Bildung im Dialog - Der Dialogbegriff bei Bohm und Buber

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GRIN Verlag, 2007 - 52 Seiten
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Erwachsenenbildung, Note: 2,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Bildung im Dialog, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das folgende ausgearbeitete Referat analysiert den Begriff des Dialoges in Verbindung mit Bildung. Dazu werden zunächst die Begriffe Dialog und Bildung im Allgemeinen definiert, um anschließend explizit auf den Dialogbegriff bei Martin Buber und David Bohm überzuleiten. Die Frage nach vergleichbaren und nach widersprüchlichen Thesen der beiden Wissenschaftler soll beantwortet werden. Desweiteren wird auf die Methodik und Didaktik eingegangen, mit welcher das Thema den Studenten im Seminar Bildung im Dialog näher gebracht wurde. Ziel der Referenten war es, das Interesse in Bezug auf den Dialogbegriff zu wecken. Um dies zu erreichen wurde eine offene Diskussion geführt und ein Quiz mit Wettkampfcharakter durchgeführt, welches gleichzeitig als Lernzielkontrolle genutzt wurde. Es wurde zudem angestrebt, die nicht zu unterschätzende Bedeutung des Dialogbegriffes im Hinblick auf menschliches beziehungsweise gesellschaftliches Zusammenleben zu verdeutlichen. Insbesondere David Bohm und Martin Buber sehen im Führen eines Dialogs eine gute Möglichkeit um zwischenmenschliche Differenzen zu beseitigen. Diese Gedanken und Thesen der beiden Wissenschaftler wurden den Kommilitonen vermittelt und leiteten einen diesbezüglichen Denkprozess ein, der teilweise auch zu widersprüchlichen Meinungen und Kritik führte. Die Verbindung der Begriffe Bildung und Dialog führten im Verlauf des Referats unweigerlich zu weiteren, bis dato ungeklärten Fragen. Kann man im Dialog lernen? Oder lernt man von einem Dialog?
 

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Inhalt

Einleitung
4
Zentrale Thesen Bubers
13
Fazit und vergleichende Betrachtung
20
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 13 - Stehe ich einem Menschen als meinem Du gegenüber, spreche das Grundwort Ich-Du zu ihm, ist er kein Ding unter Dingen und nicht aus Dingen bestehend.
Seite 17 - Dialogs vorhanden ist. Die Vorstellung oder das Bild, das diese Ableitung nahelegt, ist das eines freien Sinnflusses, der unter uns, durch uns hindurch und zwischen uns fließt. Das macht einen Sinnstrom innerhalb der ganzen Gruppe möglich, aus dem vielleicht ein neues Verständnis entspringen kann. Diese Einsicht ist etwas Neues, das zu Beginn möglicherweise gar nicht vorhanden war. Sie ist etwas Kreatives. Und dieser untereinander geteilte Sinn ist der ,Leim' oder , Zement', der Menschen und...
Seite 17 - Die Bedeutung, die ich dem Wort »Dialog« gebe, unterscheidet sich leicht von der allgemein üblichen Definition. Die etymologische Ableitung eines Wortes hilft uns oft, eine tiefere Bedeutung zu erschließen. »Dialog« kommt von dem griechischen Wort dialogos.
Seite 17 - Ein Dialog kann von einer beliebigen Anzahl von Leuten geführt werden, nicht nur von zweien. Sogar ein einzelner kann einen gewissen inneren Dialog mit sich selbst pflegen. Wesentlich ist, daß der Geist des Dialogs vorhanden ist. Die Vorstellung oder das Bild, das diese Ableitung nahelegt, ist das eines freien Sinnflusses, der unter uns, durch uns hindurch und zwischen uns fließt. Das macht einen Sinnstrom innerhalb der ganzen Gruppe möglich, aus dem vielleicht ein neues Verständnis...
Seite 6 - die bewusste Entwicklung der natürlichen Anlagen des Menschen durch Erziehung und eigenes Streben sowie deren Ziel, die sittliche Reife und geistige Fähigkeit, Wissensgehalte und...
Seite 7 - Bereiche explizit unterteilt wissen: 1 . Bildung als individueller Bestand 2. Bildung als individuelles Vermögen 3. Bildung als individueller Prozess 4. Bildung als Aktivität bildender Institutionen 5.

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