen die Hälfte des Monats beträgt das Gefchroinder. Gang beweiset sich in der Siderung mit Sils gehen der Uhr in fünf Tagen eine Minute. Gegen das ber, 0. i. wenn in der Sicherung gut Erz gefunden Ende aber macht es schon eine Minute in drey Tagen. wird.

Ben dem Schlusse des Monats hat die Sonne nur noch Gånge, (Gärtner) heißen in der Grasegården diejenis 104 Minuten vor der Uhr voraus. December. Die gen Wege, die man, wenn das Gras mådyrt, macht, und Sonne hat zwar bey dem Anfange dieses Monats 101 zu dem Ende das Gras am ersten darauf abjayneidet, das Minuten voraus ; aber weil sie jest eine solche langsam. mit das Uebrige nicht vertreten werde.

keit annimmt, als sie sonst zu feiner andern Zeit im gan. Gånge anschlagen, d. i. wenn Erze und Berg, wie jen Jahre thut, so wird sie nicht allein gegen den 24 ten sie in der Grube gervonnen, zugleich vom Anfaläger in December von der Uhr eingeholet, daß die wahre und der Grube eingefüllet, und heraus an Tag gezogen mittlere Zeit wieder zusammentrifft; sondern sie macht den werden.

3:1 sten ihren Mittag 38 Minuten später als die Uhr. Gånge auftreiben, d. I wenn selbige mit groben Dieser geschwinde und merkliche Wechsel rührt daher, weil Fäusteln, Keilen, Rißen, Federr, Fimmeln und dergleic die Sonne in dem ersten Drittel dieses Monats binnen dhen müssen gewonnen werden,

rechs Tagen über 21 Minute , und in den beyderi lebaten Gånge erbrechen, gesdiehet auf unterschiedliche Wein Dritteln desselben täglich fast eine halbe Minute zu langa se, theils Gange erschürft oder erreicht man alsobald am sam geht. Jannak. Die ubr macht am ersten dieses

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Donato

612 Gange

Gange Monats ihren Mittag 4 bis 4} Minute eher als die dieses die Sonne, aber doch auch nur so wenig, daß es Sonne. Kein Monat fängt in den Aequationstabellen überhaupt kaum eine halbe Minute beträgt. Die 10 Ta: versáriedener Jahre mit größerer Verschiedenheit an, als ge in der Mitte des Monats sind die gleichsten. Beson. dieser. Diet rührt daher, weil die Sonne jent in ihrer ders ist der 14te oder 1ste May ein Tag, an welchein größten Ungteichheit ist, welche in den sechs Stunden, die die Sonne so geschwinde geht als die Uhr, obgleich beyde jedem Jahre abgekürzet werden, bis das Sdjaltjahr sie nicht zugleich Mittag machen. Denn die Sonne ist an wieder nachholet, allerdings etwas betragen muß, das in diesen Tage vier Minuten voraus. Am Ende des Mo. Sekunden mertlich genug ist. Die Uhr gewignt in dies nats hat sie nur 2 Minuten voraus. Junius. In dies fem Monate 10 Minuten vor der Sonne voraus, außer: fem ganzen Monate geht die Uhr zu geschwinde, ob es dem, was sie schon voraus hatte. Denn die Sonne gehe gleich bis zum 16ten dauert, ehe sie die Sonne einholet, im Anfange täglich beynahe eine halbe Minute zu langs und derselben den Vortheil von 24 Minuten wieder abges fam; ben der Mitte tåglidy etwa eine Drittelminute; bald winnet, daß beyde zugleich Mittag machen. Wenn man gegen das Ende täglich eine Viertelminute; und ganz am ein Paar Tage zu Anfange des Monats ausnimmt, da Ende nur eine Sechstelminute in einem Tage zu langsam die Sonne noch etwas von ihrer im May gelernten Ors Sebruar. Die Uhr ist zwar am Anfange dieses Monats dentlichkeit an fich hat: fo findet man, daß die Sonne 14 Minuten voraus, und gewinnet noch bis zum 1iten sich durch den gangen Monat in s Tagen um eine Minus Februar ohngefähr noch eine halbe Minute dazu. Aber te verspätet. Im Ende hat die lihr etwas über 3 Mis von diesem Tage an, welcher für die Uhr und Sonne ein nuten zuvor, und vom erften bis zum leßten Tage ift fie Tag der Gleichheit in Ansehung der Geschwindigkeit ist, fast: 6 Minuten geschwinder als die Sonne gegangen. ist der Gewinn wieder auf Seiten der Sonne; wiewohl Jalius. Die uihr fångt diesen Monat mit einer sole dieser nidyt eher beträchtlich wird, als gegen das Ende chen nachlaffenden Geschwindigkeit an, daß fie in den redes des Monats, da sich die Sonne sechs Tage anstrengen ersten Tagen eine Minute gewinnet

. Ihre Geschwindig: muß, um der Ilhr eine Minute abzugewinnen. Die Uhr feit nimmt aber nach und nach noch mehr ab. Denn zur Beháit also am Ende noch einen Vorsprung von 124

Mt Gewinnung der zweiten Minute gebraucht sie eben Das nuten. mars. In diesem ganzen Monate ist zwar die ge. In den folgenden Tagen vom 14ten bis zum 26sten uthr vor der Sonne voraus: Rie geht aber den gangen läßt sie in ihrem Voreilen dergeftalt nach, daß sie ihren Monat hindurch langsamer als die Sonne, und zwar so Vorsprung, den sie vor der Sonne hat, nur noch um 1 viel, daß ihr Vorsprung von 124 Minuten, womit sie in Minuten vergrößert. Am 26ften gehen Sonne und 1167 diesen Monat erat, am Ende nur ohngefähr 4 Minuten mit gleicher Geschwindigkeit. Die liye macht aber sechs beträgt. Sie läßt fid) überhaupt 8 Minuten von der Minuten eher Mittag, als die Sonne. Nach dem 26sten Sonne abgewinnen. In den letzten Tagen des Monats fångt die Sonne ah geschwinder zu gehen als die uhr. fit ihre langsamkeit etwas merklicher , als in den ersten: Es ist aber noch unbeträchtlich. Diesen geringen Gewinn denn fie bleibt fast eine Minute zurück in dren Tagen. der Sonne von ilji em Verluste abgerechnet, beträgt das am Anfang that fie dies nur in fünf Tagen. April. Zurückbleiben der Sonne in diesem ganzen Monate 21 Noch ist die Uhr vor der Sonne voraus : aber sie fahre Minuten. Auguft. Mit einem Vorsprunge von nicht Guld) in dem ganzen Monate noch fort, langsamer zu ger völlig 6 Minuten, den die Uhr vor der Sume voraus hen, als die Sonne: wespvegen auch in der Mitte des hat, verhalten sich beyde in diesem Monate dergestalt, Aprils die wahre und mittlere Zeit wieder einmal zufam daß sie ihn zugleich beschließen. Denn die Uhr geht vom men trifft

. Im ersten Drittel dieses Monats verspåtet Anfang bis zu Ende desselben zu langsam. Diese Lange fits die ithe in dret Tagen eine Minute; im zweyten samkeit ist im Anfange nicht viel von einem richtigen San. Drittel thut sie das in vier , gegen das Ende in fünf Tas ge unterschieden. Denn in acht Tagen beträgt sie nur gen. Nach dem 15 ten, da die Sonne und Uhr zugleich Minuten. Der Unterschied wachset aber mit jedem Tam Mittag machen, bis zu Ende des Monats gewinnt die ge. Denn vom 9ten August en gewinnt die Sonne eine Conne drer Minuten voraus. Die gesammte Verspå: Minute in 6 Tagen. Vor und nach dem 23sten gewinnt tung der Uhr vom ersten bis zum legten dieses Monats sie täglich eine Viertelminute, und zu Ende des Monats betragt also 7 Minuten. way. Zwar nicyt 'ganz unbes bernahe eine Drittelminute in einem Tage. kannt, aber doch ungepriesen ist unter andern besingenis: 1 würdigen Vorzingen des Monats Man auch dieser, daß ein Queerschlag aus einer Zeche von einem Erbföllner gex

Gånge mit Queerschlagen überfahren, d. ir wenn richtig gehende üht, die mit dem Anfange des Monats trieben, und mit demselben

außer der Vierung ein Sang nach der Sonne gestellt ist, wird ben dem Schlusse

delfele überfahren wird. ben mit der Sonne eintimmig zeigen. Nur eine Drits Gånge nehmen ab, 0. l. wenn sie geringer werden. telininute hat sich die Uhr verfrühet. Doch findet sich

Gang erschroten, f. Erschroten, Jac. unter den ersten und lebten Wochen einiger Unterschied. In den ersten fünf Tagen verspätet sich die Uhr überhaupt Gang erweiset fich machtig, d. 1. wenn er breites eine halbe Minute; und in den lebteu fünf Tagen thut oder stärker, veichhaltiger und derber wird.

Ganges)

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