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dem letzten Theile des Heeres, umgeben von der 1000 Mann starken, von den Städten Gent und Brügge aufgerichteten Leibwache. Der Marsch ging über APpern, Lille, Douay, Valenciennes, nach Mons (Bergen), der Hauptstadt der Provinz. Dann begann der Erzherzog die Blockade von Tournay, und wollte diese an der Schelde liegende Stadt durch Hunger bezwingen. Den Entsatz oder die Zufuhren zu erschweren, wurden auf drei Meilen im Umkreise alle Bäume umgehauen und alle Brücken abgeworfen. Indeß hatte die Blockade nur wenige Tage gedauert, als es den Franzosen, weil die von Maximilian angeordneten Einschließungsarbeiten, trotz aller Anstrengung, noch bei weitem nicht beendigt waren, gelang, eine beträchtliche Zufuhr in die Stadt zu bringen. Daher hob der Erzherzog die Blockade auf, und marschirte nach Flandern zurück. – Der König mochte seine Eroberungen nicht gerne aufs Spiel setzen. Er hatte sich nun bereits überzeugt, daß Maximilian den festen Willen hatte, der französischen Usurpazion auf das Außerste zu widerstehen; daß alle niederländischen Parteien, nur jene der von Frankreich erkauften Verräther ausgenommen, sich um ihren jungen Fürsten zur Vertheidigung des Vaterlandes vereinigten; daß die tapfersten Ritter und Krieger Deutschlands nach den Niederlanden eilten, um die gerechte Sache mit ihren Schwertern zu unterstützen. Er that

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